Patric Dresbach (links) und Marco Sönke sind stolz auf ihre Backschaft.
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Patric Dresbach (links) und Marco Sönke sind stolz auf ihre Backschaft.

In gut vier Wochen wird die Backschaft eröffnen

Ahoi, Offenbach! Das nächste Highlight am Mainufer wartet

  • Christian Reinartz
    VonChristian Reinartz
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Offenbach - Das Offenbacher Mainufer wird langsam zur Szenemeile. Zu Bembelboot, Kulturwaggon und Köfte-Mann kommt ab Mitte Oktober das Restaurant-Schiff Backschaft. Kopf der Crew ist der Frankfurter DJ Marco Sönke. Er hat dem EXTRA TIPP einen Blick unter Deck erlaubt. Von Christian Reinartz

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Das Schiff stammt aus Berlin, ist 112 Jahre alt und wird bald eine der angesagtesten Restaurant-Adressen in der Region sein. Und die lautet: Knapp 150 Meter hinter dem Main-Parkplatz direkt am Ufer. Die Idee hatten Sönke und sein Offenbacher Geschäftspartner Gunnar Ohlenschläger. Schnell war dann auch Koch Patric Dresbach an Bord. Zu dritt wollen sie das ehrgeizige Projekt zum Erfolg führen – und zwar mit saisonaler Regionalküche auf hohem Niveau, aber dennoch nicht abgehoben.„Es sind ganz bodenständige Gerichte. Aber ich verleihe ihnen allen noch den ganz besonderen Pfiff“, sagt der Küchenchef. 

45 Plätze wird es im Speiseraum der Backschaft geben. Backbord steht eine lange Bank mit Tischen.

Noch ist der Speiseraum Baustelle.

Steuerbord warten Vierersitzgruppen auf die Gäste. Das Zentrum bildet die offenen Küche, in der Dresbach vor den Augen der Gäste kochen wird. Die Aussicht auf Main und Ufer genießen die Besucher durch die Fenster alter DDR-Bahnwaggons. Am Bug gibt es sogar eine kleine Terrasse. Und in der kommenden Saison wollen die Macher dann auch den angrenzenden Uferstreifen nutzen. Das Beste: Die Backschaft kann als Event-Location gemietet werden und kann dann auch ablegen und den Main entlangschippern. Sönke: „Dann wird eben beim Fahren gekocht.“

Die Bar ist schon fast fertig.

Besonderes Highlight ist die Backschaft-Bar im Schiffskeller unter der Wasserlinie. Die ist fast eins mit den zahlreichen kleinen Fensterchen. Den Boden schmücken ganz stilecht dunkelbraun geölte Eichendielen, es ist kühl. Im Winter wird ein Bollerofen den Raum mollig warm halten. „Wir wollten ja, dass das hier alles möglichst authentisch aussieht“, sagt Sönke. „Deswegen haben wir auch so viele Details wie möglich gelassen und aufgearbeitet.“ Die alten Holzgeländer und die historische Deckenverkleidung der Bar gehören dazu. Günstig war das alles nicht. „Alles in allem wurde bisher ungefähr eine halbe Million investiert“, sagt Sönke. 

Fotos: So sieht die Backschaft am Offenbacher Mainufer aus

Die Backschaft: So sieht das neue Highlight am Mainufer aus der Nähe aus.
Die Backschaft: So sieht das neue Highlight am Mainufer aus der Nähe aus. © Christian Reinartz
Die Backschaft: So sieht das neue Highlight am Mainufer aus der Nähe aus.
Die Backschaft: So sieht das neue Highlight am Mainufer aus der Nähe aus. © Christian Reinartz
Die Backschaft: So sieht das neue Highlight am Mainufer aus der Nähe aus.
Die Backschaft: So sieht das neue Highlight am Mainufer aus der Nähe aus. © Christian Reinartz
Die Backschaft: So sieht das neue Highlight am Mainufer aus der Nähe aus.
Die Backschaft: So sieht das neue Highlight am Mainufer aus der Nähe aus. © Christian Reinartz
Die Backschaft: So sieht das neue Highlight am Mainufer aus der Nähe aus.
Die Backschaft: So sieht das neue Highlight am Mainufer aus der Nähe aus. © Christian Reinartz
Die Backschaft: So sieht das neue Highlight am Mainufer aus der Nähe aus.
Die Backschaft: So sieht das neue Highlight am Mainufer aus der Nähe aus. © Christian Reinartz
Die Backschaft: So sieht das neue Highlight am Mainufer aus der Nähe aus.
Die Backschaft: So sieht das neue Highlight am Mainufer aus der Nähe aus. © Christian Reinartz
Die Backschaft: So sieht das neue Highlight am Mainufer aus der Nähe aus.
Die Backschaft: So sieht das neue Highlight am Mainufer aus der Nähe aus. © Christian Reinartz

