Ein Flugzeug auf einer Startbahn am Flughafen Frankfurt
+
Dem Flugzeug nach Washington, in der der Besitzer des Koffers saß, wurde vorübergehend ein Startverbot erteilt. (Symbolbild)

Flughafen Frankfurt

Flughafen Frankfurt: Mitarbeiter entdeckt gefährlichen Gegenstand – Entschärfungsteam muss anrücken

  • Svenja Wallocha
    VonSvenja Wallocha
    schließen

Aufregung am Flughafen Frankfurt: Eine vermeintliche Handgranate sorgt für einen Einsatz des Entschärfungsdienstes der Bundespolizei.

Frankfurt – Der Inhalt eines Gepäckstücks hat am Flughafen Frankfurt* für ordentlich Wirbel gesorgt. Nicht nur der Entschärfungsdienst der Bundespolizei wurde alarmiert, auch ein Flieger musste vorübergehen am Boden bleiben.

Passiert ist der Vorfall am Dienstag (03.08.2021) gegen 17 Uhr. Nach Angaben der Bundespolizei entdeckte ein Mitarbeiter der Gepäckabfertigung beim Röntgen eines aufgegebenen Reisegepäcks eine vermeintliche Handgranate. Er alarmierte direkt die Bundespolizei, die den Bereich weiträumig absperrte.

Aufregung am Flughafen Frankfurt: Fund in Koffer ruft Entschärfungsdienst auf den Plan

Die Maschine, in der sich der Besitzer des Reisekoffers befand, stand zu dieser Zeit bereits auf dem Rollfeld, doch aus dem Start wurde nichts. Die Polizei habe dem Flugzeug ein Startverbot erteilt, zudem wurde der Flugkapitän über den Vorfall informiert.

Relativ schnell konnte dann jedoch Entwarnung gegeben werden. Die vermeintliche Handgranate entpuppte sich als Kunstwerk. Es handelte sich laut Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt um eine sogenannten „Steampunk-Skulptur“, in die eine zuvor unbrauchbar gemachte Handgranate eingearbeitet worden war. Es ging also keine Gefahr von ihr aus.

Die vermeintliche Handgranate war in ein Kunstwerk eingearbeitet und völlig ungefährlich.

Flughafen Frankfurt: Startverbot wegen „explosivem Kunstwerk“

Der Besitzer des „explosiven Kunstwerkes“, wie die Polizei es in der Mitteilung nennt, habe nichts von dem ganzen Trubel mitbekommen. Bei ihm handele es sich um einen 56-jährigen US-Amerikaner. Er habe währenddessen nichtsahnend an Bord der Maschine gesessen, so die Beamten.

Mit etwa 85 Minuten Verspätung hob schließlich auch die Maschine am Flughafen Frankfurt ab. Der Koffer mit dem Kunstwerk werde laut Polizei etwas später folgen. (svw)

Am Flughafen Frankfurt hat die Polizei* oft alle Hände voll zu tun, so werden dort auch oft Haftbefehle vollstreckt. *fnp.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion