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An blühenden Sträuchern vorbei rollen Passagiermaschinen zu ihrer Parkposition.

Flughafen: Seltene Tiere und Pflanzen auf dem Vorfeld

Feldlerchen und Steinschmätzer, Becherflechten und Filzkraut: Trotz ständig startender und landender Maschinen fühlen sich am Frankfurter Flughafen seltene Tiere und Pflanzen wohl.

Feldlerchen und Steinschmätzer, Becherflechten und Filzkraut: Trotz ständig startender und landender Maschinen fühlen sich am Frankfurter Flughafen seltene Tiere und Pflanzen wohl. Die Vögel brüten in Ruhe auf dem Gelände, der Lärm scheint ihnen nichts auszumachen. „Meine Interpretation ist, dass das Futter- und Brutangebot hier so interessant ist, dass der Lärm in den Hintergrund tritt”, sagt Biologe Jürgen Ebert vom „Wildlife Control Team” des größten deutschen Flughafens.

Die biologische Vielfalt auf dem Vorfeld präsentiert Betreiber Fraport zwei Mal jährlich bei einer Bustour über das Gelände. Dabei wird auch gezeigt, was mit ungebetenen Gäste auf dem Areal geschieht, wie etwa Saatkrähen. Für sie werden eigens mobile Lautsprecheranlagen in Alukästen betrieben, die alle 15 Minuten einen artspezifischen Warnruf aussenden, um die Tiere zu verscheuchen.

Auch mit Laserlicht und Schreckschusspistolen wird versucht, diese und andere Vögel - wie etwa Greifvögel und Gänse - zu vergrämen, damit sie nicht in die Nähe der Flugzeuge geraten. Denn Vogelschlag sei potenziell eine große Gefahr für den Luftverkehr, sagt Biologe Ebert.

(dpa)

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