Im Gewerbegebiet Oberursel-Weißkirchen deckte der Sturm das Dach eines Gebäudes ab.
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Im Gewerbegebiet Oberursel-Weißkirchen deckte der Sturm das Dach eines Gebäudes ab.

Taunus war besonders betroffen

So wütete Sturmtief „Egon“ auch im Rhein-Main-Gebiet

Region Rhein-Main - Ein starker Wintersturm ist in der Nacht zum Freitag über Hessen hinweggefegt, hat Bäume umstürzen lassen und zu einigen Verkehrsbehinderungen geführt. Nicht alle Kommunen traf es jedoch gleichermaßen.

Größere Unfälle mit Verletzten oder lange Staus gab es zunächst nicht, wie die Polizei berichtete. Lediglich in den Höhenlagen wie dem Hohen Meißner oder der Rhön gab es eine geschlossene Schneedecke. Laut Deutschem Wetterdienst wurden in Südhessen und Wiesbaden Orkanböen gemessen. Auf der Wasserkuppe fielen 25 Zentimeter Neuschnee. Auch im Taunus und in Waldeck-Frankenberg schneite es teils heftig.

In Frankfurt habe es abgesehen von umgestürzten Bäumen oder Bauschildern wenig wetterbedingte Einsätze gegeben, berichteten die Beamten. In der Einsatzzentrale in Offenbach wurden von 0.30 Uhr bis gegen acht Uhr über 80 Einsätze gemeldet, die alleine mit dem Unwetter in Verbindung standen. Mehrmals musste der Offenbacher Löschzug auch zu ausgelösten Brandmeldeanlagen ausrücken, es handelte sich jedoch um Fehlalarme. In der Mathildenstraße benötigte der Rettungsdienst Unterstützung. Ein Patient musste mittels der Drehleiter aus seiner Wohnung im Obergeschoss gerettet werden, da der Treppenraum zu eng für die Krankentrage war.

Fotos: Feuerwehr bekämpft Sturmschäden in Offenbach

In Offenbach waren die Schäden von Sturmtief „Egon“ deutlich sichtbar.
In Offenbach waren die Schäden von Sturmtief „Egon“ deutlich sichtbar. © Bernd Georg
In Offenbach waren die Schäden von Sturmtief „Egon“ deutlich sichtbar.
In Offenbach waren die Schäden von Sturmtief „Egon“ deutlich sichtbar. © Bernd Georg
In Offenbach waren die Schäden von Sturmtief „Egon“ deutlich sichtbar.
In Offenbach waren die Schäden von Sturmtief „Egon“ deutlich sichtbar. © Bernd Georg
In Offenbach waren die Schäden von Sturmtief „Egon“ deutlich sichtbar.
In Offenbach waren die Schäden von Sturmtief „Egon“ deutlich sichtbar. © Bernd Georg
In Offenbach waren die Schäden von Sturmtief „Egon“ deutlich sichtbar.
In Offenbach waren die Schäden von Sturmtief „Egon“ deutlich sichtbar. © Bernd Georg
In Offenbach waren die Schäden von Sturmtief „Egon“ deutlich sichtbar.
In Offenbach waren die Schäden von Sturmtief „Egon“ deutlich sichtbar. © Bernd Georg
In Offenbach waren die Schäden von Sturmtief „Egon“ deutlich sichtbar.
In Offenbach waren die Schäden von Sturmtief „Egon“ deutlich sichtbar. © Bernd Georg
In Offenbach waren die Schäden von Sturmtief „Egon“ deutlich sichtbar.
In Offenbach waren die Schäden von Sturmtief „Egon“ deutlich sichtbar. © Bernd Georg
In Offenbach waren die Schäden von Sturmtief „Egon“ deutlich sichtbar.
In Offenbach waren die Schäden von Sturmtief „Egon“ deutlich sichtbar. © Bernd Georg
In Offenbach waren die Schäden von Sturmtief „Egon“ deutlich sichtbar.
In Offenbach waren die Schäden von Sturmtief „Egon“ deutlich sichtbar. © Bernd Georg
In Offenbach waren die Schäden von Sturmtief „Egon“ deutlich sichtbar.
In Offenbach waren die Schäden von Sturmtief „Egon“ deutlich sichtbar. © Bernd Georg
In Offenbach waren die Schäden von Sturmtief „Egon“ deutlich sichtbar.
In Offenbach waren die Schäden von Sturmtief „Egon“ deutlich sichtbar. © Bernd Georg

