Beamte der Bundespolizei gehen Streife in der weitgehend menschenleeren Abflughalle B im Terminal 1 im Flughafen Frankfurt
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Die Bundespolizei hatte am Wochenende alle Hände voll zu tun. (Symbolbild)

Viel Arbeit

Bundespolizei mit mehreren Festnahmen am Flughafen Frankfurt

  • Tim Vincent Dicke
    VonTim Vincent Dicke
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Reger Betrieb herrscht am Flughafen Frankfurt auch am Wochenende. Das gilt auch für die Bundespolizei, die Beamten vollstrecken einige Haftbefehle.

Frankfurt – Das Wochenende ist für die Bundespolizei am Flughafen Frankfurt extrem arbeitsintensiv verlaufen. Ein regelrechter Verhaftungsmarathon stand für die Beamten an. Gleich acht Haftbefehle wurden am hessischen Luftverkehrsdrehkreuz vollstreckt, hieß es in einer Mitteilung.

In Haft genommen wurde ein 47-Jähriger, direkt bei seiner Ankunft am Flughafen Frankfurt aus der irischen Hauptstadt Dublin klickten die Handschellen. Er konnte eine Geldstrafe in Höhe von 1200 Euro wegen Nötigung nicht bezahlen – deswegen sitzt er nun 30 Tage lang im Gefängnis.

Polizei vollstreckt zahlreiche Haftbefehle am Flughafen Frankfurt

Zudem wurde ein 31 Jahre alter Mann festgenommen, der aus Pristina im Kosovo kommend am Flughafen Frankfurt einreisen wollte. Die Behörden suchen ihn bereits seit dem August 2014 mit Untersuchungshaftbefehl. Der Vorwurf: Verdacht des besonders schweren Diebstahls. Mit Komplizen soll er insgesamt sieben Diebstähle aus Taxen begangen haben.

Für längere Zeit muss ein 40-Jähriger nun auf seine geplante Flugreise nach Tel Aviv warten. Bei der Kontrolle des Ausweises stellten Bundespolizisten am Flughafen Frankfurt gleich zwei Haftbefehle gegen den Mann fest. Wegen einer Straftat gegen das Betäubungsmittelgesetz muss er noch über zweieinhalb Jahre aus einer ursprünglich achtjährigen Haftstrafe absitzen. Dazu kommen noch 318 Tage aus einer zweijährigen Haftstrafe wegen falschen Aussagen unter Eid.

Zwei Männer nach Deutschland zum Flughafen Frankfurt ausgeliefert

Ein 31-Jähriger konnte durch die Zahlung von 1170 Euro eine dreimonatige Freiheitsstrafe wegen Diebstahls abwenden. Ein Freund zahlte den ausstehenden Betrag für den Gesuchten, der somit nach seiner Ankunft in Frankfurt aus dem griechischen Athen einreisen konnte, teilte die Polizei mit. Auch ein 44-Jähriger konnte dank eines Freundes seine Freiheit behalten. Mit der Zahlung von 300 Euro ersparte dieser ihm 30 Tage Haft wegen Betruges. Durch die polizeilichen Maßnahmen verpasste er jedoch seinen Flug nach Katar.

Ebenfalls 300 Euro bezahlte eine 29-Jährige, um eine Gefängnisstrafe wegen Fahrens ohne Führerschein zu vermeiden. Außerdem wurden ein 28-Jähriger sowie ein 23-Jähriger nach Deutschland ausgeliefert und von der Bundespolizei am Flughafen Frankfurt verhaftet. Sie sitzen jetzt wegen des Verdachts des besonders schweren Diebstahls beziehungsweise Raubes in U-Haft, hieß es.

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