In der Uniklinik in Frankfurt waren im März alle Intensivbetten aufgrund von Corona belegt. Mittlerweile hat sich die Situation etwas beruhigt.
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In der Uniklinik in Frankfurt waren im März alle Intensivbetten aufgrund von Corona belegt. Mittlerweile hat sich die Situation etwas beruhigt.

Covid-19

Arzt aus Frankfurt im Kampf gegen Corona: „Das ganze Leben brutal eingenommen“

  • vonMark-Joachim Obert
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Die Intensivmediziner Elisabeth Adam und Kai Zacharowski berichten vom Alltag auf der Corona-Station der Uniklinik Frankfurt. Sie üben Kritik an den Lockerungen.

  • Zwei Intensivmediziner der Uniklinik Frankfurt sprechen über ihre Erfahrungen mit dem Coronavirus.
  • Auch jüngere Menschen können schwer erkranken – das hat sich in Frankfurt gezeigt.
  • Die Nachwirkungen von Corona sind zum Teil erheblich.

Frankfurt - Sie arbeiten an der Front gegen einen immer noch rätselhaften Feind. Sie sehen, was Sars-Cov-2 auch in jungen Körpern anrichten kann. Und sie sehen, wie Politik und Gesellschaft mit der potenziellen Gefahr umgehen. Redakteur Mark Obert sprach mit den Anästhesisten und Intensivmedizinern Dr. Elisabeth Adam und Professor Dr. Kai Zacharowski vom Universitätsklinikum Frankfurt über ihre Arbeit und ihre Gedanken in Zeiten von Corona.

Frau Dr. Adam, Herr Professor Zacharowski, nach wie vor diskutiert die Gesellschaft darüber, wie gefährlich das Sars-Cov-2-Virus wirklich ist. Was sagen Sie?

ELISABETH ADAM: Ich schätze Covid-19 als sehr ernstzunehmende Erkrankung ein. Manche Patienten sind so schwer betroffen, es ist eine Katastrophe. Und es ist für alle gefährlich. Es betrifft zwar überwiegend Ältere und schwer vorerkrankte Menschen, aber nicht nur. Vorhersagen sind bei jedem Patienten nach wie vor kaum möglich.

Wie viele Patienten hatten Sie bisher?

KAI ZACHAROWSKI: Zahlen wollen wir nicht nennen. Insgesamt sind ja viele Patienten nur leicht oder gar nicht an Covid erkrankt. Bei uns auf der Intensivstation hat sich das aber völlig anders gezeigt. Wir hatten vier- bis fünfmal mehr intensivpflichtige Patienten als Patienten auf der Normalstation. Normalerweise kommen auf einen Schwerstkranken zehn leichte Fälle.

Wie erklären Sie sich das?

ZACHAROWSKI: Wir sind ein Exzellenzzentrum, weswegen von überall her die Schwerstfälle mit Lungenversagen zu uns verlegt wurden, von denen viele eine künstliche Unterstützung außerhalb des Körpers für die Lungenarbeit gebraucht haben.

Corona in Frankfurt: Ärzte sehen einheitliches Bild bei Krankheitsverlauf

Warum möchten Sie keine Zahlen nennen?

ZACHAROWSKI: Wir haben das bisher grundsätzlich so gehandhabt.

Sind die Krankheitsverläufe noch diffus oder erkennen Sie Muster?

ADAM: Was wir sehen, wird mittlerweile überall beobachtet. Das initial betroffene Organ ist ganz klar die Lunge, über die werden die Patienten in aller Regel symptomatisch. Dass aber auch alle anderen Organe schwer betroffen sind, sehen wir leider in einem sehr einheitlichen Bild.

Es handelt sich nach aktuellen Befunden eher um eine Gefäßerkrankung.

ADAM: Das Virus befällt die Endothelzellen der Gefäßwände, und damit fast alle Organe des Körpers. Ob man deshalb schon von einer Gefäßerkrankung sprechen kann? Es ist in jedem Fall sehr vielschichtig.

