Fliegen in Zeiten der Coronavirus Pandemie, Passagiere tragen Mundschutz, Maske
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Auch in Flugzeugen gilt Maskenpflicht. Am Flughafen Frankfurt verweigern sich immer wieder Passagiere dagegen. Diese Mal traf es einen Lufthansa-Flug.(Symbolbild)

Corona

Flughafen Frankfurt: Neuer Ärger wegen Maskenpflicht bei einem Lufthansa-Flug

  • vonSebastian Richter
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Nun traf es einen Lufthansa-Passagier aus Moskau. Für den 33-Jährigen wird es richtig teuer. Immer wieder kommt es am Flughafen Frankfurt zu Zwischenfällen wegen der Maskenpflicht.

  • Während Flugreisen ist eine Maske für Passagiere und Bordpersonal Pflicht.
  • Am Flughafen Frankfurt weigern sich Reisende immer wieder, den Schutz zu tragen.
  • Für einen Passagier der Lufthansa wurde der Flug nach Frankfurt nun richtig teuer..

Frankfurt – Wieder wollte ein Passagier keine Maske anziehen. In den letzten Wochen häufen sich die Vorfälle, bei denen Reisende in Flugzeugen sich der Maskenpflicht verweigern. Ein Mann aus Moskau muss jetzt eine hohe Strafe zahlen, da er partout keine Maske tragen wollte.

Flughafen Frankfurt: Passagier in Lufthansa-Maschine macht Ärger wegen Maske

Der 33-Jährige weigerte sich hartnäckig, der Maskenpflicht an Bord des Fluges Folge zu leisten. Die Maschine der Lufthansa war am Freitag (26.02.2021) von Moskau nach Frankfurt unterwegs. Das Personal informierte wegen des wiederholten Regelverstoßes die Bundespolizei am Flughafen Frankfurt, noch bevor das Flugzeug landete – und die empfingen den russischen Staatsbürger direkt nach der Landung. Die Beamten mussten den alkoholisierten Mann zweimal belehren, bis er endlich eine Maske aufzog. 570 Euro musste er noch vor Ort für seinen Unwillen hinterlegen, eine Sicherheitsleistung, die sicherstellen soll, dass das eingeleitete Ordnungsverfahren auch durchgeführt werden kann, selbst wenn der 33-Jährige das Land verlässt.

Teuer, aber immer noch ein Schnäppchen, wenn man es mit der Strafe für zwei Männer vergleicht, die im Januar aus der Dominikanischen Republik zum Flughafen Frankfurt flogen. Auch sie weigerten sich, eine Maske zu tragen. Doch in diesem Fall wurde das nicht als Verstoß gegen das Bundesseuchengesetz geahndet, sondern gegen das Luftsicherheitsgesetz. Beiden droht dafür jetzt ein Bußgeld von bis zu 25.000 Euro.

Flughafen Frankfurt: Hohe Strafen für Maskenverweigerer

Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich Anfang Februar. Der renitente Maskengegner aus Kanada verursachte schon vor Abflug so viel Aufsehen, dass er noch am Flughafen Frankfurt von Beamten der Polizei aus dem Flugzeug der Lufthansa geholt wurde. Auch gegen ihn wird wegen eines Verstoßes gegen das Luftsicherheitsgesetz ermittelt. Zudem kommt ein Strafverfahren wegen Beleidigung auf ihn zu. (Sebastian Richter)

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