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Frankfurter Awo verklagt Ex-Chef auf 1,2 Millionen Euro Schadensersatz

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Die Schlagzeilen rund um die Awo in Frankfurt reißen nicht ab.
Die Schlagzeilen rund um die Awo in Frankfurt reißen nicht ab (Archivbild). © Andreas Arnold/dpa

In der Awo-Affäre wird ein weiteres Kapitel aufgeschlagen: Der Verband in Frankfurt will sich per Klage Geld von seinem Ex-Chef zurückholen.

Frankfurt - Es gibt neue Entwicklungen in der Awo-Affäre: Die Frankfurter Arbeiterwohlfahrt (Awo) hat ihren ehemaligen Geschäftsführer Jürgen Richter auf Schadenersatz in Höhe von rund 1,2 Millionen Euro verklagt. Das Frankfurter Arbeitsgericht bestätigte am Freitag (29. April) den Eingang der Klage.

Zwischenzeitlich sei die Klage auch auf dessen Ehefrau Hannelore Richter ausgeweitet worden, die den Awo-Kreisverband Wiesbaden geleitet hatte, hieß es. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) hatte zuerst über den Fall berichtet und geschrieben, es würden auch drei weitere ehemalige Awo-Funktionäre verklagt.

Awo-Affäre in Frankfurt: Fall soll nicht verjähren

Das Vorgehen sei ein „Paradigmenwechsel“ im Umgang mit Jürgen Richter, sagte der neue Frankfurter Awo-Vorstand Steffen Krollmann der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Bisher habe man versucht, sich das Geld über eine Haftpflichtversicherung für Vermögensschäden zurückzuholen. Damit der Fall nicht verjährt, habe man sich nun zur Klage entschieden.

Bei der Schadenersatzforderung geht es laut Krollmann unter anderem um eine Spende über 935.000 Euro des Kreisverbands Frankfurt an den Kreisverband Wiesbaden. Die FAZ berichtete zudem von im Zweifel stehenden Honorarkosten von 182.000, für die es den Vorwürfen nach keine Gegenleistung gegeben haben soll. (dpa/ag)

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