Vom Flughafen Frankfurt gehen wieder erste Flüge mit geimpften EU-Bürgern in die USA.
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Vom Flughafen Frankfurt gehen wieder erste Flüge mit geimpften EU-Bürgern in die USA.

Flughafen Frankfurt

Erster regulärer Flug in die USA seit 20 Monaten – nur bestimmte Reisende dürfen mit

  • Sebastian Richter
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Die USA erlauben wieder die Einreise aus der EU. Die Nachfrage am Flughafen Frankfurt ist groß – aber auch die Beschränkungen für die Einreise.

Frankfurt – Corona hatte Flüge in die USA fast komplett beendet. Nach einer Pause von fast 20 Monaten ging am Montag (08.11.2021) der erste Linienflug vom Flughafen Frankfurt über den Atlantik. Die Boeing 777 der Singapore Airlines war mit 264 Passagieren fast komplett besetzt, als sie am Morgen in Richtung USA startete – zahlreiche Flüge sollen noch heute folgen.

Seit Montag dürfen Ausländer wieder in die USA einreisen – wenn sie vollständig gegen Corona geimpft sind. So ist auch die direkte Einreise für vollständig geimpfte Reisende aus Deutschland und anderen Schengen-Staaten wieder möglich. Bisher brauchte man dafür noch eine Sondergenehmigung der US-Regierung.

Wer in die USA fliegen möchte, braucht neben einem gültigen Impfnachweis auch einen negativen PCR- oder Antigen-Test, der nicht älter als drei Tage sein darf. Ungeimpfte dürfen nur in Ausnahmefällen und unter besonderen Auflagen einreisen.

Flughafen Frankfurt: Reisen in die USA wieder möglich

Die Fluggesellschaften stellen sich auf einen hohen Nachholbedarf bei Reisenden und Geschäftsleuten in die USA ein. Am Montagmorgen werden 19 Flüge vom Flughafen Frankfurt in die USA angeboten, 12 davon alleine von der Lufthansa. Auch aus München werden im Tagesverlauf mehrere Ziele in Nordamerika angeboten.

Die Flüge in die USA seien nahezu komplett ausgelastet, berichtet Delta-Chef Ed Bastian. Vom bisherigen Einreiseverbot waren einige Personengruppen ausgenommen. Dazu gehörten US-Bürger, Diplomaten und Menschen aus manchen Nicht-EU-Nationen.

Der wieder zunehmende Reisebetrieb am Flughafen Frankfurt stellt auch die Fraport vor Probleme. Die Führung des Unternehmens ging eigentlich davon aus, dass mit steigenden Corona-Inzidenzen die Flugbewegungen im Herbst wieder rückläufig seien werden – doch das ist nicht eingetroffen. Jetzt fehlt es an Personal. (spr)

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