Auf der Bahnstrecke zwischen Dreieich-Buchschlag und Sprendlingen prallte gegen 6.40 Uhr eine Regionalbahn gegen einen umgestürzten Baum und konnte ihre Fahrt nicht fortsetzen. Die 23 Fahrgäste wurden von der Feuerwehr in Sicherheit gebracht. In Dietzenbach hatten sich in der Straße "Am Rathausplatz" Dachziegel gelockert und drohten von einem Haus herunter zu fallen. 

Schlimmer sah es dagegen im Taunus aus, wo es bereits am Vormittag heftigem Schneefall gab. „Busse oder Lkw bleiben stecken und blockieren so auch den Winterdienst“, sagte ein Polizeisprecher in Wiesbaden. In Bad Homburg musste die Feuerwehr innerhalb von vier Stunden zu zwölf Sturmeinsätzen ausrücken. Ein umgestürzter Baum von etwa 30 Metern Länge begrub beispielsweise ein Trafohäuschen unter sich und zerstörte es. Zahlreiche Anwohner in der Bad Homburger Tannenwaldallee waren stundenlang ohne Strom. 

Die Sturmböen deckten außerdem im Gewerbegebiet von Oberursel-Weißkirchen das Dach eines Gebäudes ab und verteilten die Trümmer quer über die Fahrbahn. Nur durch den Einsatz eines Radladers war den Aufräumarbeiten nachzukommen.  

Fotos: Sturmtief „Egon“ fegt über den Taunus hinweg

Im Gewerbegebiet Oberursel-Weißkirchen deckte der Sturm das Dach eines Gebäudes ab.
Im Gewerbegebiet Oberursel-Weißkirchen deckte der Sturm das Dach eines Gebäudes ab. © Sven-Sebastian Sajak
Vielerorts musste die Feuerwehr im Taunus Sturmschäden beseitigen.
Vielerorts musste die Feuerwehr im Taunus Sturmschäden beseitigen. © Sven-Sebastian Sajak
Vielerorts musste die Feuerwehr im Taunus Sturmschäden beseitigen.
Vielerorts musste die Feuerwehr im Taunus Sturmschäden beseitigen. © Sven-Sebastian Sajak
Vielerorts musste die Feuerwehr im Taunus Sturmschäden beseitigen.
Vielerorts musste die Feuerwehr im Taunus Sturmschäden beseitigen. © Sven-Sebastian Sajak
Vielerorts musste die Feuerwehr im Taunus Sturmschäden beseitigen.
Vielerorts musste die Feuerwehr im Taunus Sturmschäden beseitigen. © Sven-Sebastian Sajak
Vielerorts musste die Feuerwehr im Taunus Sturmschäden beseitigen.
Vielerorts musste die Feuerwehr im Taunus Sturmschäden beseitigen. © Sven-Sebastian Sajak
Im Gewerbegebiet Oberursel-Weißkirchen deckte der Sturm das Dach eines Gebäudes ab.
Im Gewerbegebiet Oberursel-Weißkirchen deckte der Sturm das Dach eines Gebäudes ab. © Sven-Sebastian Sajak
Im Gewerbegebiet Oberursel-Weißkirchen deckte der Sturm das Dach eines Gebäudes ab.
Im Gewerbegebiet Oberursel-Weißkirchen deckte der Sturm das Dach eines Gebäudes ab. © Sven-Sebastian Sajak
Im Gewerbegebiet Oberursel-Weißkirchen deckte der Sturm das Dach eines Gebäudes ab.
Im Gewerbegebiet Oberursel-Weißkirchen deckte der Sturm das Dach eines Gebäudes ab. © Sven-Sebastian Sajak
Ein Baum begrub in Bad Homburg ein Trafohäuschen unter sich. In der Tannenwaldallee fiel deshalb stundenlang der Strom aus.
Ein Baum begrub in Bad Homburg ein Trafohäuschen unter sich. In der Tannenwaldallee fiel deshalb stundenlang der Strom aus. © Sven-Sebastian Sajak
Ein Baum begrub in Bad Homburg ein Trafohäuschen unter sich. In der Tannenwaldallee fiel deshalb stundenlang der Strom aus.
Ein Baum begrub in Bad Homburg ein Trafohäuschen unter sich. In der Tannenwaldallee fiel deshalb stundenlang der Strom aus. © Sven-Sebastian Sajak
Ein Baum begrub in Bad Homburg ein Trafohäuschen unter sich. In der Tannenwaldallee fiel deshalb stundenlang der Strom aus.
Ein Baum begrub in Bad Homburg ein Trafohäuschen unter sich. In der Tannenwaldallee fiel deshalb stundenlang der Strom aus. © Sven-Sebastian Sajak