Neben alten Menschen mit schweren Vorerkrankungen gelten mittlerweile auch Menschen mit Volkskrankheiten als hochgefährdet. Erleben Sie das auch so?

ADAM: Ja, Bluthochdruck, Diabetes mellitus Typ 2 und Übergewicht gehören dazu. Deshalb ist die Gruppe der potenziellen Risikopatienten viel größer, als man am Anfang gedacht hat. Das alles haben auch viele jüngere Menschen, etwa Menschen um die 40.

Wie viele junge Patienten mussten denn bisher intensiv behandelt werden?

ZACHAROWSKI: Wir haben drei Wellen an Patienten gehabt. Die erste Welle waren die 30-jährigen Skifahrer...

... hier in Frankfurt wie in München?

ZACHAROWSKI: Klar. Und die zweite Welle waren die 50-jährigen Skifahrer. Die dritte Welle sind die eben beschriebene Risikopatienten. Und wir müssen uns nichts vormachen: Die Älteren haben die schlechtesten Aussichten.

Ärzte in Frankfurt bestätigen: Junge Skifahrer nahmen sehr viel Virenlast auf

62 Todesfälle gab es in Frankfurt, das entspricht dem Bundestrend. Wie viele Patienten haben Sie verloren?

ZACHAROWSKI: Auch diese Zahlen wollen wir nicht nennen. Aber es sind auch bei uns Menschen gestorben.

Über die schweren Krankheitsverläufe besonders bei jungen Skifahrern gibt es eine Vermutung: Dass diese Personen auf den Partys in Ischgl, Südtirol oder wo auch immer sehr viel Virenlast aufgenommen haben. Deckt sich das mit Ihren Erfahrungen?

ADAM: Wir halten das für möglich. Am Anfang hat der Patient eine hohe Virenlast, aber vielleicht noch keine Symptome. Und in dieser Zeit waren viele Patienten noch in den Skigebieten und sind dann nach Hause gefahren. Erst als die Symptome stark wurden, sind diese Patienten zu uns gekommen. Da war die Virenlast zwar schon am Abklingen, aber immer noch deutlich erhöht.

Die Frage nach der Virenlast stellt sich auch bei der Frage, welche Lockerungen riskant oder weniger riskant sind. Intensivmediziner werden dazu erstaunlicherweise nicht befragt. Können Sie denn aufgrund von schweren Krankheitsverläufen und hoher Virenlast Rückschlüsse ziehen, wie das Infektionsereignis war?

ZACHAROWSKI: Ja schon. Wir hatten jüngere Patienten, die in Gruppen eng zusammen waren und bei denen später die Lungen versagten. Also die Virenlast scheint schon mit der Krankheitsschwere zu korrelieren.

Geschlossene Räume, Tröpfchen und Aerosole spielen da eine Rolle. Nun sitzen Schüler in Klassenräumen, Gäste in Restaurants, Gläubige in Gottesdiensten. Wie finden Sie das?

ZACHAROWSKI: Zwei meiner Kinder gehen wieder zur Schule. Die beiden erzählten mir, wie sie dort die Hygiene einhalten sollen, ein Leitsystem die Wege koordiniert, aber sobald sie im Klassenraum sind, ziehen alle ihren Mundschutz aus, auch die Lehrer. Meine Kinder besorgt das. Wir haben ja als Familie bisher strikt auf Sozialkontakte verzichtet, weil ich eine Verantwortung gegenüber der Gesellschaft verspüre. Wir Ärzte müssen gesund bleiben, damit wir Kranken helfen können. Darüber hinaus machen mich die Lockerungen zum Beispiel für Veranstaltungen und die Lockerheit der Menschen fassungslos. Das, was wir die letzten drei Monate erlebt haben, will ich nicht noch einmal erleben. Das hat mein ganzes Leben brutal eingenommen, auch das Leben von Frau Dr. Adam. Ich fände es eine Unverschämtheit, wenn uns das durch Sorglosigkeit wieder blüht - zumal das Wetter das Virus offenbar beeinflusst. Im Herbst droht dann eine zweite Welle.

