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Umbuchungen bei der Lufthansa kosten wieder Geld

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Von: Sebastian Richter

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Wer bei Urlaubsflügen der Lufthansa umplant, muss für Umbuchungen wieder Gebühren bezahlen.
Wer bei Urlaubsflügen der Lufthansa umplant, muss für Umbuchungen wieder Gebühren bezahlen. © Clara Margais/dpa

Die Lufthansa erhebt wieder Kosten für Umbuchungen. Während Corona hatte die Airline die Gebühren dafür ausgesetzt. Das gilt aber nicht für alle Tochterunternehmen.

Frankfurt – Die Lufthansa hat Vergünstigungen für Passagiere zurückgenommen. Im Zuge der Corona-Pandemie entschied sich die Airline, die Kosten für Umbuchungen auszusetzen*. Ab dem 20.04.2022 soll damit Schluss sein, wie das Reiseportal fvw berichtet. Die Gebühren für Umbuchungen fallen demnach neben Flügen der Lufthansa für die Tochterunternehmen Austrian, Brussels, Swiss, Air Dolomiti und Eurowings Discover an.

Die Kosten sollen sich dann bei Economy-Light-Flügen innerhalb Europas auf 70 Euro und bei Interkontinentalflügen auf 150 Euro belaufen. Start und Ziel müssen dabei gleich sein, das Reisedatum und die Route können aber geändert werden. Gleiches gilt für Business-Savings-Tarife, wie fvw berichtet.

Frankfurt: Lufthansa erhebt wieder Gebühren für Umbuchungen

Es gibt aber eine Ausnahme: Eurowings. Die Tochtergesellschaft der Lufthansa bedient nicht wie die Lufthansa den Flughafen Frankfurt*, sondern hat ihren Heimatflughafen in Düsseldorf. Bei Eurowings sollen die Umbuchungen bis 40 Minuten vor Abflug weiterhin kostenfrei bleiben.

Das könnte daran liegen, dass Eurowings unter anderem mit Easyjet in direkter Konkurrenz steht. Die zur in London beheimateten Easygroup gehörende Airline will ihren Kundinnen und Kunden weiterhin die Umbuchung ermöglichen, wenn sich bei Reisenden vor dem Abflug Corona-Symptome* bemerkbar machen. Die Lufthansa ließ eine Anfrage dieser Redaktion bis zum Donnerstagnachmittag (14.04.2022) unbeantwortet. (spr) *fnp.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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