„Wir haben schon um die 50 Einsätze wegen umgestürzten Bäumen und Gegenständen, die auf die Fahrbahn geflogen sind“, sagte dagegen ein für den Bereich Südhessen zuständiger Polizeisprecher am frühen Freitagmorgen in Darmstadt. Auch im Westen des Bundeslandes mussten Bäume und Äste von den Straßen geräumt werden, sagte ein Sprecher in Wiesbaden. „Alle Weihnachtsäume, die am Rand lagen, liegen jetzt auf der Straße.“ Größere Unfälle habe es deswegen zunächst nicht gegeben.

Auf einigen Bahngleisen sorgte das Unwetter ebenfalls für Probleme: Die Strecke Darmstadt-Bensheim musste in den frühen Morgenstunden gesperrt werden, wie die Deutsche Bahn über den Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte. Die zwischenzeitliche Sperrung zwischen Gießen und Frankfurt wurde am frühen Morgen wieder aufgehoben. Auch der Rhein-Main-Verkehrsverbund meldete wetterbedingte Verspätungen und Ausfälle.

Derzeit sind alle städtischen Friedhöfe aufgrund von Windbruchgefahr gesperrt. Sie werden voraussichtlich am Montag wieder geöffnet. Zuerst muss jedoch der Baumbestand geprüft werden, um Sicherheitsrisiken auszuschließen.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartete am Freitag vor allem in Nordhessen neue Schneemengen, unterhalb von 400 Metern werde es nasskalt, sagte ein Meteorologe. Abends könnten dann Schauer neuen Schnee bringen. dpa/lhe/skk

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Sturmtief "Egon" sorgt für Chaos

Ein Lastwagen ist auf der A30 bei Hörstel (Nordrhein-Westfalen) auf glatter Fahrbahn verunglückt. Foto: Nord-West-Media TV
Ein Lastwagen ist auf der A30 bei Hörstel (Nordrhein-Westfalen) auf glatter Fahrbahn verunglückt. Foto: Nord-West-Media TV © Nord-West-Media TV
Ein umgestürzter Baum liegt in Wiesbaden auf einem Auto. Foto: Wiesbaden112 GbR
Ein umgestürzter Baum liegt in Wiesbaden auf einem Auto. Foto: Wiesbaden112 GbR © Wiesbaden112 GbR
Winterdienstfahrzeuge sind am in Braunlage im Oberharz unterwegs. Foto: Swen Pförtner
Winterdienstfahrzeuge sind am in Braunlage im Oberharz unterwegs. Foto: Swen Pförtner © Swen Pförtner
Der Sturm treibt in Frankfurt am Main Schneeflocken an einer Straßenlaterne vorbei. Foto: Frank Rumpenhorst
Der Sturm treibt in Frankfurt am Main Schneeflocken an einer Straßenlaterne vorbei. Foto: Frank Rumpenhorst © Frank Rumpenhorst
Feuerwehrkräfte bergen bei Heidelberg einen Mast mit Solarzellen. Foto: Rene Priebe
Feuerwehrkräfte bergen bei Heidelberg einen Mast mit Solarzellen. Foto: Rene Priebe © Rene Priebe

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