Die Dippemess im Frühjahr 2021 in Frankfurt ist abgesagt.
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Die Dippemess im Frühjahr 2021 in Frankfurt ist abgesagt. (Archivbild)

Dippemess fällt aus

Frankfurt sagt Traditionsfest ab: Ganz besondere Auflage im Sommer?

  • Kerstin Kesselgruber
    vonKerstin Kesselgruber
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Die Stadt Frankfurt sagt die Dippemess im Frühjahr 2021 ab – wegen Corona. OB Peter Feldmann macht aber Hoffnung für den Sommer.

Frankfurt – Der Corona-Pandemie wird auch die diesjährige Ausgabe der Dippemess im Frühjahr zum Opfer fallen. Sie war ursprünglich vorgesehen vom 26. März bis 18. April 2021. Das gaben Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann und Thomas Feda, Geschäftsführer der städtischen Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main (TCF), am Sonntag (31.01.2021) in einer Pressemitteilung bekannt.

Frankfurt sagt Dippemess wegen Corona ab: Hoffnung für Sommer 2021?

Im Sommer könnte dafür die Innenstadt zur Bühne einer ganz besonderen Ausgabe der Dippemess werden. Der Oberbürgermeister erklärte: „Ich habe die TCF gebeten, eine einmalige Sonderausgabe der Dippemess im Sommer zu prüfen – unter dem Arbeitstitel ‚Dippemess in the City‘.“

Diese Sonder-Dippemess würde laut Stadt Frankfurt nicht wie sonst auf dem Festplatz am Ratsweg, sondern in der Innenstadt stattfinden – so wie bis 1967. Damals standen noch Fahrgeschäfte auf dem Römerberg. „Eine ‚Dippemess in the City‘ wäre auch der passende Rahmen, um das 675-jährige Jubiläum von 2020 nachzuholen“, erklärte Feldmann in der Mitteilung.

Ausfall der Dippemess in Frankfurt wegen Corona „bedauerlich“

Der Ausfall der Frühjahrs-Dippemess ist für Feldmann bedauerlich: „Wir haben die Entscheidung so lange wie möglich hinausgezögert“, sagte er. „Unsere Hoffnung war, dass die Infektionszahlen nach unten gehen und ein Volksfest – wenn auch unter besonderen Bedingungen und Hygienemaßnahmen – stattfinden könnte. Aber der Verlauf der Pandemie während der letzten Wochen und die notwendigen Maßnahmen zu deren Eindämmung haben diese Hoffnung zunichtegemacht.“

Jetzt, etwa acht Wochen vor Festbeginn, müssten verbindliche Aufträge für Infrastrukturmaßnahmen wie Stromversorgung, Sanitäranlagen und anderes auf dem Festplatz erteilt werden, heißt es in der Pressemitteilung. Die Schausteller müssten Ware ordern sowie Personal einstellen. „Somit musste eine Entscheidung gefällt werden, um eine ohnehin von der Pandemie besonders betroffene Branche nicht einem zusätzlichen finanziellen Risiko auszusetzen“, schreibt die Stadt Frankfurt.

Die Frankfurter Dippemess findet normalerweise im Frühling und im Herbst statt. Im Frühjahr strömen in der Regel mehr als eine Million Besucherinnen und Besucher auf das Festgelände am Ratsweg. Die Tradition des Volksfests geht bis ins Mittelalter zurück. (kke)

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