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Symbolbild

Nach erneutem Zwischenfall

RMV fordert Verkaufsverbot für Folienballons in Frankfurt

Offenbar kam es erneut zu Zwischenfällen mit weggeflogenen Folienballons in Frankfurt. Der RMV fordert jetzt ein Verkaufsverbot. 

Der Geschäftsführer des Rhein-Main-Verkehrsverbunds, Knut Ringat, fordert ein Verkaufsverbot für metallbeschichtete Luftballons in Frankfurt. Es komme mehrmals in der Woche in unterirdischen Bahnstationen zu Zwischenfällen mit weggeflogenen Luftballons, etwa wenn Kinder diese kurz vor dem Einstiegen in eine Bahn losließen, sagte Ringat am Montag. Der Verkehr werde mitunter für mehrere Stunden lahmgelegt, wenn die beschichteten Ballons mit der Oberleitung in Kontakt kommen. Es sei kaum möglich, durch bauliche Veränderungen die Ballons von der Stromzufuhr fernzuhalten. Zuvor hatte die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" über die Verbotsforderung berichtet.

Eigentlich sind die Folienballons in den Stationen verboten. Schilder weisen auf die entsprechende Hausordnung hin. In der vergangenen Woche war es in der Station Konstablerwache dennoch zu einem erneuten Zwischenfall gekommen, in dessen Folge die Leitung abgeschaltet und der Ballon heruntergeholt werden musste. Im Feierabendverkehr kam es zu Verspätungen. Das Ballon-Problem ist weitgehend auf die unterirdischen Stationen im Frankfurter S-Bahn-Tunnel beschränkt, wie Ringat sagte. 

(dpa)

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