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Positive Entwicklung: In Frankfurt gibt es immer weniger Arbeitslose.

Positive Entwicklung

Immer weniger Arbeitslose in Frankfurt 

Für die Stadt Frankfurt liegt eine positive Entwicklung vor: Es gibt immer weniger Arbeitslose. Die Arbeitslosenquote liegt aktuell bei 4,8 Prozent und damit unter dem Stand des Vorjahres (5,0 Prozent).

Frankfurt - Die Arbeitslosigkeit in der Stadt Frankfurt ist im November 2019 gesunken. Insgesamt waren mit 19 879 arbeitslosen Menschen 411 Personen bei der Agentur für Arbeit Frankfurt und dem Jobcenter weniger gemeldet als noch im Oktober 2019.

Stephanie Krömer, Leiterin der Arbeitsagentur Frankfurt: "Die Aufnahmefähigkeit des Frankfurter Arbeitsmarktes kompensiert die Entlassungen in einzelnen Branchen deutlich. Dieser Effekt spiegelt sich auch in dem konstanten Beschäftigtenanstieg wider."

Frankfurt: Arbeitslosenquote im November liegt unter dem Stand des Vorjahres

Die Arbeitslosenquote liegt im November bei 4,8 Prozent und damit unter dem Stand des Vorjahres (5,0 Prozent). "Am 3. Dezember haben wir den internationalen Tag der Menschen mit Behinderung. Doch nicht nur an einem Tag des Jahres müssen wir uns bewusstmachen, dass diese Personengruppe eine wichtige Rolle bei unserem Fachkräftebedarf spielt", so Krömer weiter. 

"Obwohl der Anteil der bei uns gemeldeten Menschen mit einer Schwerbehinderung in den letzten Jahren rückläufig ist - 1101 Personen waren es im November 2019 - müssen wir weiterhin auf eine erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt achten. Allein im November 2019 hatten wir 400 "besondere Maßnahmen zur Teilhabe von Menschen mit Behinderung", wie etwa unterstützte Beschäftigung, Eignungsabklärung oder Einzelfallförderung. Denn mit Fördermöglichkeiten und unterstützender Begleitung können wir erheblich dazu beitragen, dass Inklusion gelingt."

Im Sommer berichtete diefnp.de bereits über die Entwicklungen: Mehr Arbeitslose im Juli - betroffen sind vor allem unter 25-Jährige

Frankfurt: 1328 arbeitslos gemeldet

Der Anteil an ausländischen Beschäftigten liegt in Frankfurt bei 21 Prozent - weit höher als in Hessen oder Deutschland - und erreicht fast den Anteil der nichtdeutschen Bewohner (29 Prozent) in Frankfurt. Der internationale Arbeitsmarkt der Stadt gibt dieser Personengruppe gute Beschäftigungsmöglichkeiten.

Mittlerweile sind bei Arbeitsagentur und Jobcenter Frankfurt 1328 (6,7 Prozent) Personen arbeitslos gemeldet, die aus ihren Heimatländern geflüchtet sind. Auch hier steigen in den letzten Jahren kontinuierlich die Abgänge in eine Erwerbstätigkeit, so die Arbeitsagentur. Damit dies so bleibt, ist es wichtig, dass - wie bei allen anderen Personengruppen - eine Aus- oder Weiterbildung angestrebt wird, damit die berufliche Zukunft gesichert ist. 

Die positive Entwicklung zeigt sich auch in ganz Deutschland: Es liegt nämlich ein neuer Rekord vor. Seit der Wiedervereinigung haben nie weniger Menschen keinen Job gehabt als jetzt. Das teilte die Bundesagentur für Arbeit mit.

red

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