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FSV Frankfurt

Fehlerhaft in der Abwehr, schwach im Sturm

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Die Lage des FSV Frankfurt in der Fußball-Regionalliga Südwest hat sich weiter verschlechtert. Das 0:2 (0:1) bei Hessen Kassel war bereits die dritte Niederlage in Folge – und jeweils ohne eigenen Treffer.

Die Lage des in der Fußball-Regionalliga Südwest hat sich weiter verschlechtert. Das 0:2 (0:1) bei Hessen Kassel war bereits die dritte Niederlage in Folge – und jeweils ohne eigenen Treffer. Derzeit agieren die Bornheimer ziemlich harmlos, doch sie brauchen noch ein paar Punkte, um den Klassenerhalt zu packen. Sechs Zähler hat der FSV noch Vorsprung auf den ersten möglichen Abstiegsplatz, den die Stuttgarter Kickers einnehmen.

Schon vor dem Anpfiff hatte sich abgezeichnet, dass die Frankfurter gegen die Kasseler wenig in der Offensive ausrichten würden. Torjäger Vito Plut (10) fehlte wiederum verletzungsbedingt, und auch der zweite recht treffsichere Akteur, Leon Bell Bell (8), musste wegen einer Krankheit passen. Trotzdem wirkt das Fazit ernüchternd, das Trainer Alexander Conrad zog. „Wir müssen schauen, dass wir auf die Defensive weiter aufbauen und vorne wieder versuchen, etwas durchschlagkräftiger zu werden, denn wir hatten selbst ja keinen Torschuss“, sagte er. Aber auch die Nordhessen konnten kaum Akzente setzen. Es war symptomatisch, dass die beiden Treffer nach individuellen Fehlern und vom Strafstoßpunkt fielen. In der Anfangsphase brachte Nestor Djengoue den agilen Tim Philipp Brandner zu Fall, und in der Schlussphase ließ sich Javan Torre Howell zu einer unüberlegten Aktion gegen Sebastian Szimayer hinreißen und erhielt dafür zudem die Rote Karte. Adrian Bravo Sanchez entschied jeweils das Duell mit FSV-Keeper Marco Aulbach für sich (15./88.).

„Kassel war cleverer, und von daher ist das auch verdient“, ordnete Conrad die Geschehnisse ein. Woran es fehlte, machte der 51-Jährige deutlich: „Es wurde versucht (von Kasseler Spielern, d. Red.), beim ersten Duell einen Kontakt herauszuholen, bei dem zweiten spielte auch ein wenig ,Trash Talk’ mit, auf den wir eingestiegen sind. Insofern war es für uns ein schlechter Tag.“ Conrads Kollege Tobias Cramer, der den einstigen Tabellenletzten wieder auf (Klassenerhalt-)Kurs brachte, stellte simpel fest: „Durch diesen Sieg haben wir das nächste Endspiel erreicht.“ In dieser Situation ist der FSV (noch) nicht.

(fri)

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