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Überraschende Kehrtwende: Piloten steuern Lufthansa-Flugzeug nach Frankfurt zurück

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Lufthansaflug LH-758 von Frankfurt nach Chennai in Indien muss bei Prag umkehren. Grund war ein Triebwerkschaden – oder doch eine Luftraumbeschränkung?

Frankfurt – Eigentlich war der Lufthansa Airbus A340-300 auf dem Flug LH-758 von Frankfurt am 1. Oktober pünktlich um 11 Uhr Morgens gestartet, um seine Passagiere nach Indien zu bringen. Dort hätte die Maschine mit dem Kennzeichen „D-AIGV“ um kurz nach Mitternacht Ortszeit in Chennai landen sollen.

Doch zum Unmut der Passagiere kam es anders. 40 Meilen südlich von Prag leitete der Pilot einen Notabstieg von 33.000 Fuß (etwa 10.000 Meter) auf 29.000 Fuß (etwa 8800 Meter) ein. Die Besatzung entschied sich kurz darauf umzukehren.

Frankfurter Flughafen: Lufthansa Flug nach Umkehr, Triebwerksschaden oder „Luftraumbeschränkung“?

Grund für die Kehrtwende war nach Angaben der Deutschen Flugsicherung (DFS) ein Triebwerksschaden an einer der Turbinen vom Typ „CFM56“. Wie bei solchen Zwischenfällen üblich, wurde auch Treibstoff abgelassen. Die Flughöhe wurde dann erneut auf 19.000 Fuß reduziert. Schließlich landete das Flugzeug sicher am Flughafen Frankfurt, rund zwei Stunden und 20 Minuten nach dem Start.

Lufthansa-Flugzeug
Ein Lufthansa Airbus im Landeanflug. (Symbolfoto) © Daniel Kubirski / Imago Images

Als Ursache für die ungeplante Rückkehr nach Frankfurt wurde den Passagieren nach Angaben des Portals Aviation Herald jedoch eine „Luftraumbeschränkung“ mitgeteilt. Ein weiterer Flug der Lufthansa musste kürzlich wegen eines Vogelschlags umkehren. (Jonathan Binhack)

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