Manuel Wille-Busch, Ehefrau Jamena Wille und ihre Kinder Angel und Alfons freuen sich auf den Start des Great Christmas Circus in Frankfurt.
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Manuel Wille-Busch, Ehefrau Jamena Wille und ihre Kinder Angel und Alfons freuen sich auf den Start des Great Christmas Circus in Frankfurt.

Mit 2G-Plus und Testzentrum

Great Christmas Circus in Frankfurt darf wieder Besucher verzaubern

  • VonSabine Schramek
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Optimismus, ein neues Zelt, strenge Corona-Regeln und der Satz „The Show must Go on“ lassen hoffen. Das Gesundheitsamt gibt grünes Licht für den Weihnachtszircus.

Frankfurt – Das Bangen scheint ein Ende zu nehmen. Jetzt steht das neue ovale blau-weiße Restaurationszelt vom Great Christmas Circus auf den Festplatz am Ratsweg in Frankfurt. Arbeiter bereiten alles vor, um das Hauptzelt am hohen Masten hochzuziehen. Auch der Schulwagen für Circuskinder ist schon da. Pferde und Ponys gucken neugierig auf das Geschehen und kauen duftendes Heu.

Juniorchef Manuel „Chicco“ Wille-Busch atmet auf. „Am 17. Dezember geht es los. Mit einem neuen Zelt, mehreren Eingängen, einer komplett neuen Lüftungsanlage und einem superguten Hygienekonzept. Wir spielen mit 2G Plus und bauen sogar ein kostenloses Testzentrum für die Besucher auf“, sagt er und gibt Anweisungen an die Männer, die Planen vor unzähligen sorgfältig ausgerichteten Stahlstangen und Ankern ausrollen. Statt 2500 dürfen sich pro Vorstellung 1100 Besucher verzaubern lassen.

Weihnachtszirkus in Frankfurt: Die meisten Shows bereits abgesagt – „Das ist hart“

Bis auf wenige Ausnahmen mussten bereits die meisten Weihnachtscircus-Shows abgesagt werden. „Das ist hart. Sehr hart für alle“, sagt Wille-Busch. Seit zwei Jahren herrscht in der Circusbranche Stille, keine Clowns machen Späße, keine Artisten fliegen durch die Circuskuppeln. Auch Kelly Saabel, die aus einer großen deutsch-italienischen Circusdynastie stammt, kennt das Problem. Sie arbeitet als Equilibristin, kann sich wie eine Schlange verbiegen und zeigt als Elfe kostümiert in der Manege Handstandkunst zum Luft anhalten. „Wir haben uns alle sehr große Sorgen gemacht, ob wir wieder arbeiten können und sind einfach nur froh, dass wir jetzt das OK haben“, sagt sie lächelnd wie eine Elfe.

In einem nagelneuen Zelt will der Great Christmas Circus in Frankfurt ab dem 17. Dezember wieder das Publikum verzaubern.

Fast zwei Jahre Coronra-Pause: Great Christmas Circus freut sich auf Neustart in Frankfurt

Fast zwei Jahre konnten sie ihre Familie kaum in ihren Berufen arbeiten. „Eine Zeit lang waren wir in Budapest engagiert, aber auch da stoppte Corona alles“, erzählt die junge freundliche Frau. Als der Circus schließen musste, haben sie auf Online-Shows gesetzt. „Das war ein merkwürdiges Gefühl, weil kein Publikum da war, aber es war immerhin ein bisschen Manege“. In der Zwischenzeit hat sie Model gearbeitet, um sich über Wasser zu halten. Jetzt wartet sie darauf, dass das neue Chapiteau (so heißt das Circuszelt) steht und sie nicht mehr im Wohnwagen bei ihrem Dackel und Pomeranien-Mischling trainieren kann.

Der Great Christmas Circus spielt mit 2G Plus-Regelungen vom 17. Dezember bis zum 9. Januar auf dem Festplatz am Ratsweg. Informationen und Karten unter www.great-christmas-circus.de.

Auch ihre Familie ist beim Great Christmas Circus dabei. Mit Großillusionen im Stil des Fantasy-Märchens „Alice im Wonderland“ verzaubert Alexandra Saabel in der Manegen mit Kostümen, die aus einem Märchen zu stammen scheinen und von der Magierin selbst entworfen wurden.

Great Christmas Circus in Frankfurt-Bornheim: Hochseil-Artisten und Trapez-Künstler begeistern

Acht Huskies und Samojeden-Spitze lassen drei Saabel-Schwestern in prächtigen Roben durchs Sägemehl toben und Winterkunststücke in Weihnachtsatmosphäre machen. Als Squaw kostümiert lässt Jennifer Saabel Teppiche, Bälle und Rollen bei ihrer Antipoden-Nummer tanzen. Juniorchefin Natascha Wille-Busch wird mit Manuel Frank 18 edle Pferde in der Manege tanzen lassen, lustige Ponys werden von Manuel Willes Tochter Angel vorgeführt und Sohn Alfons wird als Comedian und Trompeter in der Manege stehen.

Für Nervenkitzel sorgen die Ayala-Truppe auf dem Hochseil, die beim Circus-Festival in Monte Carlo mit dem silbernen Clown ausgezeichnet wurden, die Ukrainerin Tetiana Kundyk auf dem wackligen Schlappseil, ebenfalls aus der Ukraine die fliegenden Artistinnen Alla und Katya am Duo-Trapez und Jamena Wille an seidenen Vertikaltüchern. Henry Ayala bringt jeden zum Lachen. Der Clown aus Venezuela ist ebenfalls mit einem Silbernen Clown in Monte-Carlo ausgezeichnet worden und lässt kein Auge trocken. Rasante Jonglagen gehören auch zum Programm. Ebenso wie die Truppe Bingo, die mit Tanz und Artistik das Zirkuszelt in einem lebendigen Traum verwandeln. (Sabine Schramek)

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