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Die Siegerin, Einhorn-Inhaberin Barbara Kehr (von links), Veranstalterin Maja Wolff, Timo Becker und Hilde aus Bornheim beim Finale des Grüne Soße Festival.

Pfingswochenende

Frankfurt, eine einzige Partymeile

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Am Pfingstwochenende dominierte ganz klar eins: feiern. Dank des Wetters und der Eintracht war die Mainmetropole außer Rand und Band. Die gute Stimmung bekamen auch die gut 650 Gäste im Festzelt

Am Pfingstwochenende dominierte ganz klar eins: feiern. Dank des Wetters und der Eintracht war die Mainmetropole außer Rand und Band. Die gute Stimmung bekamen auch die gut 650 Gäste im Festzelt am Roßmarkt zu spüren, wo das „Grüne Soße“-Festival über die Bühne ging. Und natürlich regierte dort auch König Fußball, denn die Fans der Grie Soß’ wollten wissen, was auf dem grünen Rasen im Olympiastadion passierte.

Und das sollten sie früh genug erfahren, denn als Axel Wintermeyer , der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, zur Eröffnung des Festivalfinales sprach, erzielte die Eintracht ihr erstes von insgesamt drei Toren. „Aber auf so eine Eventualität waren wir bestens präpariert“, sagt Maja Wolff , Macherin des Festivals. Es gab zwar keine Übertragung des Pokalendspiels im Zelt. „Aber ich hatte einen Knopf im Ohr und konnte sofort den Spielstand mitteilen.“ Dazu kommt, dass sie mit der Band „Andi und die Gartenzwerge“, die die ganze Woche schon für den richtigen Ton sorgte, die Torhymne einstudiert hatte, die nach jedem Treffer der Adlerträger in der Commerzbank-Arena ertönt. Dabei handelt es sich um den bekannten Auszug aus der Overture zur komischen Operette „Leichte Kavallerie“ von Franz von Suppé.

Sieben Tage lang buhlten insgesamt 49 Gastronomiebetriebe um den Titel der besten Grünen Soße 2018. Ins Finale schafften es schließlich die Restaurants Zum Lahmen Esel, Maingau, Apfelwein Wagner, Zum Einhorn, Waldgasthof Gundelhard, Kastanie und die SG Bockenheim. Das Rennen machte an diesem Abend die Mischung des Gasthauses „Zum Einhorn“ aus Bonames, die bereits zum siebten Mal antraten. Ihre Mischung von Schnittlauch, Kresse, Borretsch, Kerbel, Petersilie, Sauerampfer und Pimpinelle kam nach 2013 bereits zum zweiten Mal am besten an. Das freut Barbara und Willi Kehr , der übrigens auch das Frankfurter Nationalgericht à la Einhorn zubereitet. „Es ist immer dasselbe Rezept. Was sich ändert, das ist der Anteil der einzelnen Kräuter an der Soße, deshalb ändert sich der Geschmack um Nuancen“, so der Grie’-Soß-Fachmann. „Natürlich haben wir nicht damit gerechnet, dass wir gewinnen, weil jeder Finalist eine gute Grüne Soße macht, aber als wir im Finale waren, haben wir es gehofft“, sagt Barbara Kehr. „Das ist schon ’ne Hausnummer, wenn man hier gewinnt, das ist eine sehr gute Werbung und es kommen mehr Gäste“, weiß sie.

Übrigens wurde auch am Main gefeiert. Und zwar für den guten Zweck. Zugunsten der Praunheimer Werkstätten kamen unter dem Motto „Elexir de Nuit“ im Westhafen Pier gut 250 Gäste zusammen – auch, um zu den Beats zu tanzen, die Peyman Amin , bekannt als Juror aus der Casting-Show „Germany’s Next Topmodel“, auflegte. Unter ihnen waren etliche Dschungelcamper - Menschen, die bei der RTL-Sendung „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“ teilgenommen haben - wie etwa Gina-Lisa Lohfink , Tatjana Gsell oder Herbert Fella und Matthias Mangiapane .

(es)

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