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Mutmaßliche Drogendealer machen es der Frankfurter Polizei leicht

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Von: Alexander Gottschalk

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Bei einer Kontrolle in Frankfurt finden Streifenbeamte eine größere Menge Drogen. Zwei mutmaßliche Dealer hatten sich zuvor allzu auffällig verhalten.

Frankfurt – Aufgrund ihrer Leichtfertigkeit sind zwei mutmaßliche Drogendealer am Dienstagabend (10. Mai) der Polizei in Frankfurt ins Netz gegangen. Gegen 18.30 Uhr war eine Zivilstreife auf der Senckenberganlage unterwegs, als den Beamten ein Fiat 500 ins Auge fiel. Der Beifahrer sei offenkundig gerade dabei gewesen, einen Joint zu drehen, wie es im späteren Einsatzbericht hieß.

Als die Polizisten das Auto kontrollierten, stellte sich schnell heraus, dass sie es nicht einfach „nur“ mit zwei Kiffern zu tun hatten. Erst fanden die Fahnder in der Beifahrertür einen großen Brocken Haschisch, dann ganze 450 Gramm Marihuana im Kofferraum des Wagens. Die zwei Tatverdächtigen hatten außerdem noch kleinere Drogenmengen bei sich.

Zur – für ihn – falschen Zeit am falschen Ort einen Joint gedreht, hat sich ein Mann in Frankfurt. Für die Polizei ist es ein Glücksfall. Sie findet eine größere Menge Drogen. (Symbolbild)
Zur – für ihn – falschen Zeit am falschen Ort einen Joint gedreht, hat sich ein Mann in Frankfurt. Für die Polizei ist es ein Glücksfall. Sie findet eine größere Menge Drogen. (Symbolbild) © Daniel Karmann/dpa

Mutmaßliche Drogendealer in Frankfurt erwischt: Einer hatte auch ein Messer

Die Polizisten nahmen die beiden Autoinsassen fest und brachten sie in Haftzellen des Frankfurter Polizeipräsidiums. Die Männer sind den Angaben nach 24 und 27 Jahre alt. Ihnen wird der Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge vorgeworfen. Der Fahrer des Autos hatte zudem ein erlaubnispflichtiges Messer bei sich, dessen Herkunft geprüft wird.

Frankfurt ist als Drogenumschlagplatz bundesweit bekannt – insbesondere dem Bahnhofsviertel eilt sein schlechter Ruf voraus. Polizei und Justiz tüfteln seit Jahrzehnten an Strategien, um Straßendealern beizukommen. Seit 2020 gibt es beispielsweise das „Drei-Säulen-Modell zur Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität in Frankfurt“ – mit sichtbaren Erfolgen. (red/ag)

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