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Wie geht es nach dem Modellversuch weiter?

Nachts Tempo 30 in Frankfurt: Jetzt hat die Politik das Wort

Frankfurt - Für viele Autofahrer war es ein Ärgernis, für viele Anwohner dagegen ein Segen: Auf vier Hauptverkehrsachsen in Frankfurt galt eineinhalb Jahre lang nachts Tempo 30. Nach dem umstrittenen Modellversuch, der Ende vergangenen Jahres auslief, muss jetzt das Stadtparlament über den möglichen Dauerbetrieb entscheiden.

Am Dienstag wird sich zunächst der Verkehrsausschuss im Römer mit dem Pilotversuch beschäftigen. Das Projekt wurde wissenschaftlich begleitet - so umfangreich wie noch nie in Deutschland.  Das Institut LK Argus kommt in seinem mehr als 200.000 Euro teuren Gutachten zum Ergebnis, dass Tempo 30 den Lärm für Anwohner spürbar reduzieren kann. So sei der Schallpegel im Schnitt um etwa drei Dezibel zurückgegangen. Zugleich seien im Verlauf des Versuchs auch die gefahrenen Geschwindigkeiten deutlich reduziert worden.

Der Modellversuch galt für Teile des Anlagen- und Alleenrings, die Eschersheimer Landstraße sowie das nördliche Mainufer. In Frankfurts schwarz-rot-grüner Koalition gibt es großen Dissens über das Projekt. Die CDU ist gegen eine Dauerregelung für Tempo 30 an den drei Hauptverkehrsachsen, die Grünen sind vehement dafür. Die SPD, die den Verkehrsdezernenten stellt, hat sich bisher auch eher ablehnend positioniert.

Rückendeckung für das Projekt kommt vom Land unter Hessens grünem Verkehrsminister Tarek Al-Wazir. Einer regulären Anordnung stünden keine „zwingenden rechtlichen Hindernisse im Weg“. Allerdings müsse die Entscheidung vor Ort fallen.

Anwohner hatten dagegen dem Modellversuch im EXTRA TIPP vor knapp einem Monat ein vernichtendes Zeugnis ausgestellt. Für viele von ihnen sind die Tempo-30-Zonen „unsinniger Aktionismus“. dpa/lhe

Fotos: So soll der Kaiserlei-Kreisel nach dem Umbau aussehen

So soll die geplante Kreuzung am Kaiserlei aussehen, die den Kreisel ersetzt.
So soll die geplante Kreuzung am Kaiserlei aussehen, die den Kreisel ersetzt. © Stadt Offenbach
So soll die geplante Kreuzung am Kaiserlei aussehen, die den Kreisel ersetzt.
So soll die geplante Kreuzung am Kaiserlei aussehen, die den Kreisel ersetzt. © Stadt Offenbach
So soll die geplante Kreuzung am Kaiserlei aussehen, die den Kreisel ersetzt.
So soll die geplante Kreuzung am Kaiserlei aussehen, die den Kreisel ersetzt. © Stadt Offenbach
So soll die geplante Kreuzung am Kaiserlei aussehen, die den Kreisel ersetzt.
So soll die geplante Kreuzung am Kaiserlei aussehen, die den Kreisel ersetzt. © Stadt Offenbach
So soll die geplante Kreuzung am Kaiserlei aussehen, die den Kreisel ersetzt.
So soll die geplante Kreuzung am Kaiserlei aussehen, die den Kreisel ersetzt. © Stadt Offenbach
So soll die geplante Kreuzung am Kaiserlei aussehen, die den Kreisel ersetzt.
So soll die geplante Kreuzung am Kaiserlei aussehen, die den Kreisel ersetzt. © Stadt Offenbach
So soll die geplante Kreuzung am Kaiserlei aussehen, die den Kreisel ersetzt.
So soll die geplante Kreuzung am Kaiserlei aussehen, die den Kreisel ersetzt. © Stadt Offenbach
So soll die geplante Kreuzung am Kaiserlei aussehen, die den Kreisel ersetzt.
So soll die geplante Kreuzung am Kaiserlei aussehen, die den Kreisel ersetzt. © Stadt Offenbach

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