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Lufthansa-Maschine muss kurz vor Landung abdrehen - Grund für Komplikationen unklar

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Eine kleinere Lufthansa-Maschine befindet sich gerade im Landeanflug.
Ein Lufthansa-Cityliner musste auf dem Weg von Frankfurt nach Breslau in Warschau notlanden. (Symbolbild) © Imago Images

Störklappen oder Bremsen? Beim Landeanflug auf Breslau eines Lufthansa-Cityliners kommt es zu Komplikationen. Der Grund für die Komplikationen ist unklar.

Warschau/Frankfurt – Schock-Moment beim Landeanflug auf Breslau (Polen): Der Cityliner von Lufthansa LH1372, der von Frankfurt kommend bereits Kurs auf die Landebahn genommen hatte, musste abdrehen und die Landung zunächst abbrechen. Grund dafür soll ein Defekt an den Tragflächen gewesen sein.

Laut dem Aviation Herald habe die Besatzung einen Fehler der Störklappen festgestellt. Die beweglichen Klappen auf der Tragflächenoberseite reguliert die Geschwindigkeit von Flugzeugen. Aufgrund der Störung habe die Maschine eine längere Landebahn benötigt, als jene, die am Flughafen von Breslau zur Verfügung stand. Daher beschloss der Kapitän stattdessen auf das deutlich längere Rollfeld am Warschauer Flughafen auszuweichen. Dort landete die Maschine etwa 45 Minuten nach dem abgebrochenen ersten Landeversuch. Alle an Bord blieben unversehrt.

Ungeplante Landung in Warschau: Probleme mit Lufthansa-Maschine noch vor dem Start

Doch bereits vor Abflug der Maschine LH1372 in Frankfurt kam es zu Problemen. Der ursprünglich für den Flug vorgesehene Flieger musste ausgetauscht werden. Laut eines Passagiers hatte die Fluggesellschaft den Schritt mit Problemen mit den Bremsen der Maschine begründet. Der Tausch hatte laut Aviation Herald unter Berufung des Fluggastes - noch bevor das Flugzeug den Boden in Frankfurt verließ - zu einer Verspätung von rund 90 Minuten geführt. Der endgültige Grund für die Komplikationen sind noch unklar.

Bei der Landung hätten die Passagiere den Medienberichten zufolge die Stützposition einnehmen sollen. Diese wird in der Regel bei einer Notlandung angewandt. Nach der Landung in Warschau blieb die Maschine 15 Stunden am Boden, um den Fehler zu beheben, ehe sie nach Frankfurt zurückgebracht wurde. Am Flughafen Frankfurt angekommen, wurde der Flieger für weitere 31 Stunden aus dem Flugverkehr genommen, konnte dann aber wieder in Betrieb genommen werden.

Immer wieder kommt es zu Komplikationen in der Luft: Erst vergangenen Monat zwang ein Defekt der Toiletten eine Lufthansa-Maschine auf dem Weg nach Chicago zum Umdrehen, bei einem Flug nach Bangkok öffnete sich unerwartet die Tür. (Romina Kunze)

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