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Die Schule am Ried wird den ersehnten Neubau einer Cafeteria mit Aula erhalten. Der Magistrat hat der Bau- und Finanzierungsvorlage zugestimmt, die Investitionen in Höhe von 26,4 Millionen vorsieht.

Ersehnter Neubau

Frankfurt Bergen-Enkheim: Schule am Ried wird erweitert

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Die Schule am Ried wird den ersehnten Neubau einer Cafeteria mit Aula erhalten. Der Magistrat hat der Bau- und Finanzierungsvorlage zugestimmt, die Investitionen in Höhe von 26,4 Millionen vorsieht.

Frankfurt Bergen-Enkheim - Die Schule am Ried wird den ersehnten Neubau einer Cafeteria mit Aula erhalten. Der Magistrat hat der Bau- und Finanzierungsvorlage zugestimmt, die Investitionen in Höhe von 26,4 Millionen Euro vorsieht. Darüber abstimmen müssen noch die Stadtverordneten in ihrer nächsten Sitzung Anfang Mai.

Durch die Schulgemeinde und den Stadtteil wird ein Aufatmen gehen, wenn die Stadtverordneten grünes Licht geben für die Erweiterung und Modernisierung ihrer Schule im Frankfurter Osten. Denn es wurde eng in den letzten Jahren an der kooperativen Gesamtschule mit Ganztagsangeboten, auf der aktuell 1400 Schüler Bildungsabschlüsse an der Haupt-, Realschule und im Gymnasialzweig machen können. Lange galt das Prinzip Hoffnung, doch jetzt wird es konkret. Der Beginn des Bauvorhabens ist für Anfang 2021 geplant, die Fertigstellung für 2023.

"Die Wünsche der Schule wurden bei den Planungen zum Erweiterungsbau der Cafeteria berücksichtigt", heißt es vom Stadtschulamt. Für die Schulgemeinde sei die neue Aula ein sehr wichtiger Aspekt gewesen. Hier seien viele Anregungen übernommen worden bezüglich Raumhöhe und Raumgröße, Nutzungsmöglichkeiten, Größe der Bühne und Bestuhlung. Auch der Jugendhilfebereich im Osten des Gebäudes sei in enger Absprache mit der Schule entwickelt worden. Des Weiteren habe die Schule bei der Anordnung und Größe der Klassenräume ihr pädagogisch-schulisch begründetes Konzept einfließen lassen. So können die Klassenräume im ersten Obergeschoss des Erweiterungsbaus zusätzlich durch eine innenliegende Treppe erreicht werden.

Kernstück der Planung laut Magistratsvorlage ist ein zweigeschossiger rechteckiger Erweiterungsbau mit Glaskuppel, der parallel zur Südfassade des dreigeschossigen Hauptgebäudes der Schule ausgerichtet wird. Das alte Oberstufengebäude und der Pavillonbau mit Mensa werden abgerissen, sodass zwischen Hauptgebäude, Erweiterungsbau und dem südlichen Zugang zum Schulgelände genügend Platz bleibt.

Frankfurt Enkheim: Schule am Ried bekommt neue Cafeteria - Essen für 750 Schüler

Die Aula mit Bühne für Theater- und Musikvorführungen ist im Erdgeschoss des Neubaus angesiedelt, ebenso die Mensa mit Küche. Es sollen 750 Schüler in drei Schichten mit Essen versorgt werden. Außerdem sind Räume für die Schulsozialarbeit und den Elternbeirat vorgesehen und die nötigen Sanitäranlagen. Im Obergeschoss liegen Unterrichtsräume und ein teilbarer Lehrerbereich mit einem 25 Quadratmeter großen Besprechungsraum. Sie werden durch eine außenliegende Treppenanlage erreicht, aber auch durch eine Innentreppe vom Foyer aus.

Der Erweiterungsbau wird barrierefrei sein und den Anforderungen zur Inklusion genügen. Der Erweiterungsbau wird mit Einsatz von Passivhauskomponenten geplant, da sich das als wirtschaftlichste Variante herausgestellt hat. Auf dem Dach wird eine Photovoltaik-Anlage installiert und es soll begrünt werden.

Grundlage für diese Planung sind das 2017 beschlossene Raumkonzept und der Architektenentwurf des Büros ARGE motorplan. Aufgrund pädagogischer Anforderungen und Flächenvorgaben für den Gymnasialzweig, vierzügiger Gesamtschule, einzügiger Hauptschule und dreizügiger Realschule ergibt sich gegenüber dem ursprünglichen Raumkonzept ein zusätzlicher Flächenbedarf von 220 Quadratmeter. Der Schulbetrieb soll während der Bauzeit weiterlaufen. Deswegen ist die Errichtung einer Containeranlage bestehend aus zwei Gebäuden in der Bau- und Finanzierungsvorlage enthalten. Sie soll an der Grundstücksgrenze zur Straße Leuchte aufgestellt werden. Es ist eine Mensa vorgesehen für 130 Personen und ein Klassenraumtrakt mit Platz für zehn Klassen plus zwei Räume für Jugendhilfe/Verwaltung. Bei Bedarf kann die Containeranlage erweitert werden. 

Anne-Rose Dostalek

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