PEGIDA in Frankfurt

FRAGIDA ? das ist Frankfurts kleine Protestgruppe

  • VonFlorian Gürtler
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Die

Die Islam-Kritiker der PEGIDA-Bewegung versammeln sich seit Wochen zu tausenden in Dresden. Bilder von großen Menschen-Ansammlungen gehen durch die Medien. Nun wollen viele den Protest gegen eine angebliche „Islamisierung des Abendlandes“ in andere Städte tragen. Auch in Frankfurt hat sich eine Protest-Gruppe formiert, doch der Zulauf ist mehr als Verhalten. FRAGIDA, so nennt sich die Gruppe in Frankfurt, ist ein sehr überschaubarer Haufen.

Hinter FRAGIDA (Frankfurter gegen die Islamisierung des Abendlandes) steht der AfD-Politiker

. Zumindest wird er als Verantwortlicher im Impressum der Website

genannt. Auf dieser Website bezeichnet sich FRAGIDA selbst als "Verein in Gründung", was vielleicht den auffällig schwachen Zulauf der Gruppe bemänteln soll. Tatsache ist, die

hat gerade einmal 160 Gefällt-Mir-Angaben (Stand 06. Januar 2014) – und sie existiert immerhin schon seit dem 24. November 2014. Die Gegner der Bewegung sind da um einiges erfolgreicher, die

konnte bereits 6.328 Likes einsammeln (06. Januar 2014).

Die Schwäche von FRAGIDA zeigte sich auch am Montagabend (05. Januar 2014). Lediglich zwölf Personen versammelten sich zu dem ersten Treffen im Frankfurter Hotel Main Plaza. Die Polizei musste die Gruppe vor 350 Gegendemonstranten schützen. In ihrem Facebook-Auftritt verweisen die FRAGIDA-Organisatoren darauf, dass ihr Treffen angeblich nicht als Demonstration gemeint war. Es soll sich lediglich um ein "Orgatreffen" gehandelt haben. Wann allerdings FRAGIDA nun wirklich zum Protest aufruft, ist noch völlig offen. Beim "Orgatreffen" wurde hierzu jedenfalls kein Beschluss gefasst.

(tjs/flo)

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