Öffnen wird die Backschaft voraussichtlich das erste Mal Mitte Oktober. Dann wird auch ein riesiger Schriftzug aus LED-Glühbirnen das Mainufer erhellen und quasi als Leuchtturm in der Dunkelheit den Weg zur Backschaft weisen.

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Die Macelleria da Angelo an der Bleichstraße 60 liegt in Offenbachs „Little Italy“. Dort gibt es mit Abstand die besten Salamis, Schinken und Mortadella – direkt aus Bella Italia zu unschlagbaren Preisen. Berühmt ist die Metzgerei für die Spezialität ihres Chefs, Angelo Iannone: Seine Fenchel-Salsiccia hat Weltniveau!
Die Macelleria da Angelo an der Bleichstraße 60 liegt in Offenbachs „Little Italy“. Dort gibt es mit Abstand die besten Salamis, Schinken und Mortadella – direkt aus Bella Italia zu unschlagbaren Preisen. Berühmt ist die Metzgerei für die Spezialität ihres Chefs, Angelo Iannone: Seine Fenchel-Salsiccia hat Weltniveau! © Christian Reinartz
Das Caffè Cuore an der Frankfurter Straße 57 ist mit nichts zu vergleichen. Drinnen spielt Inhaber Franco Schito am laufenden Band italienische Klassiker auf der Gitarre, währenddessen trinken Espresso-Liebhaber seine berühmte Hausmarke und genießen die besten Bruschetta in Rhein-Main. Mehr Italien geht nicht.
Das Caffè Cuore an der Frankfurter Straße 57 ist mit nichts zu vergleichen. Drinnen spielt Inhaber Franco Schito am laufenden Band italienische Klassiker auf der Gitarre, währenddessen trinken Espresso-Liebhaber seine berühmte Hausmarke und genießen die besten Bruschetta in Rhein-Main. Mehr Italien geht nicht. © Christian Reinartz
Hinter der Steinmetz’schen Buchhandlung von Inhaberin Helma Fischer an der Frankfurter Straße 37 liegt das Paradies der Ruhe: Ein malerischer Innenhof mit riesigem Baum und alten Mauerresten. Auf einer Bank können Bücher angelesen werden, Erfrischung inklusive.
Hinter der Steinmetz’schen Buchhandlung von Inhaberin Helma Fischer an der Frankfurter Straße 37 liegt das Paradies der Ruhe: Ein malerischer Innenhof mit riesigem Baum und alten Mauerresten. Auf einer Bank können Bücher angelesen werden, Erfrischung inklusive. © Christian Reinartz
Im Moment noch ziemlich trostlos, im Sommer dann der ultimative „Place to be“. Auf der B-Ebene, einer Betonplattform mitten in der Innenstadt über dem Marktplatz, sind Konzerte geplant, während ein Stockwerk tiefer der Verkehr rollt.
Im Moment noch ziemlich trostlos, im Sommer dann der ultimative „Place to be“. Auf der B-Ebene, einer Betonplattform mitten in der Innenstadt über dem Marktplatz, sind Konzerte geplant, während ein Stockwerk tiefer der Verkehr rollt. © Christian Reinartz
„Klein-Istanbul“ nennen die Offenbacher das Areal an der Sandgasse. Hier gibt es einen riesigen türkischen Supermarkt, eine Bäckerei und einen legendären Imbiss. Sogar Journalisten der New-York-Times sind schon extra hierher gekommen, um Kadir Baslis berühmte gefüllte Auberginen zu essen.
