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Die sehr erfolgreiche ZDF-Reihe „Bad Banks“ wurde vom Land Hessen unterstützt – und in Frankfurt gedreht.

Förderung

Frankfurt ist ein begehrter Drehort für Filme und Serien

Frankfurt ist und bleibt ein begehrter Drehort. Derzeit werden mehrere Projekte in Frankfurt realisiert. 

Monika ist Ende 40. Sie gerät in eine Razzia, bei der sie den illegal in Frankfurt lebenden kongolesischen Diamantenhändler Josef kennenlernt. Aus der zufälligen Begegnung entwickelt sich eine Liebesgeschichte à la Bonnie und Clyde, die jedoch zunehmend von gegenseitigem Misstrauen gestört wird. Diesen Debüt-Film „Le Prince“ wird die gebürtige Frankfurterin und Nachwuchsregisseurin Lisa Bierwirth mit der Produktionsfirma „Komplizen Film“ größtenteils in Frankfurt realisieren; 17 Drehtage sind geplant. Das Projekt ist eine Koproduktion mit dem ZDF (Das Kleine Fernsehspiel). „Komplizen Film“ erhält für Bierwirths Debütfilm 450 000 Euro.

Start Herbst 2019

Mit 600 000 Euro gefördert wird auch das neue Projekt von Alex van Warmerdam und der Firma „Ma.ja.de. Fiction“ GmbH. Van Warmerdam zählt in den Niederlanden seit Jahrzehnten zu den bedeutendsten Regisseuren und arbeitet in seinem Werk „Nr. 10“ über die niederländischen Grenzen hinweg mit Belgien und Deutschland zusammen. Drehorte sind unter anderem Frankfurt, Fritzlar und der Reinhardswald (Landkreis Kassel). 28 Drehtage sind in Hessen vorgesehen. Der Drehstart für beide Projekte ist für Herbst 2019 anvisiert.

Jury hat entschieden

Dies ist das Ergebnis der Beratungen der mit Fachleuten besetzten Jury unter der Leitung des Geschäftsführers der HessenFilm und Medien GmbH, Hans Mendig. Kultusminister Boris Minister (CDU) sagte: „Ich freue mich sehr, dass wir durch die HessenFilm und Medien GmbH zwei sehr unterschiedliche Projekte fördern, die mit ihrer Auswahl an Drehorten die Vielfalt des Filmlands Hessen widerspiegeln. “

Bei den Förderzusagen handelt es sich um die letzten beiden Projekte, die aus dem speziell für große Kinoproduktionen eingerichteten Garantieprogramm des Landes ermöglicht werden. Es läuft Ende 2018 aus und umfasste für die vergangenen drei Jahre rund 13 Millionen Euro. 30 große Filmproduktionen wurden gefördert, darunter „Ostwind“, „Hilfe ich habe meine Lehrerin geschrumpft 2“, „Kleiner Rabe Socke“, „Conni und Co 2“, die Serie „Bad Banks“. Das Programm des Landes wird ab 2019 für weitere drei Jahre fortgesetzt.

(red)

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