Zwei Männer freuen sich: Maler Ferry Ahrlé (links) hat das Bild, das er vor vielen Jahren von Fritz Rémond gemalt hat, dem gleichnamigen Theater geschenkt, dessen Intendant Professor Claus Helmer ist.
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Zwei Männer freuen sich: Maler Ferry Ahrlé (links) hat das Bild, das er vor vielen Jahren von Fritz Rémond gemalt hat, dem gleichnamigen Theater geschenkt, dessen Intendant Professor Claus Helmer ist.

Stadtgeflüster

Ferry Ahrlé verschenkt Rémond-Portrait

  • vonEnrico Sauda
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Da strahlen aber zwei gute Freunde um die Wette: Frankfurts wohl bekanntester Maler Ferry Ahrlé und Theaterdirektor Professor

Da strahlen aber zwei gute Freunde um die Wette: Frankfurts wohl bekanntester Maler Ferry Ahrlé und Theaterdirektor Professor Claus Helmer , Chef der Komödie sowie des Fritz-Rémond-Theaters am Zoo.

Grund ist ein Bild, das Ahrlé vor ein paar Jahrzehnten vom Schauspieler, Impresario und Regisseur Fritz Rémond gemalt hatte. „Vor 22 Jahren habe ich es dem Theater als Dauerleihgabe überlassen“, so Ahrlé, der nicht nur Maler war und ist, sondern auch Schauspieler. „Nun habe ich dem Theater das Bild geschenkt“, sagt Ferry Ahrlé. Und das gerade in dem Jahr, in dem das Haus sein 70-jähriges Bestehen feiert – 22 Jahre führt Claus Helmer es inzwischen schon.

Das Rémond-Porträt hängt im Fritz-Rémond-Theater direkt über der Treppe und neben einem Foto, das Claus Helmer und Fritz Rémond gemeinsam zeigt.

Bekannt wurde der 92-jährige Ahrlé übrigens durch die Serie „Sehr ähnlich, wer soll’s denn sein?“. In ihr unterhielt er sich mit seinen Gesprächspartnern und porträtierte sie gleichzeitig. So entstanden viele Bilder. Unter anderem von Schauspielerinnen wie Maria Schell, Marianne Hoppe oder Erika Pluhar und Schauspielern wie Paul Dahlke, Martin Held, Sänger Johannes Heesters, Dirigent Yehudi Menuhin oder Schriftsteller Erich von Däniken. Für diese besondere und unterhaltende Art des Porträtierens im doppelten Sinn erhielt er in New York den „Golden Award“ auf dem „Internationalen Film- und Fernsehfestival“.

(es)

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