Norovirus grassiert in Hessen
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Norovirus grassiert in Hessen

Bisher 2969 Fälle

Norovirus ist in Hessen auf dem Vormarsch

Frankfurt - Das Norovirus ist in Hessen weiter auf dem Vormarsch. Nach fünf Wochen wurden landesweit bereits 731 Fälle bestätigt. Das sind doppelt so viele, wie im gleichen Zeitraum 2016.

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Ein Trend zu einer starken Norovirus-Welle in Deutschland ist laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) aber nicht zu erkennen. Eine Sprecherin verwies auf die stark schwankenden Fallzahlen der vergangenen Jahre. In der aktuellen Saison, die von Juli 2016 bis Juni 2017 dauert, könnte die Zahl der Erkrankungen aber noch deutlich steigen. „Meistens ist der Gipfel im Februar, manchmal auch im März.“

Das hochansteckende Virus löst starken Durchfall und Erbrechen aus. Es ist vor allem für Kleinkinder, alte Menschen und geschwächte Personen gefährlich. Es kann von Mensch zu Mensch oder auch über kontaminierte Speisen und Getränke übertragen werden.

Bislang wurden 2969 Norovirus-Fälle in Hessen registriert

In Hessen registrierte das RKI in der aktuellen Saison bisher 2969 Norovirus-Fälle. Das sind 413 mehr Fälle als in der gesamten Saison 2015/16. Innerhalb der vergangenen zehn Jahre fiel die Norovirus-Bilanz am heftigsten für die Saison 2009/10 aus. Damals wurden dem RKI 7671 Fälle gemeldet.

Auch speziell im Rhein-Gebiet sind die Viren ein lästiges Übel geworden und in diesem Winter besonders aktiv. red/dpa

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