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Mysteriöse Durchsuchungen in Dreieich und Neu-Isenburg

Fünf mutmaßliche Drogendealer bei Großeinsatz festgenommen

Neu-Isenburg/Dreieich - Anwohner hatten sich tagelang über einen mysteriösen Großeinsatz am Dienstag in Neu-Isenburg und Dreieich gewundert. Die Polizei hielt sich mit Erklärungen zurück. Bis jetzt. 

Neun Durchsuchungsbeschlüsse und einen Haftbefehl haben Beamte der Offenbacher Kriminalpolizei am Dienstag in Neu-Isenburg und Dreieich vollstreckt: Fünf Personen im Alter zwischen 32 und 53 Jahren, darunter zwei Frauen, wurden vorläufig festgenommen und deren Wohnungen sowie Geschäftsräume durchsucht.

Seit März führen die Staatsanwaltschaft Darmstadt und das Rauschgiftkommissariat umfangreiche Ermittlungen wegen Verdachts des Handeltreibens mit Kokain in nicht geringen Mengen. Im Fokus stehen seither die fünf Beschuldigten, wobei gegen einen 34-Jährigen am Mittwoch Untersuchungshaftbefehl beim zuständigen Amtsgericht erlassen wurde. 

Auch Spürhunde im Einsatz

Die Ermittler stellten umfangreiches Beweismaterial, darunter Geld und Drogen, sicher. Bei den zeitgleich durchgeführten Durchsuchungen waren zahlreiche Beamte sowie mehrere Rauschgiftspürhunde beteiligt. Im Zuge der Aktion überprüften Polizisten auch einen offenbar nicht zu der Gruppe gehörenden 25-jährigen Neu-Isenburger. Er soll Marihuana und Haschisch bei sich gehabt haben. Gegen diesen Verdächtigen eröffneten die Kriminalbeamten ein gesondertes Verfahren. 

Während der mutmaßliche Haupttäter in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert wurde, konnten die ebenfalls am Dienstag vorläufig festgenommenen vier Frauen und Männer nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen werden. Die sichergestellten Beweise werden jetzt ausgewertet; die Ermittlungen dauern weiter an.

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Fotos: Die Verstecke der Drogen-Schmuggler

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Die Drogenschmuggler greifen immer zu dreisteren Methoden. In dieser Fußprothese war etwa 1,5 Kokain versteckt. © 
Unglaublich: Diese Teigmasse mit 500 Gramm Kokain war in den Brustimplantaten einer 24-jährigen Kolumbianerin versteckt.  © nh
Und in diesen 800 Deorollern fanden die Beamten jeweils 20 Gramm des Rauschgiftes. © 
Aus diesen scheinbar harmlos aussehenden Bürsten... © nh
..rieselte im Sommer 2015 Kokain im Wert von 22.000 heraus © nh
Diese Griffe einer Hängematte wurden ebenfalls bereits als Drogenversteck benutzt. © nh
Und medizinische Gerätschaften dienten auch schon als Schmuggelhilfe. © nh
Auch bei diesem Springseil wurden die Zöllner fündig... © nh
...in den Griffen wurden 400 Gramm Amphetamine und 250 Gramm Heroin gefunden. © nh
Hier präsentiert eine Zollinspektorin  in Babywindeln versteckten Goldschmuck. © dpa
Und auch dieses Mofa war gefüllt mit Drogen. © nh
Ganz klassisch: Das Schmuggelversteck in den Schuhen. © 
Und ein Jaguarzahn wurde in einem Spülschwamm geschmuggelt. Die Ein- und Ausfuhr dieser Zähne ist nach dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen verboten. © dpa

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Quelle: extratipp.com

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