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Nichts los am Flughafen Frankfurt? Zumindest was die Arbeit der Bundespolizei angeht, täuscht dieses Bild.

77 Strafanzeigen allein am Wochenende

Flughafen Frankfurt: Kaum Fluggäste, trotzdem jede Menge Arbeit für die Bundespolizei

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Die Bundespolizei am Flughafen Frankfurt hat aktuell in der Corona-Krise nicht viel zu tun – könnte man meinen. Doch die Realität sieht ganz anders aus.

  • Trotz Corona-Krise viel Arbeit für die Bundespolizei am Flughafen
  • Flughafen Frankfurt: 77 Strafanzeigen allein am Wochenende
  • Ein Kampfsport-Angriff und ein zerrissener Pass sorgen für Ärger am Flughafen

Flughafen Frankfurt - Die Bundespolizei am Flughafen Frankfurt hatte am vergangenen Wochenende trotz geringer Fluggastzahlen wegen der Corona-Krise gut zu tun. Insgesamt musste die Bundespolizei am vergangenen Wochenende 77 Strafanzeigen fertigen.

Flughafen Frankfurt: Kampfsport-Angriff und ein zerrissener Pass

Bei den Kontrollen am Flughafen Frankfurt gab es auch einige kuriose Vorfälle: 

  • Eine Ägypterin zerriss ihren Pass bei der Einreisekontrolle und leistete Widerstand gegen die sie kontrollierenden Beamten. 
  • Ein offensichtlich alkoholisierter Mann aus Polen warf eine Spraydose nach Bundespolizisten 
  • 22 Ukrainer mussten aufgrund fehlender Einreisevoraussetzungen an der Grenze abgewiesen werden. 

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Bereits am Freitag wurde ein 40-jähriger Pole, gegen den am Flughafen ein Betretungsverbot vorlag, durch lautstarkes Schreien im Terminal auffällig. Während die Beamten ihn zur Durchsetzung des Hausverbotes zum Regionalbahnhof des Flughafens begleiteten, vollführte er zunächst Kampfsportbewegungen wie Boxen und Low-Kicks. 

Am Bahnsteig angekommen warf er dann unvermittelt eine Deo-Spraydose nach einem der eingesetzten Kollegen, welcher diesen Wurf jedoch erfolgreich abwehren konnte. Anschließend beleidigte er die Beamten mehrmals. Der Mann wurde unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte angezeigt.

Flughafen Frankfurt: Ägypterin dreht bei Passkontrolle durch

Der aus Kairo kommenden 45-jährigen Ägypterin musste die Einreise verweigert werden, weil ihr Aufenthaltstitel von der zuständigen Ausländerbehörde für ungültig erklärt worden war. Gegen die Einziehung des Aufenthaltstitels leistete die Frau aktiv Widerstand und zerriss dabei auch ihren Pass. Sie wurde schließlich wegen versuchter unerlaubter Einreise und wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt und dann nach Kairo zurückgewiesen.

Die weiteren Strafanzeigen wurden unter anderem wegen mehrerer Fälle von unerlaubter Einreise und wegen unerlaubtem Aufenthalt gefertigt.

tom

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