ADAM: Ich sehe auch mit großer Sorge, was da draußen gerade geschieht. Wir haben in Deutschland sicherlich das Glück, dass wenige Menschen in ihrer Bekanntschaft oder Verwandtschaft Betroffene haben, aber eigentlich gibt es ja genügend Berichte aus Italien und den USA. Das sind ja nicht völlig unvergleichbare Länder, was die Standards betrifft.

Corona in Frankfurt: Alle 34 Beatmungsbetten im März belegt

Ihr Ärztlicher Direktor Jürgen Graf sitzt im Krisenstab der Landesregierung. Welche Möglichkeit haben Sie, indirekt über Herrn Graf die Politik zu warnen vor zu viel Lockerungen und Leichtsinn?

ZACHAROWSKI: Das ist ein guter Punkt. Professor Graf holt sich natürlich bei uns an der Front Informationen, jeden Tag. Er war ja früher selbst ärztlich tätig, er versteht ja, was hier geschieht. Aber Politik ist nun mal ein ganz anderes Metier. Medizinisches Wissen und die Geschehnisse hier am Uniklinikum einerseits mit dem Denken von Politikern und ihren Erlassen und Verordnungen andererseits in Einklang zu bringen, ist schwer. Da zu vermitteln und uns vor groben Fehlern zu bewahren, ist nicht einfach. Natürlich versuchen wir das, aber das ist ein ganz eigenes Rennen.

Prof. Kai Zacharowski.

Die Politik fühlt sich auch unter Druck wegen gesundheitlicher Nebeneffekte. Es heißt, zu viele anders Kranke würden Ärzte und Kliniken meiden und sich damit gefährden. Nehmen Sie das auch so wahr?

ZACHAROWSKI: Wir haben da eine ganz überraschende Erfahrung gemacht. Dazu gibt es aber keine hundertprozentigen wissenschaftlichen Daten. Ich sage es mal so: Es gab keine Flugzeuge am Himmel. Ich habe auf der Autobahn noch nie ein so entspanntes Fahren gehabt. Man hatte das Gefühl, die Welt bleibe stehen. Das Leben war viel entspannter, die Menschen hatten weniger Stress. Wir hatten infolge dessen wahrscheinlich generell weniger Herzinfarkte und Schlaganfälle. Es gab aber sicherlich auch Menschen, die eine ernste Erkrankung hatten und nicht gekommen sind.

Sinn der Kontaktsperren war vor allem, die Covid-19-Stationen nicht zu überlasten. Waren Sie schon mal an der Grenze?

ZACHAROWSKI: Unsere Intensivstation hat 34 Beatmungsbetten. Wir waren mal an einem Punkt, an dem alle Betten belegt waren. Das war im März. Dann haben wir noch eine zweite Station eingerichtet. Am Ende hatten wir einen Notfallplan, um gleichzeitig 100 Intensivpatienten behandeln zu können. Wir haben frühzeitig organisiert, damit bei uns niemand auf dem Boden liegen müsste wie zeitweise in Italien.

Und wie stand und steht es um Ihre Kräfte?

ADAM: Es war herausfordernd. Wir haben auch personell Vorkehrungen getroffen, indem wir die Teams zur Covid-Betreuung massiv erweitert haben. Wir haben täglich Pflegekräfte und Ärzte für die Intensivbehandlung geschult. Die Familien haben gegenseitig die Kinderbetreuung übernommen. Das alles hat geholfen, damit wir nicht an unsere Grenzen stoßen.

Jüngere Tote durch Corona ohne bekannte Vorerkrankungen in Frankfurt

Und wie sieht es aktuell aus, wo die Menschen wieder eng beisammenstehen, lachen, singen... kommen wieder mehr Patienten?

ADAM: Das hält sich noch die Waage. Dort, wo wir viele Infektionsfälle hatten wie in der Flüchtlingseinrichtung oder in der Baptisten-Gemeinde, sehen wir entsprechend wieder mehr Patienten - auch wieder mehr Jüngere.

