Die Frankfurter Clubbetreiber Thomas Winterscheid (l.) und Sidney Spaeth vor dem Club Ponyhof in Frankfurt-Altsachsenhausen.
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Die Frankfurter Clubbetreiber Thomas Winterscheid (l.) und Sidney Spaeth vor dem Club Ponyhof in Frankfurt-Altsachsenhausen.

Clubszene

Frankfurter Clubbetreiber über 2G und Corona: „3G ist für uns Clubs nicht umsetzbar“

  • Sebastian Richter
    VonSebastian Richter
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  • Mirko Schmid
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Thomas Winterscheid und Sidney Spaeth betreiben Clubs in Frankfurt am Main. Im Interview finden beide klare Worte zu 2G, „Querdenkern“ und der Politik in Corona-Zeiten.

In Idar-Oberstein hat ein der „Querdenken“-Szene nahe stehender Mörder mutmaßlich einen jungen Tankwart erschossen, weil der auf die Maskenpflicht bestanden hat. Haben Sie Angst vor den Reaktionen der Kunden, wenn ihr 2G beziehungsweise 3G in eurem Club anbietet?

Spaeth: Ich persönlich habe keine Angst, dass mir jemand in den Kopf schießt. Aber ich habe Angst um mein Personal, wenn die sich klar bekennen als geimpfte Angestellte. Eigentlich geht es auch niemanden öffentlich an, wer geimpft ist und wer nicht. Das geht zu sehr ins Privatleben. Und ein bisschen Respekt habe ich auch vor der Gefahr schlechter Bewertungen. Die lassen sich aus dem Internet nicht rauslöschen. Es könnte jemand kommen, der war noch nie im Laden und schreibt ins Internet „das ist ein Scheißladen“. Und du stehst am Ende mit dem Schaden da. Davor habe ich eigentlich am meisten Angst.

Winterscheid: Ich finde das schockierend, das muss ich ganz klar sagen. Im persönlichen Umfeld gab es schon Diskussionen, die aber zu einem gewissen Grad „zivilisiert“ stattgefunden haben. Aber dass einer so durchdreht, das ist schon krass. Da merkt man, wie heftig dieses Thema spaltet. Als Clubbetreiber bin ich heilfroh, dass ich die Argumentation habe, dass ich nur mit 2G aufmachen kann.

Warum können Sie nur mit 2G aufmachen?

Winterscheid: Weil es gar nicht anders geht. Und ich habe die Hoffnung, dass ein Großteil der Verweigerer das unter diesen Vorzeichen akzeptiert. Den krassen Hass der Impfgegner kann ich nicht nachvollziehen. Warum tun die Leute so,  als ob sie ausgegrenzt werden? Ich bin der Meinung, dass diese Menschen sich selbst in diese Situation bringen. Ich habe mich impfen lassen, sobald es ging. Ich habe seither keinen dritten Arm und mein Empfang ist immer noch scheiße. Es sind einfach so viele Desinformationen unterwegs.

Spaeth: Ich merke das auch.

Frankfurt: Freud-Clubbetreiber Sidney Spaeth - „Wir müssen uns in Toleranz üben“

Also haben Sie kein Verständnis für Impfverweigerer?

Winterscheid: Ich rede nicht mal von wirklich krassen Gegnern. Ich meine Leute, die verunsichert sind. Da frage ich mich: Wo kommt das her? Lesen die denn den ganzen Tag nicht ein einziges Mal irgendwo irgendwas? Oder wollen sie es nicht wahrhaben? Wer sich stark genug fühlt, eine Corona*-Infektion zu überstehen, der sollte erst recht die Impfung überstehen. Und wenn dir dein Hausarzt etwas gegen Magenschmerzen verschreibt, dann nimmst du das doch auch?

