Flugzeug der Lufthansa
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Der Start einer Lufthansa-Maschine zum Flughafen Frankfurt musste abgebrochen werden – weil eine angebliche Terrordrohung einging. (Symbolbild)

Hintergründe unklar

Vor dem Abflug zum Flughafen Frankfurt: Terrordrohung gegen Lufthansa-Maschine

  • Tim Vincent Dicke
    vonTim Vincent Dicke
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Vor dem Flug Richtung Flughafen Frankfurt geht bei einer Lufthansa-Maschine eine Terrordrohung ein. Details sind nicht bekannt.

Frankfurt/Minsk – Schreckmoment für die Passagiere einer Lufthansa-Maschine zum Flughafen Frankfurt: Wegen einer Terrorwarnung für den Flug LH 1487 von Minsk nach Frankfurt wurde das Boarding für die Maschine in Belarus vorübergehend abgebrochen. Dies bestätigte die Lufthansa am Montag (24.05.2021) auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa.

Terrordrohung gegen Lufthansa-Flieger zum Flughafen Frankfurt

Vor dem Abflug zum Flughafen Frankfurt sollten alle Passagiere einem erneuten Sicherheitscheck unterzogen werden, zudem musste das Flugzeug erneut durchsucht werden. Hierzu musste auch die gesamte Fracht und alle Koffer ausgeladen werden. „Wir folgen den Anweisungen der lokalen Behörden“, hieß es von Lufthansa.

Betroffen waren 51 Passagiere inklusive fünf Crewmitglieder. Die Maschine konnte nach Lufthansa-Angaben dann aber mit rund zwei Stunden Verspätung starten und landete am frühen Abend am Flughafen Frankfurt.

Terrorwarnung gegen Flug zum Flughafen Frankfurt: Lufthansa bedauert Unannehmlichkeiten

Das Boarding für den Lufthansa-Flug nach Frankfurt sei wegen einer Drohung unterbrochen worden, teilte der Flughafen in Minsk in einem Kanal auf dem Messengerdienst Telegram mit. In solchen Fällen müssten „umfassende Maßnahmen“ ergriffen werden, um die Sicherheit zu gewährleisten, hieß es. Der Flug sollte ursprünglich 13.20 Uhr (MESZ) abheben. Die Drohung sei per E-Mail eingegangen, so der Airport. Angeblich sei eine „terroristische Tat“ angedroht worden.

Die deutsche Airline äußerte sich zu dem Vorfall mit den Worten: „Wir bedauern die Unannehmlichkeiten für die Passagiere, doch haben Sicherheit der Fluggäste, der Crew und des Flugzeugs bei Lufthansa immer höchste Priorität.“

Lufthansa wird Luftraum über Belarus vorerst meiden

Erst am Tag zuvor war ein Ryanair-Flugzeug auf dem Weg von Athen nach Vilnius von der autoritären Führung in Belarus zur Landung in der Hauptstadt Minsk gezwungen worden. Dabei war laut dem Militär in Minsk auch ein Kampfjet vom Typ MiG-29 aufgestiegen. Den Behörden in Belarus zufolge soll es angeblich eine Drohung gegen das Flugzeug gegeben haben. Im Nachgang sei aber nichts gefunden worden.

Nach dem Ryanair-Vorfall kündigte die Lufthansa an, den Luftraum über Belarus vorerst zu meiden. „Aufgrund der aktuell dynamischen Lage setzen wir die Operation im weißrussischen Luftraum vorerst aus“, teilte das Unternehmen mit. (tvd/dpa/AFP)

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