Beamte der Bundespolizei kontrollieren im Flughafen Frankfurt die Einhaltung der Corona-Regeln.
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Beamte der Bundespolizei kontrollieren im Flughafen Frankfurt einen Senior. Sein Gehstock entpuppt sich dabei als gefährliche Waffe. (Archivbild)

Ermittlungen

83-Jähriger sorgt am Flughafen für Alarm: Gehhilfe erweist sich als gefährliche Waffe

  • Erik Scharf
    VonErik Scharf
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Gefährlicher Fund am Flughafen Frankfurt: Ein 83-Jähriger aus den USA ist mit einem Krückstock unterwegs – doch der ist keine gewöhnliche Gehhilfe.

Frankfurt – Bei diesem Utensil mussten die Mitarbeiter am Flughafen Frankfurt* ganz genau hinsehen. So ist ihnen ein nicht alltäglicher Fund gelungen.

Ein 83-jähriger US-Amerikaner war auf dem Weg nach Teheran. An der Sicherheitskontrolle tauchte über das Röntgengerät ein Krückstock auf – nur war dieser nicht mit einer herkömmlichen Gehhilfe vergleichbar. Vielmehr entpuppte sich das Gerät als sogenannter Stockdegen mit einer Klingenlänge von 42,5 Zentimetern.

Einen Stockdegen mit 42,5 Zentimeter Klingenlänge hat die Polizei am Flughafen Frankfurt aus dem Verkehr gezogen.

Flughafen Frankfurt: Polizei stellt Degen sicher

Die alarmierten Bundespolizisten stellten das Fundstück sicher. Gegen den 83-Jährigen läuft nun ein Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Luftsicherheits- und Waffengesetz. Laut Angaben der Polizei wollte der Mann in seiner Vernehmung keine genauen Angaben machen. Zwar durfte der Mann seinen Flug nach Teheran antreten – der gefährliche Krückstock blieb aber in Frankfurt.

Erst kürzlich ist am Flughafen Frankfurt ein Bitcoin-Betrüger* verhaftet worden. (esa) *fnp.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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