Spaeth: Wir müssen uns aber auch in Toleranz üben. Ich bin geimpft und auch für das Impfen. Aber ich habe beispielsweise für eine junge Frau Verständnis, die Kinder haben möchte und sagt, dass es noch keine Langzeitstudien gibt. Das mit dem Impfstoff ging alles sehr schnell im Vergleich, da sind manche Zweifel menschlich. Auf der anderen Seite gibt es aber Studien darüber, wie viele schwere Krankheitsverläufe es gibt. Klar, auch Geimpfte infizieren sich, haben in der Regel aber eben keine schweren Verläufe. Auf beiden Seiten müsste mehr Verständnis herrschen.

Verständnis gibt es gerade auf beiden Seiten wenig. Warum ist das so?

Spaeth: Der Wahlkampf blockiert das. Niemand zeigt klare Kante. Wenn ein Politiker überall für die Impfung wirbt, dann soll er sie halt gesetzlich durchsetzen. Diese Diskussion darf aber nicht auf unserem Rücken als Clubbetreiber ausgetragen werden. Uns diese Entscheidung zwischen 2G und 3G zu überlassen, die eigentlich gar keine ist, geht so einfach nicht. 3G hieße Masken, hieße Abstand, hieße mindestens fünf Quadratmeter pro Person, hieße PCR für Ungeimpfte. Das ist schlichtweg Schwachsinn, das funktioniert in keinem Club. Ich persönlich bin für eine 3G-Regelung, aber für eine vernünftige. Das heißt auch, dass Ungeimpfte für ihre Tests selbst bezahlen müssten. Aber die Politik duckt sich weg.

Winterscheid: Es kotzt mich tierisch an, dass die erste Frage an alle Künstler und DJs, die ich buchen will, derzeit ist: Bist du geimpft? Das ist eine Separierung, die mir nicht gefällt. Ich kann nur sagen: Bitte lasst euch impfen. Ich kenne niemanden der nach einer Impfung echte Probleme hatte. Weltweit sind Millionen Menschen geimpft. Ich kann nicht verstehen, wo die Angst herkommt.

Ponyhof-Betreiber Thomas Winterscheid aus Frankfurt: „3G ist für uns Clubs nicht umsetzbar“

Was wäre eine vernünftige Form der 3G-Regel?

Winterscheid: Wir als Clubbetreiber sagen ganz klar, dass 3G für uns nicht umsetzbar ist. Selbst in einem Restaurant mit Außenbereich ist 3G schwierig umsetzbar und mit einem großen organisatorischen Umstand verbunden. Was, wenn einer der 3G-Leute aufs Klo muss? Da hängt so viel dran. Und trotzdem müssen sich diese Gastronomen dann noch viel mehr als wir dafür verantworten, wenn sie auf 2G bestehen. Dann kann der Querdenker, der Impfgegner oder wie immer sie auch heißen nämlich sagen: „Ihr könntet aber.“ Meiner Meinung nach hat die Politik gefälligst eine klare und für alle einheitliche Regelung vorzugeben.

Spaeth: Und das vor der Wahl, weil die Leute dann eine Chance haben, sich genau zu überlegen, wen sie wählen.

Frankfurter Clubbetreiber: Forderung illegale Partys zu verhindern

Haben Sie einen Appell an die Politik?

Spaeth: Wenn wir das Infektionsgeschehen eingrenzen wollen, dann müssen wir die illegalen Veranstaltungen trocken legen und hin zu legalen Veranstaltungen. Mir geht es in erster Linie um den Gesundheitsaspekt. Es gibt da draußen zig illegale Partys, die toleriert werden. Da gibt es ein hohes Infektionsgeschehen. Selbst das schlechteste Hygienekonzept im schlechtesten Club ist ein besseres als das einer jeden illegalen Party. Denn da gibt es gar keins. Hier haben wir immer noch eine Nachvollziehbarkeit und Regeln. Wir haben Lüftungssysteme, wir haben viel mehr Hygiene. Das Gegenteil haben wir am Opernplatz gesehen und an der Kleinmarkthalle, wo es jedes Wochenende eskaliert. Die Leute wissen nicht, wo hin – und feiern dann eine illegale Party, die im schlimmsten Fall noch eskaliert. Denn gefeiert wird so oder so. Die Frage ist nur: wo?

Thomas Winterscheid

Thomas Winterscheid ist Betreiber des Clubs „Ponyhof“ in Frankfurt*-Altsachsenhausen. Der 41-Jährige hat ein weiteres Standbein als DJ und legt unter dem Namen Funktomas in Clubs und bei Partys auf.

Die Wiedereröffnung des Clubs Ponyhof nach der Coronapause findet am 7. Oktober mit einem Live-Konzert der Frankfurter Band „Casual Friday“ und Supports statt. Direkt am 8. und 9. Oktober geht es weiter mit der Opening Party Teil I und II.

Mehr Informationen: ponyhof-club.de Facebook: facebook.com/Ponyhofclub

Winterscheid: Lernt unser Geschäft kennen. Wir sind jederzeit für Gespräche offen. In der Corona-Politik ist sehr deutlich geworden, welchen Stellenwert die Clubkultur in der Politik hat: quasi keinen. Wir sind mit diejenigen, die am härtesten von Corona getroffen wurden. Wir müssen wohl noch einmal klarmachen: Liebe Politik, Clubs sind nicht eure Feinde, sie könnten eure Freunde sein. Es gibt einen Bedarf. Kultur besteht nicht nur aus Ausstellungen in Museen und Konzerten in der Oper. Auch Partys gehören dazu. Clubs sind wichtig für die Menschen. Sie sind wie zum Beispiel die Tagesgastronomie Teil der Wirtschaft in der Stadt. Sie bieten Menschen einen Ausgleich für ihre harte und wertvolle Arbeit. Und sie bringen Geld in die Stadt, das wir woanders dringend brauchen.

Ponyhof-Betreiber Thomas Winterscheid in Frankfurt: „Kultur besteht nicht nur aus Museen und Oper“

Zuletzt hatten viele den Eindruck, dass wenn im Kulturbereich geöffnet wurde, dann in der Regel zuerst dort, wo sich jüngere Menschen selten aufhalten. Ist da was dran?

Winterscheid: Kultur besteht nicht nur aus klassischen Konzerten, Museen und Oper. Klar, das ist alles Kultur. Aber eine Party, also Leute auf der Tanzfläche, die zu moderner Musik tanzen, das ist eben auch Kultur. Ich frage mich, warum das, was ich gerne am Wochenende mache, keine Kultur ist, nur weil das nicht im Verständnisbereich des oberschichtigen Anzugträgers liegt. Warum wollen diese Menschen mir sagen, was Kultur ist und was nicht?

Spaeth: Wenn wir hier kreative Köpfe haben wollen, dann müssen wir ihnen auch was anbieten. Nur Bankenstadt alleine wird nicht reichen. Hier hat man ab und an das Gefühl: Naja, wenn der durchschnittliche Wähler 55 Jahre alt ist, braucht einen das Ergebnis nicht zu wundern. Wir haben es geschafft durch unsere Clubkultur ein Image zu kreieren in Deutschland, das einzigartig ist. Das, was wir geschaffen haben, hat das Land offener gemacht.

Sindey Spaeth

Sidney Spaeth ist Betreiber des Club Freud und legt als DJ elektronische Musik auf.

Ein Termin für die Wiedereröffnung des Club Freud steht noch nicht fest, wird aber auf dessen Homepage veröffentlicht.

Mehr Informationen: freud.zone Facebook: facebook.com/freudffm

Winterscheid: Genau das ist es. Ich möchte, dass diese Stadt als Anlaufpunkt für Events und Gastronomie gilt. Und wenn da eine Sparte zum Beispiel durch schwammige Restriktionen oder Sperrstunden herausgeprügelt wird, dann geht das verloren. Was machen unsere „systemrelevanten“ Menschen wie zum Beispiel Polizisten und Krankenpfleger nach ihrer unterbezahlten 60-Stunden-Woche? Vielleicht lesen sie das CDU-Wahlprogramm. Ich habe das auch versucht, bin aber nicht weiter als ein paar Seiten gekommen und eingeschlafen. Normalerweise kommen sie aber in die Clubs. Ich habe größten Respekt vor Menschen, die für viel zu wenig Geld harte Arbeit machen und davon viel zu viel. Und die brauchen einen Ausgleich. Und wo sollen die hin, wenn die Clubs nicht mehr da sind? Eben nach Hause. Dankeschön.

Frankfurt: Freud-Betreiber Sidney Spaeth - „Wir fangen von null an“

Monatelang waren die Clubs zu. Wie haben Sie diese Zeit überstanden?

Winterscheid: Es ist nicht so, dass es keine Hilfen gab. Dafür bin ich auch dankbar. Aber teilweise hat es viele Monate gedauert, bis Geld kam. Ohne private Unterstützung wäre mein Club tot. Nehmen wir meine neue Lüftung als Beispiel. Die wurde mir bezahlt, alleine hätte ich mir das so nicht leisten können. Ich will nicht in der Haut der Politik stecken, aber einen Denkanstoß habe ich doch: Schön, dass ich die Lüftung bekommen habe, aber geh damit mal in einen Laden und kauf dir was zu Essen damit. Das war ein echtes Problem. Für Infrastruktur gab es Geld, aber das Alltägliche wurde vergessen.

Welchen Ansatz könnte die Politik daraus ziehen?

Winterscheid: Es gab ja auch Gewinner der Krise, Lieferdienste etwa. Die müssten solidarisch zur Kasse gebeten werden, um zu helfen, die Kosten der Pandemie auszugleichen.

Spaeth: Das ist ein Punkt. Kulturtreibende, die sich in der Pandemie bereichert haben, kenne ich nicht. Wir stehen vor großen Problemen. Wenn wir wiedereröffnen, das zeigen alle Beispiele, rennen uns die Leute nicht auf Dauer die Tür ein. Wir fangen quasi von null an. Die Leute haben sich eingerichtet, eine Gartenlaube gebaut, Kinder bekommen, sich einen Hund geholt. Oder einfach kein Geld mehr. Es gibt so viele Gründe, warum die Clubs komplett neu für sich werben müssen. Uns steht eine Durststrecke bevor, das Clubsterben, das es schon vorher gab, wird weitergehen.

Frankfurt: Ponyhof-Chef Thomas Winterscheid - „Ich bin Impfgegner-Gegner“

Wie groß ist die Freude auf eine Wiedereröffnung, auch unter verschärften Bedingungen wie 2G?

Spaeth: Selbstverständlich freuen wir uns – wir sind ja Betreiber, keine Unterlasser. Wir haben uns einen Job ausgesucht, der uns Spaß macht. Und auch, wenn ich persönlich für eine andere Regelung bin, ist und bleibt auch eine Öffnung unter 2G eine riesige Freude. Mein Team und ich, wir lieben unseren Job. Die Frage ist nur, ob alles wieder so wird, wie es einmal war.

Winterscheid: Ich freue mich wahnsinnig, wieder aufmachen zu dürfen. Es war ja quasi ein Berufsverbot. Und ich habe wenig Verständnis für Leute, die an der Tür diskutieren werden, warum sie unter 2G nicht reinkommen. Es ist deine Entscheidung: Du willst dich nicht impfen lassen, okay. Aber dann musst du akzeptieren, dass du hier heute nicht bei uns rein darfst. Ich bin Impfgegner-Gegner. Einfach, weil ich es nicht nachvollziehen kann. Die Leute, die jetzt zum Beispiel herumschreien und mir den Ruin wünschen, die passen sowieso nicht in meinen Laden. Meine Meinung war immer ganz klar. Wir warten, bis alle ein Impfangebot hatten. Aber dann müssen wir öffnen. Und wenn die, die sich weigern, dann eben nicht überall rein dürfen, dann ist das eben die Konsequenz ihrer freien Entscheidung.

Frankfurter Freud-Betreiber Sidney Spaeth: „Es ging immer nur um Verbote“

Welche Fehler hat die Politik im Umgang mit Impfskeptikern gemacht?

Spaeth: Die Rhetorik der Politik gegenüber Impfskeptikern war von Anfang an falsch gewählt. Es ging immer nur um Verbote. Stattdessen hätte man sagen müssen: Wenn du gesund bleiben und keinen schweren Verlauf haben willst, dann lass dich impfen. Und jetzt sind wir es, die hier auf den Shitstorm warten.

Winterscheid: Ich habe keine Lust, jetzt der Prügelknabe für den Frust dieser Leute zu sein, der sich eigentlich gegen die Entscheidungen der Politik richtet. Ich sage auch ihnen: Bitte versteht, dass wir nicht euer Feind sind. Auch nicht unsere Türsteher, die sich diesen Kram wohl den ganzen Abend werden anhören müssen, wie ich befürchte. Das ändert alles nichts daran, dass wir öffnen müssen, weil da Existenzen dran hängen.

Frankfurt: Club-Betreiber Winterscheid wünscht Impfgegnern „viel Spaß beim Suchen“

Wie groß ist die Angst davor, Stammkunden zu verlieren?

Spaeth: Definitiv werden wir Stammkunden verlieren. Auch deswegen sind wir auf den Staat angewiesen, um die Clubkultur zu erhalten. Wenn da nichts kommt, dann hat der Staat kein Interesse an der Kultur. Dann soll er es aber eben auch nicht so darstellen.

Winterscheid: Ich habe keine große Angst, jetzt so viele Gäste zu verlieren. Denn selbst wenn ein Impfgegner jetzt ankündigt, nicht mehr zu kommen: Wo will er hin? In den anderen Clubs gelten die selben Regeln. Viel Spaß beim Suchen.

Spaeth: Da sind wir aber wieder an dem Punkt, der mich nachdenklich stimmt. Ich befürchte, dass sie sich untereinander organisieren und irgendwo illegale Partys machen. Ich sehe es nicht, dass wir den Impfdruck mit 2G erhöhen, wir erhärten eher die Fronten. Wenn wir stattdessen mehr Aufklärung leisten würden, könnten wir den Impfgegnern den Wind aus den Segeln nehmen.

Zukunft der Clubs in Frankfurt: Neue Herausforderungen und Schuldenberge

Wie sehen Sie in die Zukunft der Club-Landschaft?

Spaeth: Es wird sehr schwierig. Für uns werden die Probleme nicht enden, wenn die Politik alle Maßnahmen zurücknimmt und alles wieder öffnen darf. Alleine der entstandene wirtschaftliche Schaden und die geänderte Ausgehmentalität wird uns noch lange beschäftigen. Wir stehen vor ganz neuen Herausforderungen. Ich hoffe nur, dass wir alle nicht den Spaß an der Sache verlieren – und nicht aufgrund von schlechten Bewertungen und der wirtschaftlichen Situation aufgeben.

Winterscheid: Ich habe keine Ahnung, was passieren wird. Wir werden aber auf Unterstützung angewiesen sein, um den Schuldenberg loszuwerden, den wir hinter uns hertragen. Vielleicht müssen wir auch wieder wegen Corona schließen, das kann niemand vorraussehen. Für mich fühlt es sich aber so an, als ob ich den Club ganz neu aufmache.

Spaeth: Der deutschen Gesellschaft fehlt der Mut. Wir dürfen keine Angst haben. Wir haben in den letzten 13 Jahren eine Wirtschaftskrise überstanden, eine herbeigeredete „Flüchtlingskrise“ und jetzt überstehen wir eben diese Pandemie-Krise. Ich habe ja auch keine Angst davor, dass „2015 noch mal passiert“.

Winterscheid: Davor habe ich auch gar keine Angst. Ich fände das sogar gut, dann wäre ich gleich nochmal 35.

Das Interview führten Sebastian Richter und Mirko Schmid. *fnp.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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