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Flughafen Frankfurt: Neue Lufthansa-Maschine steuert per Direktflug New York an

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Von: Johannes Skiba

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Die Lufthansa hat einen neuen Flugzeugtyp in ihre Flotte aufgenommen. Die Boeing 787-9 kommt zukünftig auf der Strecke von Frankfurt nach New York zum Einsatz.

Frankfurt – Die neue Maschine der Lufthansa vom Typ Boeing 787-9 wurde jüngst in Berlin feierlich getauft. Es ist der erste Dreamliner der Lufthansa Langstreckenflotte. Schon am 1. Dezember soll der erste Langstreckenflug stattfinden. Vom Frankfurter Flughafen geht es dann in Richtung USA – genauer gesagt zum New Yorker Flughafen in Newark.

Aufgrund der langen Tradition, die die Stadt Berlin und die Lufthansa verbindet, wurde die neue Boeing auf dem Berliner Flughafen von Bürgermeisterin Franziska Giffey auf den Namen „Berlin“ getauft. Der Vorstandsvorsitzende der Lufthansa, Carsten Spohr, hob die große Bedeutung der Namensgebung hervor: „Mit der neuen Boeing 787 ,Berlin‘ tragen wir mit Stolz den Namen der deutschen Hauptstadt in die Welt.“

Die neue Boeing 787-9 der Lufthansa am Frankfurter Flughafen
Die neue Boeing 787-9 der Lufthansa. © Roesler/Lufthansa

Frankfurt: Mit dem „Dreamliner“ von „Mainhattan“ nach Manhattan

Der John-F.-Kennedy-Flughafen ist ein bekanntes und beliebtes Ziel für viele Reisende, die von Deutschlands größtem Flughafen in Frankfurt aus starten. Mit der neuen Boeing geht ein weiterer Flieger dieser Streckenverbindung an den Start. Rund neun Stunden dauert der Flug über den großen Teich.

Die beiden Großstädte Frankfurt und New York verbinden viele Gemeinsamkeiten. So bieten die Metropolen mit der Frankfurter Börse und der Wall Street jeweils große und wichtige Finanzmärkte. Aufgrund der imposanten Skyline wird Frankfurt in Anspielung auf den New Yorker Bezirk Manhattan und den ähnlich klingenden Fluss gerne auch als „Mainhattan“ bezeichnet. Frankfurt und New York – zwei Brüder im Geiste.

Klima: Verbesserte CO₂-Werte der neuen Lufthansa-Maschinen

Der neue „Dreamliner“ der Lufthansa wird nicht der letzte seiner Art in der Flotte des größten deutschen Luftfahrtunternehmens bleiben. Bis zum Jahr 2027 werden 31 weitere Flugzeuge des Typen Boeing 787-9 geliefert. Bei dieser großen Investition wurde unter anderem auch auf eine Reduktion des CO₂-Ausstoßes geachtet. Im Schnitt verbraucht der neue Flieger laut der Lufthansa-Mitteilung rund „2,5 Liter Kerosin pro Passagier und 100 Kilometer Flugstrecke.“ Somit wird der CO₂-Ausstoß im Vergleich zum Vorgängermodell um bis zu 30 Prozent reduziert. Der „Dreamliner“ scheint eine gelungene und zeitgemäße Investition zu sein, die darüber hinaus den Flugverkehr auf einer der beliebtesten Strecken bereichern darf. (Johannes Skiba)

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