1. Startseite
  2. Frankfurt

Antisemitische Schmierereien aufgetaucht: Polizei Frankfurt reagiert

Erstellt:

Von: Kim Hornickel

Kommentare

Die Polizei in Frankfurt geht Fällen antisemitischer Schmierereien nach und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. (Symbolbild)
Die Polizei in Frankfurt geht Fällen antisemitischer Schmierereien nach und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. (Symbolbild) © David Inderlied/dpa/Illustration

Auf Twitter melden Nutzer antisemitische Schmierereien in Frankfurt – die Polizei macht sich auf die Suche nach den Tätern.

Frankfurt – In Frankfurt-Bockenheim sind am Mittwoch (8. Juni) antisemitische Schmierereien aufgetaucht. Unter anderem Twitter-Nutzer meldeten diese bei der Polizei. Die beleidigenden Aussagen („FCK JDN“) und die zur Gewalt gegen Juden aufrufenden Schriftzüge („JDN TTN“) seien bekannt, bestätigten die Beamte auf Nachfrage. Allerdings seien solche antisemitischen Schmierereien „keine Seltenheit“.

„Über die Jahre geht das immer auf und ab“, erklärte ein Sprecher der Polizei in Frankfurt. In Sicherheit wiegen könnten sich die Täter jedoch nicht. „Manchmal haben wir Glück und bekommen Hinweise auf diese Leute“, so der Sprecher. Die Schmierereien haben dann rechtliche Konsequenzen. Auch im aktuellen Fall hoffen die Polizisten auf die Mithilfe der Bevölkerung. Es werde in Bockenheim ermittelt.

Antisemitische Schmierereien in Frankfurt: „Vieles wurde bereist übermalt“

Noch haben die Beamten jedoch keine Hinweise auf die Täter. „Ob es ein junger Mensch ist, der Aufmerksamkeit erzeugen möchte, oder ob eine antisemitische Gesinnung dahintersteckt, wissen wir erst, wenn wir den Täter haben“, so der Sprecher. In den meisten Fällen handele es sich allerdings um Einzeltäter. Manchmal ergreifen allerdings auch Passanten Initiative gegen die antisemitischen Sprüche: „Vieles wurde bereits übermalt“. Über den antisemitischen Sprüchen sei jetzt „FCK Nazis“ zu lesen.

Erst kürzlich beklagte ein Politiker Antisemitismus im Stadtparlament in Frankfurt. (kh)

Auch interessant

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,
wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.
Die Redaktion