Tobias Kruger geht für die FDP ins Rennen.

Wahl in Rödermark

Rödermark: Vier Kandidaten wollen Bürgermeister werden

20. 720 Rödermärker sind am kommenden Sonntag, 5. Februar, aufgerufen, einen neuen Bürgermeister zu wählen. Von Christine Hornberger

Rödermark – CDU, AL/Grüne, SPD und FDP schicken ihre Kandidaten ins Rennen um das Bürgermeisteramt in Rödermark. Drei Neue wollen es werden: Samuel Diekmann, Carsten Helfmann und Tobias Kruger. Einer will es bleiben: Roland Kern.

Carsten Helfmann von der CDU ist 43 Jahre alt, verheiratet und derzeit Bürgermeister der Nachbarkommune Eppertshausen. Der Vater zweier Kinder will in Rödermark die hohe Wohnqualität erhalten und die Stadtentwicklung fördern. Helfmann wurde mit nur 29 Jahren in seiner Heimatgemeinde Eppertshausen Bürgermeister und bereits zweimal im Amt bestätigt. Er will Rödermark weiter für Familien attraktiv machen, dazu zählt er ein breiteres Angebot an Öffnungszeiten in den Kitas. Mit der Ansiedlung neuer Firmen will er Arbeitsplätze nach Rödermark holen.

Roland Kern, amtierender Bürgermeister von AL/Die Grünen, hat ebenfalls zwei Kinder, ist 69 Jahre alt, verheiratet und führt die Geschicke der Stadt seit zwölf Jahren. Er will im Falle eines Wahlsieges nach 25 Monaten zurücktreten. Kern hat die Erarbeitung des Rödermarkplans zur Stadtentwicklung angestoßen. Bisher sind in seiner Amtszeit jährlich Wohnraum für etwa hundert Menschen geschaffen worden. In den nächsten zwei Jahren entstehen nochmal 240 Wohneinheiten für 550 Menschen. Er will die Wirtschaftsförderung fortführen und die Gewerbesteuer weiter erhöhen. Derzeit liegt sie bei zehn Millionen Euro Einnahmen für den Stadtsäckel. Leben und arbeiten in sauberer und natürlicher Umgebung ist sein Credo.

Samuel Diekmann tritt für die SPD an. Er ist 35 Jahre, Pastor und Inhaber des Unternehmens „Rent a pastor“. Er ist verheiratet und hat drei Kinder. Schon 2014 warf er als Quereinsteiger seinen Hut in den Ring und ist seitdem sehr präsent in der Stadt und bei Vereinen sowie im Internet. Er will zum Beispiel Fundraising für Vereine und Gruppen fördern. Auch er will Unternehmen ansiedeln, um Arbeitsplätze vor Ort zu schaffen und Gewerbesteuer zu generieren.

Tobias Kruger ist 37, ledig und kinderlos. Der FDP-Kandidat hat sich das Thema Sicherheit auf die Fahnen geschrieben und fordert unter anderem mehr Polizeipräsenz in der Stadt. Ein weiteres wichtiges Thema ist für ihn die Sanierung der Infrastruktur. Auch er tritt für eine positive Stadtentwicklung bei Wohnen und Gewerbe ein. Dazu will Kruger „moderat“ neue Wohnungsbau- und Gewerbeflächen ausweisen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare