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Rechenzentren-Boom in Frankfurt: Industriepark Höchst wird neuer Standort

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Von: Christoph Manus

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Der Standortbetreiber Infraserv ermöglicht Cloud HQ den Bau eines Rechenzentren-Campus am Industriepark Höchst.
Der Standortbetreiber Infraserv ermöglicht Cloud HQ den Bau eines Rechenzentren-Campus am Industriepark Höchst. © ROLF OESER

Der Rechenzentren-Boom in Frankfurt geht weiter. Jetzt kündigt Cloud HQ den Bau eines Campus am Rand des Industrieparks Höchst an.

Frankfurt – Der Bau riesiger Rechenzentren in Frankfurt reißt trotz eines restriktiveren Kurses der Stadtpolitik nicht ab. Nun soll auf einer 13 Hektar großen Fläche am südwestlichen Rand des Industrieparks Höchst ein Rechenzentren-Campus entstehen.

Einen entsprechenden Vertrag hat die Standortbetreibergesellschaft Infraserv Höchst nach Unternehmensmitteilung mit dem kalifornischen Unternehmen Cloud HQ abgeschlossen, das gerade in Offenbach ein riesiges Rechenzentrum errichtet. Der Bau der Rechenzentren in Nähe der B40 auf Schwanheimer Gemarkung könne Mitte kommenden Jahres beginnen, hieß es am Freitag. Die Bauzeit werde voraussichtlich 18 Monate betragen.

Frankfurt: Neues Rechenzentrum am Industriepark Höchst – Kritik an Vorgaben

„Der Industriepark Höchst ist für uns ein optimaler Standort, vor allem aufgrund der sicheren und effizienten Energieversorgung“, sagt Peter Knapp, Geschäftsführer von Cloud HQ Deutschland. Anspruch sei es, besonders effizient, sicher und umweltfreundlich zu sein.

Die Stadt Frankfurt will die Ansiedlung von Rechenzentren nur noch an bestimmten Standorten ermöglichen, was auf Kritik aus der Branche stößt. Die Entscheidung von Cloud HQ, am Industriepark zu bauen, lobt Planungsdezernent Mike Josef (SPD) ausdrücklich. Zumal sich der gewählte Standort ohnehin nicht für den Bau von Chemie-Produktionsanlagen eigne. (Christoph Manus)

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