Das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau.
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Das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau.

90-Jähriger nicht verhandlungsfähig

Verfahren gegen SS-Wachmann aus Auschwitz eingestellt

Frankfurt - Ein Verfahren gegen einen 90 Jahre alten ehemaligen SS-Wachmann aus dem NS-Vernichtungslager Auschwitz hat die Staatsanwaltschaft Frankfurt wegen Verhandlungsunfähigkeit eingestellt. Die Ermittlungen gegen einen anderen, 94 Jahre alten SS-Wachmann seien dagegen noch nicht abgeschlossen.

Die Verhandlungsfähigkeit des Mannes werde derzeit geprüft, sagte Oberstaatsanwältin Nadja Niesen am Dienstag auf Anfrage. Dem SS-Wachmann aus dem NS-Vernichtungslager Majdanek wird Beihilfe zum Mord vorgeworfen.

Das Verfahren gegen den 90-Jährigen wegen Beihilfe zum Mord sei bereits am 30. Juni eingestellt worden. Drei Mediziner unterschiedlicher Fachrichtungen hatten den Gesundheitszustand des Mannes begutachtet. Danach sei er nicht in der Lage, an der Hauptverhandlung teilzunehmen, sagte Niesen. dpa/lhe

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«Herr, vergib uns»: Papst setzt in Auschwitz stille Zeichen

Immer wieder hielt der Papst inne, um zu beten und seine Gedanken den Ermordeten zu widmen. Hier durchschreitet Franziskus das Haupttor des früheren Konzentrationslager Auschwitz. Foto: Pawel Supernak
Immer wieder hielt der Papst inne, um zu beten und seine Gedanken den Ermordeten zu widmen. Hier durchschreitet Franziskus das Haupttor des früheren Konzentrationslager Auschwitz. Foto: Pawel Supernak © Pawel Supernak
Papst Franziskus in Auschwitz: Schienen führen zum ehemaligen deutschen Vernichtungslager Auschwitz. Foto: Armin Weigel
Papst Franziskus in Auschwitz: Schienen führen zum ehemaligen deutschen Vernichtungslager Auschwitz. Foto: Armin Weigel © Armin Weigel
Der Heilige Vater betet an der Todesmauer im ehemaligen deutschen Vernichtungslager. Foto: Radek Pietruszka
Der Heilige Vater betet an der Todesmauer im ehemaligen deutschen Vernichtungslager. Foto: Radek Pietruszka © Radek Pietruszka
Franziskus ist der dritte Papst, der die Gedenkstätte im Süden Polens besuchte. Er traf Überlebende sowie Menschen, die im Nationalsozialismus unter Einsatz ihres Lebens Juden vor dem Tod retteten. Foto: Radek Pietruszka
Franziskus ist der dritte Papst, der die Gedenkstätte im Süden Polens besuchte. Er traf Überlebende sowie Menschen, die im Nationalsozialismus unter Einsatz ihres Lebens Juden vor dem Tod retteten. Foto: Radek Pietruszka © Radek Pietruszka
Andächtig vor dem Denkmal für die Opfer des Faschismus. Foto: Darek Delmanowicz
Andächtig vor dem Denkmal für die Opfer des Faschismus. Foto: Darek Delmanowicz © Darek Delmanowicz
In einem Besucherbuch in Auschwitz schreibt Franziskus in seiner Muttersprache Spanisch einige Gedanken nieder: "Herr, habe Erbarmen mit deinem Volk!", und "Herr, vergib uns so viel Grausamkeit". Foto: Auschwitz-Birkenau Museum
In einem Besucherbuch in Auschwitz schreibt Franziskus in seiner Muttersprache Spanisch einige Gedanken nieder: «Herr, habe Erbarmen mit deinem Volk!», und «Herr, vergib uns so viel Grausamkeit». Foto: Auschwitz-Birkenau Museum © Auschwitz-Birkenau Museum
Frühere Häftlinge und Vertreter jüdischer Verbände lobten das demütige und stille Auftreten des Papstes in Auschwitz. Foto: Daniel Dal Zennaro
Frühere Häftlinge und Vertreter jüdischer Verbände lobten das demütige und stille Auftreten des Papstes in Auschwitz. Foto: Daniel Dal Zennaro © Daniel Dal Zennaro
Von diesem Papst-Besuch in dem ehemaligen deutschen Vernichtungslager auf polnischem Boden werden wenig Worte, aber entscheidende Gesten in Erinnerung bleiben. Foto: Filippo Monteforte
Von diesem Papst-Besuch in dem ehemaligen deutschen Vernichtungslager auf polnischem Boden werden wenig Worte, aber entscheidende Gesten in Erinnerung bleiben. Foto: Filippo Monteforte © Filippo Monteforte / Pool

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