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Ist nur Bares Wahres?

Ist nur Bares Wahres?

Umfrage: Sollten Münze und Scheine abgeschafft werden?

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Region Rhein-Main – Der Deutsche-Bank-Chef John Cryan sagt, dass es in zehn Jahren kein Bargeld mehr gibt. Wäre das sinnvoll? Der EXTRA TIPP fragte Passanten in der Bankenstadt Frankfurt. Von Oliver Haas

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„Cash ist fürchterlich teuer und ineffizient“: Deutsche-Bank-Chef John Cryan würde Bargeld gerne abschaffen. In zehn Jahren soll laut ihm Schluss sein mit Geklimper in den Kassen. Aber wenn nur noch mit Karte gezahlt werden kann, dann birgt das auch Risiken.
Ulrike Müller, Sprecherin des hessischen Datenschutzbeauftragten: „Durch die reine Kartenzahlung können alle Einkäufe zurückverfolgt werden. Es muss weiterhin die Möglichkeit geben, dass anonym eingekauft werden kann.“

Stefan Genth, Geschäftsführer vom Deutschen Handelsverband, sieht das Ganze noch entspannt: „Ob und wann das Ende für das Bargeld kommt, entscheiden die Kunden. Der Handel nimmt derzeit noch mehr als die Hälfte seines Umsatzes per Bargeld entgegen. Insofern ist ein Ende noch nicht absehbar.“ Doch wie sehen es die Kunden, wenn sie nicht mehr bar zahlen können?

Bargeld oder doch alles mit Karte zahlen? Das sagen Passanten

Elke Averill, Offenbach: „Lassen Sie mal eine 90-jährige Frau mit einer karte zahlen, die sonst immer mit Bargeld bezahlt hat. Ich glaube nicht, dass das funktioniert“ © oh
Eray Koyoncu, Breuberg: „Es wäre vor allem gut gegen Kriminalität, wenn es kein Bargeld mehr gibt. Aber es würde sicher lange dauern, bis man sich daran gewöhnt.“ © oh
Marieluise Krämer, Frankfurt: „Die Menschen sind ans Bargeld gewöhnt. Die Abschaffung würde bedeuten, dass sie keine Übersicht mehr über ihre Gelder haben.“ © oh
Martin Weichwald, Kelsterbach: „Ich persönlich hätte kein Problem, wenn es kein Bargeld mehr gibt. Ich bezahle sowieso schon bestimmt zu 80 Prozent bargeldlos.“ © oh

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