Hatten Sie schon jüngere Todesfälle?

ADAM: Ja, die gab es - auch solche ohne bekannte Vorerkrankungen.

Wir reden von Patienten unter 40?

ZACHAROWSKI: Ja.

Haben Sie Erkenntnisse, warum es diese Patienten nicht geschafft haben?

ADAM: Schwierig. Es ist ja die Krux, dass viele am Anfang nur leichte Symptome haben und sich die Krankheit dann schlagartig verschlimmert.

Manche kommen einfach zu spät ins Krankenhaus?

ADAM: Gerade Jüngere nehmen das am Anfang vielleicht auf die leichte Schulter. Bei Husten und Fieber sagen die: "Ach, ich schaff' das schon." In diesen Fällen beginnt die Therapie zu einem Zeitpunkt, wo die Krankheit schon ein bedenkliches Ausmaß erreicht hat. Das ist nur eine mögliche Erklärung dafür, warum es auch junge Patienten ohne Vorerkrankungen erwischt. Wenn wir wüssten, woran es genau liegt, wären wir schon ein ganzes Stück weiter.

Studien liefern Hinweise darauf, dass die Nachwirkungen erheblich sein können. Viele Patienten müssen sogar künftig an die Dialyse.

ZACHAROWSKI: Das können wir bestätigen.

ADAM: Weil wir das Virus nicht aktiv bekämpfen können, schädigt es die Organe leider zum Teil so, dass diese Schäden dann auch zurückbleiben. Ihr ursprüngliches Niveau erreichen viele Patienten nicht mehr. Einige, die wir nur mit Sauerstoff, aber ohne künstliche Beatmung behandelt haben, berichteten uns am Telefon, dass sie auch nach mehreren Wochen noch nicht wieder hergestellt sind. Vor allem das ist ein starker Unterschied zur Grippe.

So therapiert die Uniklinik Frankfurt das Coronavirus

Bei allen Unwägbarkeiten: Haben Sie etwas über Sars-Cov-2 lernen können, haben Sie Fortschritte in der Therapie gemacht?

ZACHAROWSKI: Das ist eine ganz wichtige Frage. Ganz am Anfang haben wir uns angeschaut, welche Therapien international ausprobiert und empfohlen werden. Da gab es das Anti-Malaria-Mittel Chloroquin, das Anti-Ebola-Mittel Remdesivir. Wir haben eine Art ethische Sitzung abgehalten, uns die Literatur über die Wirkmechanismen angeschaut und uns schließlich gegen diese experimentellen Therapien entschieden. Sie schienen uns mehr als wackelig. Wir haben Recht behalten. Die aktuellen Studien zeigen, dass diese Mittel teilweise sogar schädigend sind.

Wie therapieren Sie?

ZACHAROWSKI: Wir haben uns auf die klassischen Schemata verlassen. Schonende Beatmung, Lagern der Patienten seitlich und auf dem Bauch. Die Patienten sind sediert und intubiert, da sind Umlagerungsmaßnahmen extrem schwierig. Hinzu kommt Physiotherapie. Das sind nach internationaler Studienlage nach wie vor die Grundpfeiler für die Covid-Therapie; wir sind damit gut gefahren.

Erfahrene Ärzte, bessere Hygiene, vergleichsweise gute Ausstattung: Sind das die entscheidenden Unterschiede zu Italien, Spanien, den USA?

ZACHAROWSKI: Davon bin ich überzeugt.

Dr. Elisabeth Adam

Gab es in diesen ersten Wochen für Sie so etwas wie einen eindrucksvollsten Moment?

ADAM: Eine sehr traurige Erfahrung ist, dass wir die Patienten, die wir verloren haben, nur in unserem Team begleiten konnten. Für gewöhnlich ist die Familie da, diese Nähe haben wir als medizinisches Team versucht zu ersetzen. Wenn man weiß, dass man selbst der letzte Mensch ist, den ein Sterbender erlebt, ist das sehr einprägsam. Die gute Erfahrung war der große Zusammenhalt in unserem Team. Die Gemeinschaft zu spüren tat gut. Die meisten von uns hatten ja sonst keine Sozialkontakte mehr, weil sie fast pausenlos hier waren.

ZACHAROWSKI: Ich wusste, dass mein Team 100 Prozent für die Patienten da ist. Da hatte ich überhaupt keine Sorgen. Meine größte Sorge war, dass jemand aus meinem Team krank wird. Das war eine Belastung, weil wir teilweise auch ein bisschen am Ende mit unseren Kräften waren. Da war vielleicht manchmal die Konzentration nicht mehr sehr hoch, und dennoch mussten wir auch dann noch gefährliche Interventionen vornehmen. Da hätte sich jemand schnell infizieren können. Der Gedanke, dass jemand aus dem Team auf der Station liegt und stirbt, bereitete mir Albträume.

Zusammenhalt in Europa durch Coronavirus gebröckelt

Allein in den USA sind mehr als 1000 Krankenhausmitarbeiter gestorben. Man vermutet, eben wegen der hohen Virenlast.

ZACHAROWSKI: Es ist katastrophal. Meine Sorgen um unsere Leute haben sich zum Glück nicht bewahrheitet, aber sie haben mich einen Teil meines Lebens gekostet.

Waren wir gut vorbereitet? Oder was müsste die Politik fürs nächste Mal dringend tun?

ZACHAROWSKI: Dazu habe ich eine sehr klare Meinung: Ich habe selbst acht Jahre in England gelebt, meine Frau ist Engländerin. Ich habe mich drei Monate lang für Europa geschämt. Sehenden Auges haben wir die ersten Einschläge akzeptiert, und man hat es nicht geschafft, Teams aus Deutschland oder sonst woher nach Italien oder Spanien zu schicken. Wir haben keine Taskforce gegründet, in der wir gemeinsam schauen, welches Land jetzt etwas tun kann für unsere europäischen Nachbarn. Das alles haben wir verpennt. Jeder denkt nur an sich. Ich bin Europa-Liebhaber, und ich fürchte: Der Zusammenhalt ist gebröckelt. Die Italiener waren die größten Freunde der Deutschen. Das sind sie jetzt nicht mehr.

Wissen Sie, was ein Latex-Handschuh gerade kostet?

ZACHAROWSKI: Das kann ich Ihnen nicht sagen. Aber es ist horrend. Es ist ein Mangelartikel. Wir müssen in Europa wieder selbst herstellen. Wir selbst haben Material über China bekommen - und sind schlichtweg betrogen worden. Das ist minderwertiges Material mit gefälschten Zertifikaten. Bei manchen FFP3-Masken, die angesichts der Virenlast auf der Station lebensrettend sein können, fehlten die Filter. Unvorstellbar! Wir machen eine Qualitätskontrolle, uns fällt das auf. Aber wer weiß, ob alle anderen in Europa die Qualität überprüfen. Die Folgen sind katastrophal.

Worauf sollte man achten, um sein Risiko zu verringern?

ZACHAROWSKI: Ein gesunder Lebensstil wäre schon mal ganz entscheidend. Zum zweiten sollten wir überlegen, ob wir auch in Zukunft so viele Hände schütteln wollen oder ob Begrüßungsrituale wie in Asien nicht besser wären. Man kann sich auch höflich verneigen. Wir sollten darüber nachdenken.

Gibt es am Ende noch etwas, das Sie unbedingt loswerden möchten?

ZACHAROWSKI: Eine Sache liegt mir sehr am Herzen: Ich bin extrem stolz auf unsere Pflegekräfte. Ohne sie wäre nichts möglich. Die sind über viele Jahre in der Gesellschaft nicht angemessen gewürdigt worden. Ich würde gerne auf diesem Weg den Dank aller Ärztinnen und Ärzte zum Ausdruck bringen.

ADAM: Unsere Pflegekräfte haben Unglaubliches geleistet. (Interview: Mark-Joachim Obert)

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