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„Diversity Wins“: Nationalmannschaft hebt mit Sonderlackierung in Frankfurt ab

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Von: Niklas Hecht

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Am Montag bricht die Nationalmannschaft vom Flughafen Frankfurt aus zur WM in Katar auf. Mit einer Sonderlackierung setzt sie ein erstes Zeichen des Protests.

Frankfurt - Mit einer deutlichen Botschaft ist die deutsche Herren-Nationalmannschaft am Montag (14. November) vom Flughafen Frankfurt aus zu ihrer Vorbereitung für die WM in Katar aufgebrochen. „Diversity Wins“ („Diversität siegt“) prangt auf der Maschine der Lufthansa, die den Tross um Bundestrainer Hansi Flick zunächst nach Maskat im Oman bringen wird. Mit der Aufschrift auf dem Linienflieger setzt die Nationalmannschaft ein erstes Zeichen, um gegen die Menschenrechtslage im WM-Gastgeberland Katar zu protestieren.

„Diversity Wins“: Mit einer Sonderlackierung auf dem Flieger bricht die Nationalmannschaft von Frankfurt aus zur WM in Katar auf.
„Diversity Wins“: Mit einer Sonderlackierung auf dem Flieger bricht die Nationalmannschaft von Frankfurt aus zur WM in Katar auf. © Boris Roessler/dpa

Das Emirat in der Golfregion steht wegen seines Umgangs mit Arbeitsmigrant*innen, Frauen und der LGBTQ-Community deutlich in der Kritik. Während der Weltmeisterschaft in der Golfregion wird mit weiteren Protestaktionen verschiedener Teams gerechnet.

Der „Fanhansa-Flieger“ hob am Mittag mit leichter Verspätung vom Flughafen Frankfurt ab. Nicht an Bord gehen konnte von den 26 deutschen WM-Akteuren Marc-André ter Stegen. Der Torhüter des FC Barcelona ist an einem Magen-Darm-Infekt erkrankt, wie der DFB mitteilte. Der 30-Jährige wird nach seiner Genesung nachreisen.

Flughafen Frankfurt: Nationalmannschaft hebt gen Oman ab

Nach der Ankunft im Oman am späten Montagabend (Ortszeit) bezieht das DFB-Team bis Donnerstag ein Hotel direkt am Strand von Maskat. An diesem Mittwoch (18.00 Uhr/RTL) bestreitet das deutsche Team dann in Omans Hauptstadt noch ein Testspiel gegen die dortige Nationalmannschaft. Am Morgen danach geht es weiter nach Katar und ins WM-Quartier ganz im Norden des Landes. Die WM beginnt am kommenden Sonntag. Drei Tage später bestreitet die deutsche Elf ihr erstes Spiel gegen Japan. Weitere Gruppengegner sind Spanien und Costa Rica. Das Finale findet am 18. Dezember statt. (nhe/dpa)

Das wünscht man der Nationalmannschaft auf ihrem Weg in den Oman definitiv nicht: Auf dem Weg nach London musste kürzlich eine Lufthansa-Maschine plötzlich umdrehen. Die Durchsage aus dem Cockpit löste bei den Passagieren kein gutes Gefühl aus.

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