Ein bewaffneter Bundespolizisten steht im Terminal 1 des Frankfurter Flughafens.
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Ein bewaffneter Bundespolizisten steht im Terminal 1 des Frankfurter Flughafens.

Notruf

Polizei erreicht Notruf vom Flughafen Frankfurt: „Männer mit Maschinenpistolen“ gesichtet

  • Marvin Ziegele
    vonMarvin Ziegele
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Ein Notruf vom Flughafen Frankfurt geht bei der Polizei ein. Dort sollen Männer mit Waffen gesichtet worden sein. Sofort rücken die Beamten aus.

Frankfurt – Größere Einsätze am Flughafen Frankfurt sind keine Seltenheit. Herrenlose Gepäckstücke haben schon öfter für Alarm bei der Polizei gesorgt. Nun jedoch wurde die Polizei am Samstag (06.03.2021) in Frankfurt zu einem scheinbaren Ernstfall gerufen – es wurde von „Männern mit Maschinenpistolen“ berichtet, wie die Polizei Frankfurt in einer Pressemitteilung berichtet.

Eine 54 Jahre alte Zeugin, die den Flughafen Frankfurt auf der A3 passierte, erzählte von vier Personen im Bereich des Flughafens. Zwei von ihnen zielten vermeintlich mit Maschinenpistolen auf die anderen beiden. Sofort wählte die Frau den Notruf.

Flughafen Frankfurt: Polizei schickt mehrere Streifen nach Notruf

Mehrere Streifen der Polizei Frankfurt wurden umgehend alarmiert und zum Flughafen Frankfurt geschickt. Die vier Verdächtigen konnten schließlich durch das Großaufgebot in einer Unterführung des Hugo-Eckner-Rings gestellt werden. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass es sich bei den Personen um so genannte „Planespotter“ handelte.

 Als „Planespotter“ werden Menschen bezeichnet, die hobbymäßig die Bewegungen von Flugzeugen verfolgen. Bei den „Maschinenpistolen“ am Flughafen Frankfurt handelte es sich entsprechend nicht um gefährliche Waffen, sondern um harmlose Fotografie-Ausrüstung. Unter der Ausrüstung fanden sich mehrere lange Fotoobjektive, die die Zeugin offenbar mit Waffen verwechselt hatte.

Flughafen Frankfurt: „Maschinenpistolen“ stellen sich als Fotoobjektive heraus

Die vier „Planespotter“ wurden schnell nach der Kontrolle wieder entlassen, da keine Straftat festzustellen war. Trotzdem betont die Polizei in der Pressemitteilung, dass die Zeugin richtig gehandelt habe. Bei verdächtigen Aktivitäten solle man sich nicht scheuen, den Notruf zu wählen. Früher in diesem Jahr hatte bereits eine Terrordrohung am Flughafen Frankfurt für einen Großeinsatz gesorgt. (Marvin Ziegele)

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