Nahverkehrsgesellschaft Traffiq

Zum Fahrplanwechsel gibt es mehr Platz in Bahn und Bus

Am 11. Dezember ist Fahrplanwechsel. Die städtische Nahverkehrsgesellschaft Traffiq empfiehlt allen Fahrgästen der Frankfurter Busse und Bahnen, sich rechtzeitig über geänderte Abfahrtzeiten ihrer Linien zu informieren.

Der neue Fahrplan tritt am kommenden Wochenende in Kraft. Wir möchten nicht, dass einer unserer Fahrgäste am Sonntagabend vergebens auf den letzten Bus wartet, weil dieser wenige Minuten früher abfährt als bisher“, erklärt Traffiq-Geschäftsführer Dr. Hans-Jörg von Berlepsch. „Und ebenso wenig, dass jemand am frühen Montag den Rücklichtern der Straßenbahn hinterherschaut, weil deren Abfahrtzeit nicht mehr die gleiche ist.“

Gravierende Änderungen stehen zu diesem Fahrplanwechsel aber nicht an. „Im Wesentlichen steuern wir dort nach, wo es die weiter steigenden Fahrgastzahlen erfordern“, sagt Berlepsch. So gibt es Kapazitätsverbesserungen auf mehreren Buslinien. Die Linie 58 von Eschborn zum Flughafen wird zukünftig auch die Nacht hindurch fahren. Die Linie 64 wird als Ergänzung für die Linie 46 zeitweise ins Europaviertel fahren und mit der Linie 67 schließt Traffiq eine Lücke im Nahverkehrsangebot von Rödelheim, die durch die Einstellung der Regionalbuslinie 252 entsteht. Um bessere Anschlüsse zu ermöglichen, haben die Traffiq-Fahrplaner aber auch bei vielen anderen Linien an den „Stellschrauben“ gedreht, so dass sich die Abfahrtzeiten ändern. Das neue, über 1600 Seiten dicke RMV-Fahrplanbuch für Frankfurt, in dem das gesamte Nahverkehrsangebot in der Stadt, von und zur Mainmetropole zusammengefasst ist, gibt es ab sofort an den bekannten Verkaufsstellen. Der Verkaufspreis ist mit 2,50 Euro unverändert. Informationen zum neuen Fahrplan gibt es auch am Servicetelefon (069 24 24 80 24),

⋅ Linie U 6: Das Platzangebot auf der Linie U6 wird erhöht: Nachmittags, ab etwa 12 Uhr, verkehren die Züge

⋅ Linien U 3 / U 8: Bislang verkehrten die U-Bahn-Linien U3 und U8 von den Oster- bis zu den Herbstferien mit Zwei-Wagen-Zügen, da im Sommer weniger Fahrgäste unterwegs sind. Wegen der steigenden Fahrgastzahlen vom und zum Riedberg werden auf den Linien aber zukünftig bis Mitte Juni Züge mit drei Wagen eingesetzt. Da beide Linien einen gemeinsamen Fahrzeugumlauf haben – d.h. sie kommen am Südbahnhof als U3 an und fahren als U8 ab – haben auch die Fahrgäste der U3 etwas davon.

⋅ Linie U9: Mehr Zwei-Wagen-Züge

Wie angekündigt reagiert traffiQ weiterhin auf die steigende Nachfrage auf der Linie U9, die sich vor allem als den zunehmenden Schülerzahlen zum Riedberg ergeben. Ab Fahrplanwechsel fahren in der Spitzenstunde zwischen 7 und 8 Uhr jetzt drei der insgesamt vier Züge mit zwei Wagen und bieten so doppelt so viel Platz.

⋅ Linie 34: Alle 10 Minuten statt alle 15 Minuten wird die Linie samstags von 12 bis 21 Uhr verkehren

⋅ Linie 38: Kürzere Umsteigewege und bessere Anschlüsse zwischen der Linie 38 vom Panoramabad Richtung Seckbach und der U-Bahn-Linie U7 wird eine neue Haltestelle „Eissporthalle Nordeingang“ in der Kettelerallee nahe dem entsprechenden Zugang zur U-Bahn-Station bieten.

⋅ Linie 46: Am Samstagnachmittag wird das Angebot der Linie 46 ins Europaviertel verdoppelt: Sie verkehrt von etwa 12 bis 21Uhr viertelstündlich zwischen Hauptbahnhof und Römerhof.

⋅ Linie 52: An den Schultagen wird der dichte Fünf-Minuten-Takt zwischen Schloßborner Straße und Galluswarte um etwa eine Stunde, bis etwa 9 Uhr, ausgedehnt. red

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