So oder so ähnlich soll das Gebäude an Zeil und Börse in Frankfurt einmal aussehen.
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So oder so ähnlich soll das Gebäude an Zeil und Börse in Frankfurt einmal aussehen.

3000 Quadratmeter

Neues Gebäude an der Zeil: Pläne für Grundstück an der Börse bekannt

  • Sebastian Richter
    VonSebastian Richter
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Frankfurt ist in stetigem Wandel. In unmittelbarer Nähe zur Börse entsteht ein neues Bürogebäude. Für die Fassade gibt es ein besonderes Konzept.

Frankfurt – An der Hauptwache klafft bald ein Loch im Stadtbild. An der Stelle, an der früher unter anderem das Schuhgeschäft Görtz seinen Sitz hatte, soll ein siebenstöckiges Bürogebäude bestehend aus drei Teilen entstehen – im direkten Umfeld zur Börse Frankfurt.

Die Pläne haben inzwischen eine Baugenehmigung erhalten, wie das zuständige Architekturbüro Tektonik mitteilt. Bereits seit über sieben Jahren ist Tektonik am geplanten Neubau an der Frankfurter Zeil beteiligt. Als Nächstes soll das bestehende Gebäude auf dem fast 3000 Quadratmeter großen Grundstück abgerissen werden. Überirdisch sollen dann 15.380 Quadratmeter Bruttogrundfläche entstehen. Doch wie genau sollen die aussehen? Und wie fügt sich das Gebäude in das Stadtbild von Frankfurt ein?

Neues Gebäude an der Zeil in Frankfurt: Büros, Läden und Gastronomie geplant

Geplant ist, im Erdgeschoss und im 1. Stock Einkaufsgeschäfte und Gastronomie einzurichten. Außerdem soll es Außenterrassen auf der Innenseite des Gebäudes geben. Die darüberliegenden Stockwerke 2 bis 7 sind für Büroflächen reserviert, im 6. und 7. Stock sollen Dachterrassen entstehen. Für die Beschäftigten der Büroräume wird es begrünte Innenhöfe geben. „Sie bieten für Break-out-Sessions oder Pausen eine Oase der Ruhe mit hoher Aufenthaltsqualität“, so das Büro aus Frankfurt auf seiner Website. Unter dem Gebäude sind drei Tiefgeschosse geplant, die Platz für eine Garage, Lagerräume und die Haustechnik bieten.

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Und von außen? Tektonik plant eine „haptische Gitterästhetik“ und eine Natursteinfassade. Dadurch soll die Biebergasse aufgewertet werden. „Große visuelle Eigenständigkeit“ gewinne das Gebäude durch eine kubistische Natursteinfassade mit bodentiefen Fenstern. Großer Wert werde darauf gelegt, Monotonie in der Gebäudeansicht zu vermeiden. Drei Varianten sind für die Fassade geplant, dadurch soll der „Eindruck städtischer Vielfalt“ gefördert werden.

Laut Plan wird der Neubau im Frankfurter Zentrum im dritten Quartal 2023 fertiggestellt. Das Architekturbüro Tektonik kalkuliert eine mittlere siebenstellige Summe als Baukosten für das Gebäude. (spr)

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