„Klein-Istanbul“ nennen die Offenbacher das Areal an der Sandgasse. Hier gibt es einen riesigen türkischen Supermarkt, eine Bäckerei und einen legendären Imbiss. Sogar Journalisten der New-York-Times sind schon extra hierher gekommen, um Kadir Baslis berühmte gefüllte Auberginen zu essen. © Christian Reinartz
Kaffee trinken und sich wie in Berlin Mitte fühlen, dank Altbau-Charme, gepaart mit alten Möbeln und durchgestyltem Retro-Ambiente. Im Café Hermann in der Hermann-Steinhäuser-Straße ist das seit Februar der wahrgewordene Traum der hippen Offenbacher Kreativen-Szene.
Kaffee trinken und sich wie in Berlin Mitte fühlen, dank Altbau-Charme, gepaart mit alten Möbeln und durchgestyltem Retro-Ambiente. Im Café Hermann in der Hermann-Steinhäuser-Straße ist das seit Februar der wahrgewordene Traum der hippen Offenbacher Kreativen-Szene. © Christian Reinartz
In der Café-Bar am Wochenmarkt gibt’s den frisch gerösteten Kaffee der Rösterei Laier. Inhaberin Jutta Baisch macht daraus einen Espresso Macchiato, der fast wie dunkle Schokolade schmeckt. Zum Niederknien!
In der Café-Bar am Wochenmarkt gibt’s den frisch gerösteten Kaffee der Rösterei Laier. Inhaberin Jutta Baisch macht daraus einen Espresso Macchiato, der fast wie dunkle Schokolade schmeckt. Zum Niederknien! © Christian Reinartz
Kino-Künstler Daniel Brettschneider veranstaltet monatlich ein Ladenkino im Szene-Fahrradladen Artefakt, Starkenburgring 4. Dazu gibt’s Wein und Espresso. Nächster Termin 14. Mai ab 19.30 Uhr.
Kino-Künstler Daniel Brettschneider veranstaltet monatlich ein Ladenkino im Szene-Fahrradladen Artefakt, Starkenburgring 4. Dazu gibt’s Wein und Espresso. Nächster Termin 14. Mai ab 19.30 Uhr. © nh
Sizilianisches Gebäck gibt’s im Il Pasticcino an der Karlstraße 29: Morgens Cornetto, mittags Foccacia und Calzone. Ein Muss sind die Arancini, orangefarbene Reiskugeln gefüllt mit Spinat oder Hackfleisch.
Sizilianisches Gebäck gibt’s im Il Pasticcino an der Karlstraße 29: Morgens Cornetto, mittags Foccacia und Calzone. Ein Muss sind die Arancini, orangefarbene Reiskugeln gefüllt mit Spinat oder Hackfleisch. © Lena Ditlmann/nh
Willkommen in „Little Mykonos“. Wer das griechische Imbiss-Restaurant Ovelos betritt, fühlt sich sofort wie in Hellas. Die Einrichtung scheint original. Authentischer geht’s nicht. Und wenn Chef Andreas Ketselides am Grill loslegt, wird schnell klar: Das beste Greek-Food weit und breit gibt’s an der Frankfurter Straße 63. Tipp: Freitags und samstags gibt’s in Weißwein eingelegtes Spießbratenfleisch.
Willkommen in „Little Mykonos“. Wer das griechische Imbiss-Restaurant Ovelos betritt, fühlt sich sofort wie in Hellas. Die Einrichtung scheint original. Authentischer geht’s nicht. Und wenn Chef Andreas Ketselides am Grill loslegt, wird schnell klar: Das beste Greek-Food weit und breit gibt’s an der Frankfurter Straße 63. Tipp: Freitags und samstags gibt’s in Weißwein eingelegtes Spießbratenfleisch. © Christian Reinartz

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