Wegen einer Straftat wurde eine 46-Jährige Dominikanerin direkt nach der Passkontrolle am Frankfurter Flughafen in die USA geflogen.
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Wegen einer Straftat wurde eine 46-Jährige Dominikanerin direkt nach der Passkontrolle am Frankfurter Flughafen in die USA geflogen. (Symbolfoto).

Betrugsversuch

Flughafen Frankfurt: Frau wird nach Passkontrolle wegen Straftat direkt in die USA geflogen

  • Jasmin Jakob
    vonJasmin Jakob
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Der Einreiseversuch war teuer. Eine Dominikanerin durfte den Frankfurter Flughafen nicht verlassen und wurde wegen einer Straftat direkt in die USA geflogen.

Frankfurt – Das hatte sie sich sicher anders vorgestellt: Eine 46-jahre alte Dominikanerin wollte für eine längere Zeit in Deutschland leben, durfte aber bei der Einreise den Frankfurter Flughafen nicht verlassen. Bei der Einreise am Mittwoch (03.03.2021) machte sie einen entscheidenden Fehler: Denn bei der spanischen Aufenthaltsgenehmigung, die die 46-Jährige zusammen mit ihrem Pass vorzeigte, handelte es sich um eine Fälschung.

Den Betrugsversuch merkten die Beamten der Bundespolizei bei der Überprüfung ihrer Daten jedoch schnell. Sie leiteten strafrechtliche Konsequenzen ein. Ernst jüngst hatte ein Bolivianer am Frankfurter Flughafen versucht, sich unerlaubt nach Deutschland zu schmuggeln*. Sein Einreiseversuch scheiterte auf eine ähnliche Weise.

Frankfurter Flughafen – Ermittlungen nach Betrugsversuch

Den Betrugsversuch musste die 46-Jährige teuer bezahlen: Sie wurde nicht nur wegen unerlaubter Einreise, sondern auch wegen Urkundenfälschung angezeigt. Noch am Frankfurter Flughafen musste sie eine Sicherheitsleistung von 800 Euro zahlen, bevor sie zum Ausgangspunkt ihrer Reise zurückgeschickt wurde. Da sie aus der US-amerikanischen Stadt Newark (New Jersey) eingereist war, wurde sie vom Frankfurter Flughafen aus direkt dorthin zurückgeflogen. *fnp.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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