Reisende sitzen in der Kabine einer Maschine der Lufthansa auf dem Flug von Mumbai, Indien, nach München.
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Reisende sitzen am 20.10.2012 in der Kabine einer Maschine der Lufthansa auf dem Flug von Mumbai, Indien, nach München. (Symbolbild)

Renitenter Passagier

Flughafen Frankfurt: Streit um Corona-Maske eskaliert – Polizei holt Passagier aus Maschine

  • Tobias Möllers
    vonTobias Möllers
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Am Flughafen Frankfurt kommt es zu einem unschönen Zwischenfall. Ein Mann weigert sich, in einer Lufthansa-Maschine eine Maske zum Schutz vor Corona aufzusetzen. Die Bundespolizei greift ein.

  • Flughafen Frankfurt: Es gibt Ärger auf einem Lufthansa-Flug nach Vancouver.
  • Ein 45-Jähriger liefert sich einen Maskenstreit mit der Besatzung – und beleidigt Passagiere.
  • Die Maschine mit der Flugnummer LH492 hebt schließlich ohne den renitenten Mann ab.


Frankfurt – Am Flughafen Frankfurt hat die Bundespolizei einen 45-jährigen Mann aus einem Lufthansa-Flugzeug geholt. Der Mann wollte partout den in Corona-Zeiten vorgeschriebenen Mund-Nasen-Schutz nicht tragen. Den Flug in die Heimat konnte er damit erstmal vergessen. Zudem wird es nun teuer für den uneinsichtigen Mann.

Streit um Corona-Maske am Flughafen Frankfurt: Mann sorgt auf LH492 für Eklat

Zu dem Zwischenfall kam es bereits am Montagvormittag (01.02.2021) auf einem Flug der Lufthansa mit der Flugnummer LH492 von Frankfurt nach Vancouver. Da der Mann sich weigerte, eine Maske zu tragen, betraten Beamte der Bundes- und Landespolizei vor dem Start das Lufthansa-Flugzeug. Sie holten ihn aus der Maschine.

Der 45-Jährige versuchte bereits direkt nach dem Boarding in Frankfurt, lautstark mit der Besatzung über die Maskenpflicht zu diskutieren. Dabei beleidigte er auch noch massiv Flugbegleiter und mitreisende Passagiere. Nachdem die Fluggesellschaft dem Mann am Flughafen Frankfurt daraufhin eine Beförderungsverweigerung erteilte und er sich weigerte, dieser Folge zu leisten, musste die Polizei eingreifen.

Maskenstreit in Lufthansa-Maschine am Flughafen Frankfurt: Mann bleibt am Boden

Laut Bundespolizei wurde gegen den Maskenverweigerer in Frankfurt ein Strafverfahren wegen Beleidung und ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verstoßes gegen das Luftsicherheitsgesetz eingeleitet. Nach Zahlung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 1028,50 EUR wurde der Kanadier wieder auf freiem Fuß gesetzt. Wie er nun weiterreiste, ist bisher nicht bekannt. (Tobias Möllers)

Erst vor kurzem musste eine Lufthansa-Maschine am Flughafen Frankfurt offenbar in letzter Minute ihren Start abbrechen. Die Passagiere kamen mit dem Schrecken davon. Auch ein anderer Flug der Lufthansa sorgte vor wenigen Tagen für Aufregung. Bei einem Flug brach plötzlich die Verbindung mitten über dem Südatlantik ab. Richtig gefährlich wurde es hingegen vergangenes Jahr: Ein Flugzeug von Thai Airways geriet im Landeanflug auf den Flughafen Frankfurt viel zu tief. Experten analysieren, wie es zu dem dramatischen Vorfall kam.

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