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Die Keimzelle der Bolzplatzliga: der Galluspark. Hier ging es 2013 offiziell los.

Ehrung

Ausgezeichnete Frankfurter Bolzplatzliga - Fair-Play-Preis für das Sportkreis-Angebot

2013 ist die Frankfurter Bolzplatzliga ins Leben gerufen worden. Mittlerweile hat sich das Projekt des Sportkreises Frankfurt fest etabliert - und wurde nun mit dem Fair-Play-Preis ausgezeichnet. Ein Vorbild auch für andere Städte.

Frankfurt - Der Sportkreis Frankfurt hat für seine "Frankfurter Bolzplatzliga F43+" den Fair-Play-Hessen-Preis erhalten. Ausgezeichnet wurde das Projekt von der Sozialstiftung des Hessischen Fußballs in der Kategorie "Fair Play & Gewaltprävention".

Den Preis hat die Bolzplatzliga laut Sozialstiftung erhalten, weil sie die Fähigkeit zur Selbstorganisation und das positive Selbstbewusstsein von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen stärkt. Zudem vermittle das Projekt Verantwortung für das eigene Handeln im direkten sozialen und wohnlichen Umfeld. "Dass Kinder und Jugendliche lernen, sich an Regeln zu halten und Konflikte einvernehmlich zu lösen, ist ein Schwerpunkt der Liga. Der Preis ist eine tolle Bestätigung für unsere Arbeit", sagte Sportkreisvorsitzender Roland Frischkorn zur Auszeichnung und dankte insbesondere den Teilnehmern der Liga für ihr Mitwirken: "Ohne ihr Engagement ist Fair Play nicht möglich".

Stellvertretend für den Fair-Play-Gedanken im Projekt steht der Liga-Rat, in dem Konflikte aus dem Spielbetrieb gelöst werden. Er setzt sich aus freiwilligen Schiedsrichtern zusammen, die auch als Spieler in einem der Teams aktiv sind. "Der Perspektivwechsel sensibilisiert die Kids dafür, Dinge auch aus der Sicht des Gegenübers zu sehen. Das führt dazu, dass einige Konflikte erst gar nicht entstehen", erläutert Projektleiter Denis Bambusek. Zum Saisonfinale der Bolzplatzliga zeichnet der Sportkreis zudem den fairsten Gastgeber und die fairste Mannschaft der Saison aus.

Die Bolzplatzliga wächst seit Ihrer Gründung. Los ging es 2013 mit 16 Teams. In der laufenden Saison spielen rund 40 Teams aus 14 Stadtteilen in vier Altersklassen um die Meisterschaft. Gegründet hat der Sportkreis die Liga nach langjährigen Erfahrungen seiner sozialpädagogischen Arbeit am Galluspark-Bolzplatz. Dort stieß das Engagement des Dachverbands auf positive Resonanz.

Ein Merkmal ist die Einbeziehung der Teilnehmer, beispielsweise in die Organisation von Training und Turnieren sowie die lösungsorientierte Auseinandersetzung mit Konfliktsituationen. red

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