Für Kopfschütteln sorgt das Vorgehen eines Unternehmens, das am Flughafen Frankfurt tätig ist. (Archivbild)
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Für Kopfschütteln sorgt das Vorgehen eines Unternehmens, das am Flughafen Frankfurt tätig ist. (Archivfoto)

Dienstleister

Flughafen Frankfurt: Neuerung sorgt für Ärger

  • Sophia Lother
    VonSophia Lother
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Am Flughafen Frankfurt sorgt aktuell eine Änderung für Ärger. Dabei geht es um einen Dienstleister, E-Autos und viel Kritik.

Frankfurt – Der Flughafen Frankfurt* ist der größte Verkehrsflughafen Deutschlands und auch im europaweiten Vergleich kann er sich sehen lassen. Seit einiger Zeit will nun auch der Airport in Frankfurt klimafreundlicher werden. Das kündigte Fraport-Vorstandsvorsitzende Stefan Schulte im Juli 2021 an. Fraports Ziel ist es, die CO2-Emissionen am Flughafen Frankfurt* von 175.000 Tonnen (2019) auf 80.000 Tonnen im Jahr 2030 zu senken. Bis 2030 soll rund die Hälfte der 3000 Bodenfahrzeuge nicht mehr mit fossilen Brennstoffen betrieben werden. Doch nicht überall scheint diese Message anzukommen, zumindest wenn von den jüngsten Medienberichten ausgegangen wird.

Wie die Bild-Zeitung berichtet, überraschte ein Unternehmen, das am Flughafen Frankfurt* arbeitet, mit einer Änderung. Denn diese entspricht so gar nicht einem klimafreundlichen Kurs. Das sorgt für Empörung.

Streit am Flughafen Frankfurt: Unternehmen schafft E-Autos ab

Die Gate Gourmet Gruppe ist für das Catering am Flughafen zuständig und hat dafür selbstverständlich einige Autos in Gebrauch. Und genau diese werden nun zum Streitpunkt. Denn: Vier E-Autos des Unternehmens wurden jetzt ersetzt, durch vier ältere Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor.

Gegenüber der Bild wundert sich ein Vorfeld-Arbeiter über die Umrüstung bei den Catering-Autos: „Wo haben die den Stinker ausgegraben?“, soll er gefragt haben. Auf Nachfrage der Zeitung äußerte sich die Firma. Die Leasingverträge von vier kleinen E-Autos seien ausgelaufen. Diese sollen vorerst auch nicht ersetzt werden, da genug andere Fahrzeuge verfügbar seien. Bei einem höheren Bedarf werde aber der Kauf neuer E-Autos nicht ausgeschlossen. (slo) *fnp.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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