An vielen Krankenhäusern treten die Mitarbeiter heute in den Ausstand.
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An vielen Krankenhäusern treten die Mitarbeiter heute in den Ausstand.

Hanau und Bad Soden mit dabei

Verdi macht mobil: Warnstreiks in zahlreichen Krankenhäusern

Rhein-Main -  Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes kommt es heute in zahlreichen hessischen Krankenhäusern zu ganztägigen Warnstreiks. Den Start macht am Morgen das Klinikum Wetzlar, danach folgen Hanau und die Maintaunus Kliniken in Bad Soden. Aber auch andere Einrichtungen sollen nachziehen.

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An allen drei erstgenannten Standorten sind nach Angaben der Gewerkschaft Verdi Kundgebungen geplant. Aufgerufen zum Streik sind aber unter anderem auch Klinken und Einrichtungen in Bad Homburg, Frankfurt und Offenbach. Mit den Warnstreiks will Verdi den Druck auf die kommunalen Arbeitgeber erhöhen. Diese haben den Beschäftigten von Bund und Kommunen drei Prozent mehr Lohn und Gehalt für zwei Jahre angeboten. Die Gewerkschaften fordern sechs Prozent sowie eine Erhöhung der Auszubildenden- und Praktikantenentgelte um 100 Euro monatlich. In den vergangenen Tagen hat es bereits in anderen Bundesländern Warnstreiks gegeben.

Bereits vor Monaten hatten Patientenschützer davor gewarnt, dass Krankenhäuser auf Kosten der Pfleger sparen würden. dpa/lhe/skk

Archivbilder

Altprobleme erschweren Tarifrunde für öffentlichen Dienst

Demonstranten vor der Landesvertretung von Baden-Württemberg in Berlin. Foto: Paul Zinken
Demonstranten vor der Landesvertretung von Baden-Württemberg in Berlin. Foto: Paul Zinken © Paul Zinken
Sachsen-Anhalts Finanzminister Jens Bullerjahn verhandelt als Vorsitzender der Tarifgemeinschaft der Länder. Foto: Paul Zinken
Sachsen-Anhalts Finanzminister Jens Bullerjahn verhandelt als Vorsitzender der Tarifgemeinschaft der Länder. Foto: Paul Zinken © Paul Zinken
Frank Bsirske, Vorsitzender der Gewerkschaft ver.di, kommt in Berlin zum Verhandlungsort. Foto: Paul Zinken
Frank Bsirske, Vorsitzender der Gewerkschaft ver.di, kommt in Berlin zum Verhandlungsort. Foto: Paul Zinken © Paul Zinken
"Gute Arbeit - Gutes Geld!" fordern diese Frauen vor der Landesvertretung von Baden-Württemberg in Berlin. Foto: Paul Zinken
«Gute Arbeit - Gutes Geld!» fordern diese Frauen vor der Landesvertretung von Baden-Württemberg in Berlin. Foto: Paul Zinken © Paul Zinken
Frank Bsirske (r), Vorsitzender der Gewerkschaft ver.di, spricht in Berlin zu Demonstranten. Foto: Paul Zinken
Frank Bsirske (r), Vorsitzender der Gewerkschaft ver.di, spricht in Berlin zu Demonstranten. Foto: Paul Zinken © Paul Zinken
Demonstranten in Berlin vor der Landesvertretung von Baden-Württemberg. Dort beginnt die Tarifrunde für die Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst der Länder. Foto: Paul Zinken
Demonstranten in Berlin vor der Landesvertretung von Baden-Württemberg. Dort beginnt die Tarifrunde für die Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst der Länder. Foto: Paul Zinken © Paul Zinken
Verdi und der Beamtenbund dbb verlangen 5,5 Prozent oder mindestens 175 Euro mehr Einkommen. Tafel. Foto: Caroline Seidel
Verdi und der Beamtenbund dbb verlangen 5,5 Prozent oder mindestens 175 Euro mehr Einkommen. Tafel. Foto: Caroline Seidel © Caroline Seidel

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