Die Helden des Animationsstudios Aardman

Filmkunst aus den Aardman-Studios

Seit 40 Jahren begeistern die Helden des Animationsstudios Aardman große und kleine Filmfans auf der ganzen Welt. Vom 12. Juni an sind sie in der aktuellen Sonderausstellung Die Kunst von Aardman im Deutschen Filmmuseum zu Gast.

„Die Kunst von Aardman“ heißt eine Sonderausstellung und eine Filmreihe von Freitag, 1., bis Freitag, 29. Juli, im Deutschen Filmmuseum, Schaumainkai 41. Die berühmtesten unter ihnen, der Erfinder Wallace mit seinem Hund Gromit sowie das freche Schaf Shaun, sind zu sehen.

Mit „Shaun das Schaf – Der Film“ geht’s am 1. Juli um 14.30 Uhr los, am Sonntag, 3. Juli, steht der Film um 15 Uhr auf dem Programm. Shaun das Schaf treibt es mit dem Unfug so weit, dass der Bauer die Farm verlassen muss. Sofort macht sich die Schafherde zusammen mit Hund Bitzer auf in die Großstadt, um ihn zurückzuholen. 20 Jahre nach dem ersten Auftritt von Shaun im Kurzfilm „Wallace & Gromit“ schaffte das freche Schaf erfolgreich den Sprung auf die Kinoleinwand.

In den vergangenen 40 Jahren wurden bei Aardman aber auch mehr als 70 Kurzfilme realisiert. Eine Auswahl am Freitag, 15. Juli, um 20.30 Uhr zeigt neun von ihnen, darunter „Creature Comfort“, der Aardman den ersten Oscar bescherte.

Mit „Chicken Run – Hennen rennen“ geht es am Donnerstag, 28. Juli, um 18 Uhr sowie Freitag, 29. Juli, um 20.30 Uhr weiter. Das Huhn Ginger und seine Mithühner sind auf der Farm von Mr. und Mrs. Tweedy gefangen. Als der amerikanische Hahn Rocky eintrifft, scheint sich eine neue Chance aufzutun, aus dem Hühnerlager zu fliehen. Doch Rocky ist dabei nicht so hilfreich, wie es zunächst scheint. Chicken Run ist der erste Spielfilm, den Aardman auf die große Leinwand brachte.

Daneben werden im Kinderkino im kommenden Monat weitere Filme zu sehen sein: Zwei Kinder, die sich gegen die hohen Ansprüche ihrer Eltern zur Wehr setzen und ein Kinderfilm-Klassiker nach der Romanvorlage von Erich Kästner.

In „Zwei kleine Helden“ will der Vater aus dem zehnjährigen Marcello einen Profi-Fußballer machen und seiner Mutter zuliebe singt er im Kirchenchor. Dabei mag Marcello weder Fußball spielen noch singen! In der Schule wird er immer wieder ausgelacht und geärgert. Als Fatima, eine libanesische Palästinenserin, mit ihrer Familie im Nachbarhaus einzieht, freunden sich die beiden an und helfen sich gegenseitig, ihre Träume zu erfüllen. Zu sehen ist der Film am Freitag, 8. Juli, um 14.30 Uhr sowie am Sonntag, 10. Juli, um 15 Uhr.

Der Klassiker „Das doppelte Lottchen“ wird am Freitag, 15. Juli, um 14.30 Uhr und am Sonntag, 17. Juli, um 15 Uhr die Kinderherzen erfreuen. Lotte und Luise staunen nicht schlecht, als sie sich eines Tages in einem Ferienheim gegenüberstehen. Sie kennen sich nicht, sehen einander aber zum Verwechseln ähnlich. Klar, sie müssen Zwillinge sein! Kurzerhand beschließen sie, sich „auszutauschen“. Lotte geht als Luise zum Vater, Luise als Lotte zur Mutter. Doch das klingt einfacher, als es ist: Schließlich ist der Vater Dirigent in Wien und die Mutter arbeitet als Redakteurin in München.

Und schließlich steht noch „Der kleine Prinz“ auf dem Programm. Ein Mädchen wird von seiner alleinerziehenden Mutter auf Leistung getrimmt: Ein Stundenplan regelt den Tagesablauf, das Leben der beiden ist auf Erfolg ausgelegt. Eines Tages landet ein Papierflieger im Zimmer des Mädchens und weist ihm den Weg zu ihrem alten Nachbarn. Die beiden freunden sich an und der Nachbar erzählt seine Geschichte: Er war einst Pilot und traf nach einem Absturz in der Wüste auf den kleinen Prinzen. Das Mädchen taucht in die magische Welt der Erzählung ein und erstreitet sich nach und nach auch im Alltag das Recht, Kind sein zu dürfen. Der Film bedient sich zweier unterschiedlicher Animationstechniken: Während der Großteil des Films computeranimiert ist, wurde der kleine Prinz mittels Stop-Motion-Technik zum Leben erweckt. Termine sind am Freitag, 22. Juli, 14.30 Uhr und am Sonntag, 24. Juli, 15 Uhr.

(red)

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