US-Präsident Donald Trump stößt mit seinen Dekreten nicht nur auf Zuspruch.
+
US-Präsident Donald Trump stößt mit seinen Dekreten nicht nur auf Zuspruch.

Auswirkungen auch in der Mainmetropole zu spüren

US-Einreiseverbot: So ist die Lage am Frankfurter Flughafen

Frankfurt - Die Dekrete des neuen US-Präsidenten Donald Trump sorgen weltweit für Aufsehen. Vor allem das von ihm verhängte Einreiseverbot für Bürger einiger mehrheitlich muslimischer Staaten zieht große Kreise. Am Frankfurter Flughafen macht sich das bereits bemerkbar.

Wie der hessische Rundfunk berichtete, saßen am Samstag vorübergehend 20 Transitreisende in der Mainmetropole fest. Aufgrund ihrer Herkunft war ihnen die Einreise in die USA untersagt worden. Ein Sprecher des Flughafenbetreibers Fraport teilte mit, dass es insgesamt aber weder Proteste noch eine größere Zahl von gestrandeten Passagieren gegeben habe, die versorgt werden mussten. 

Ein Grund dafür sei auch, dass Frankfurt kein typischer Zwischenstopp auf der Reise aus dem Nahen Osten in die USA sei. Die deutsche Lufthansa hielt sich in einem Statement zu den Auswirkungen des Einreisestopps ebenfalls bedeckt: „Wie bei anderen Einreisebestimmungen auch, sind Fluggäste sowie Fluggesellschaften verpflichtet, diese hoheitlichen Bestimmungen zu befolgen." Wie sich die Vorgaben bislang konkret ausgewirkt hätten, könne sich noch nicht feststellen lassen.

EXTRA TIPP-Redaktionsleiter Axel Grysczyk hatte erst am Wochenende in seinem Kommentar Stellung zur aktuellen Politik Donald Trumps bezogendpa/lhe/skk

Protest gegen Einreiseverbot wächst: Trump weiter unbeirrt

Demonstranten mit Plakaten protestierten am Wochenende in New York, New York gegen das Dekret von US-Präsident Donald Trump. Foto.John Gastaldo Foto: John Gastaldo
Demonstranten mit Plakaten protestierten am Wochenende in New York, New York gegen das Dekret von US-Präsident Donald Trump. Foto.John Gastaldo Foto: John Gastaldo © John Gastaldo
Auch in Europa zeigen die Menschen ihren Unmut, wie hier am Flughafen Schiphol in Amsterdam. Foto: Alexander Schippers
Auch in Europa zeigen die Menschen ihren Unmut, wie hier am Flughafen Schiphol in Amsterdam. Foto: Alexander Schippers © Alexander Schippers
US-Präsident Trump hat am 27. Januar über weitreichende Einreisebeschränkungen verfügt, um "radikale islamische Terroristen" aus dem Land fernzuhalten. Foto: Andy Katz
US-Präsident Trump hat am 27. Januar über weitreichende Einreisebeschränkungen verfügt, um «radikale islamische Terroristen» aus dem Land fernzuhalten. Foto: Andy Katz © Andy Katz
"Um es klar zu machen, dies ist kein muslimischer Bann, wie die Medien es falsch berichten. Hier geht es nicht um Religion - es geht um Terror und darum, unser Land zu schützen", sagt Trump. Die Demonstranten sehen das anders. Foto. Branden Camp Foto: Branden Camp
«Um es klar zu machen, dies ist kein muslimischer Bann, wie die Medien es falsch berichten. Hier geht es nicht um Religion - es geht um Terror und darum, unser Land zu schützen», sagt Trump. Die Demonstranten sehen das anders. Foto. Branden Camp Foto: Branden Camp © Branden Camp
Auch in Washington D.C. gingen Demonstranten mit Plakaten auf die Straße Foto: Miguel Juarez Lugo
Auch in Washington D.C. gingen Demonstranten mit Plakaten auf die Straße Foto: Miguel Juarez Lugo © Miguel Juarez Lugo
Trump verteidigte sein Vorgehen damit, dass Obama 2011 sechs Monate lang Visa für irakische Flüchtlinge verweigert und damit einen ähnlichen Schritt unternommen hätte. Foto: Miguel Juarez Lugo
Trump verteidigte sein Vorgehen damit, dass Obama 2011 sechs Monate lang Visa für irakische Flüchtlinge verweigert und damit einen ähnlichen Schritt unternommen hätte. Foto: Miguel Juarez Lugo © Miguel Juarez Lugo

Keine Neuigkeiten und Gewinnspiele mehr verpassen? Dann einfach EXTRA TIPP-Fan auf Facebook werden!

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare