Kinos in Corona-Krise
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Zahlreiche Kinos geraten in der Corona-Pandemie in Existenznöte. (Symbolfoto)

Corona-Krise

„Eldorado“ gerettet: „Ältestes Kino“ in Frankfurt überlebt Pandemie

  • Tobias Utz
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Das „älteste Kino“ in Frankfurt soll es auch nach der Pandemie noch geben. Es gehört nun zu einem Verbund.

Frankfurt – Durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie leiden zahlreiche Bereiche der Gesellschaft. Neben dem Einzelhandel trifft die Krise vor allem den kulturellen Bereich. Beispielsweise offenbart eine kürzlich veröffentlichte Studie des „Zentrums für Kulturforschung“, wie groß die Verluste für Musiker sind. Selbstständige verbuchen seit mehr als einem Jahr durchschnittliche Umsatzeinbrüche von bis zu 45 Prozent.

Neben der Musikszene sind auch viele Kinos in Existenznöte geraten. Das „älteste Kino Frankfurts“ musste ebenfalls lange bangen. Doch nun gibt es gute Nachrichten: Das „Eldorado“ in der Schäfergasse muss nicht schließen. Es wird künftig mit der „Harmonie“ am Lokalbahnhof und dem „Cinema“ an der Hauptwache zum Verbund der „Arthouse Kinos Frankfurt“ zählen. Das gab der Verbund offiziell bekannt.

Corona in Frankfurt: „Ältestes Kino“ der Stadt gerettet

Im April hatten die alten Betreiber des „Eldorados“ noch die Schließung verkündet. Nun wurde ein „langfristiger Vertrag“ dem Eigentümer der Immobilie geschlossen, heißt es im Statement.

Das „Eldorado“ ist das älteste Kino der Stadt. Es wurde im Jahr 1912 unter dem Namen „Scala“ eröffnet.

Kinos in Deutschland können weiterhin auf Corona-Lockerungen hoffen. In Bayern dürfen Kinobetriebe seit dem 10. Mai bei einer stabilen Inzidenz unter 100 im entsprechenden Kreis öffnen. Dabei gelten jedoch strenge Auflagen. Auch für Hessen wurden die Maßnahmen gelockert, allerdings nicht für Kinos: Die Lockerungen im Überblick.

Ein Frankfurter Theater versucht der Corona-Pandemie zu trotzen, indem es komplett neue Wege geht. (tu)

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