Frankfurt Marihuana Kugeln
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Diese sechs Kugeln mit rund 1,5 Kilogramm Marihuana entdeckte die Bundespolizei Frankfurt in einem Koffer.

Am Frankfurter Hauptbahnhof

Polizei entdeckt 2,5 Kilogramm Drogen in herrenlosem Koffer

  • Julia Oppenländer
    VonJulia Oppenländer
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Frankfurt - Als gestern Mittag ein Zug aus Paris am Frankfurter Hauptbahnhof ankommt, fehlt zu einem Koffer plötzlich der Besitzer. Doch vor allem der Inhalt lässt die Beamten der Bundespolizei staunen.

In einem Koffer in einem Zug aus Frankreich hat die Polizei am Frankfurter Hauptbahnhof kiloweise Drogen gefunden. Das Marihuana habe einen Straßenverkaufswert von 35.000 Euro, teilte die Bundespolizei heute mit. Der Koffer war am Montagmittag in einem Hochgeschwindigkeitszug der französischen Bahn aus Paris entdeckt worden. Die Beamten dachten zunächst an eine eher normale Fundsache. Allerdings finden sie kurz darauf sechs zuerst undefinierbare in Plastik eingewickelte Kugeln in dem Gepäckstück. Sie nehmen den Koffer mit zur Wache und stellen schließlich fest, dass es sich dabei um rund 1,54 Kilogramm Marihuana handelt. Wem der Koffer gehört, war zunächst unklar. (dpa/jo)

Fotos: Die Verstecke der Drogen-Schmuggler

Die Drogenschmuggler greifen immer zu dreisteren Methoden. In dieser Fußprothese war etwa 1,5 Kokain versteckt.
Unglaublich: Diese Teigmasse mit 500 Gramm Kokain war in den Brustimplantaten einer 24-jährigen Kolumbianerin versteckt. © nh
Und in diesen 800 Deorollern fanden die Beamten jeweils 20 Gramm des Rauschgiftes.
Aus diesen scheinbar harmlos aussehenden Bürsten... © nh
..rieselte im Sommer 2015 Kokain im Wert von 22.000 heraus © nh
Diese Griffe einer Hängematte wurden ebenfalls bereits als Drogenversteck benutzt. © nh
Und medizinische Gerätschaften dienten auch schon als Schmuggelhilfe. © nh
Auch bei diesem Springseil wurden die Zöllner fündig... © nh
...in den Griffen wurden 400 Gramm Amphetamine und 250 Gramm Heroin gefunden. © nh
Hier präsentiert eine Zollinspektorin  in Babywindeln versteckten Goldschmuck. © dpa
Und auch dieses Mofa war gefüllt mit Drogen. © nh
Ganz klassisch: Das Schmuggelversteck in den Schuhen.
Und ein Jaguarzahn wurde in einem Spülschwamm geschmuggelt. Die Ein- und Ausfuhr dieser Zähne ist nach dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen verboten. © dpa

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