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Mehmet Örtlek in seinem Café "Morgenstern" an der Schwarzwaldstraße. 

Mitmachaktion

Erstes Café in Frankfurt-Niederrad: Das „Morgenstern“ sucht kreative Köpfe

Frankfurt-Niederrad hat sein erstes Café. Das „Morgenstern“ bietet eine üppige Speisekarte - und eine Mitmachaktion für kreative Köpfe. 

  • Erstes Café in Frankfurt-Niederrad
  • Im „Morgenstern“ gibt es Omelettes, Sahnetorten und türkisch-arabische Spezialitäten
  • Wer möchte, kann ein Bild oder Foto für die Wand im Café beisteuern

„Das Café ist sehr schön geworden", sagt eine Passantin zu Mehmet Örtlek. „Morgen komme ich zum Kaffee vorbei." Örtlek, der Besitzer des Café Morgenstern, bedankt sich. Während er draußen vor dem Eingang eine Zigarette raucht, laufen Bekannte vorbei, Gäste verabschieden sich. „Uns gefällt es gut!", sagen sie, oder: „Ein Café hat in Niederrad gefehlt!"

Mehmet Örtlek freut sich über die gute Resonanz, ist aber auch ein wenig gestresst. "Es ist noch viel zu tun. Und alles hängt an mir." Das neue Café in der Schwarzwaldstraße 44 ist die vierte Filiale der Bäckerei Morgenstern. Das Unternehmen ist mittlerweile auf ein "Imperium" von fünf Filialen in Frankfurt - davon vier in Niederrad -, einer in Rüsselsheim und einem Geschäft in Bad Homburg angewachsen. Eine weitere soll im Frühjahr in Goldstein eröffnen.

Frankfurt-Niederrad: Erstes Café im Stadtteil

„Unser erstes Geschäft eröffneten wir in der Melibocusstraße", erzählt der Niederräder, der in Schwanheim geboren ist. Sein Vater arbeitete als Koch bei der Lufthansa. Dann entstand die Idee, zusammen eine Bäckerei zu eröffnen.

Die zweite Filiale in der Gerauer Straße gründete Örtlek vor zwei Jahren als Ausweichstandort, als es Streit mit dem Vermieter des Stammgeschäfts gab. „Wir haben uns aber geeinigt - fortan hatten wir zwei Geschäfte", erzählt Örtlek. Es folgte die Filiale an der Rennbahn, eine an der Mörfelder Landstraße in Sachsenhausen,

„Unsere Kunden haben immer wieder gesagt: ,Macht doch mal ein Café auf. So etwas fehlt hier in Niederrad'." Vor allem ein Frühstücksangebot hätten sich die Gäste gewünscht. „In unseren Bäckereien gibt es auch Frühstück. Aber nicht so lange. Hier im Café gilt die Frühstückskarte bis 18 Uhr", sagt der 34-jährige Inhaber.

Frankfurt-Niederrad: Café Morgenstern bietet Kunden viele Leckereien

Und die Frühstückskarte ist üppig. Allerlei Omelettes, Focaccias, Eierspeisen und Süßes stehen darauf. In der schicken runden Kuchenvitrine lachen die Gäste auch Sahnetorten und Kuchenschnitten an - Himbeer-Sahne etwa, Bienenstich oder Marmorkuchen. Zudem werden diverse Waffel-Variationen aus hausgemachtem Teig angeboten, auf Wunsch auch aus Dinkelmehl. Auch türkisch-arabische Spezialitäten sind zu haben.

Frankfurt-Niederrad: Café-Besitzer suchen nach Personal

Zurzeit arbeiten eine Barista an der Kaffeemaschine, ein Koch und zwei Kellner im Café, sagt Örtlek. Er will weiteres Personal einstellen: „Denn das wird nicht reichen. Heute Morgen war dasCafé voll, wir mussten zu viert ganz schön rennen", gibt er zu. „Die Gäste sollen nicht warten, das ist nicht gut, denn dann kommen sie nicht mehr", sagt er.

Der Raum mit der großen Glasfront ist in Beige-Tönen gehalten, gemütliche Samt-Sessel stehen neben kleinen Tischen und orientalischen Lampen, hinten im Raum sind größere Tische. Am Nachmittag sitzen dort junge Mütter mit Babys zusammen, vorne essen Freundinnen im Seniorenalter ein Stück Kuchen.

Frankfurt-Niederrad: Kunden können Dekoration im Café beeinflussen

Inspiriert zu dem lässig-gemütlichen Look der Einrichtung wurde Mehmet Örtlek bei einem Besuch im Sachsenhäuser Café Wacker an der Schweizer Straße. „Das hat mir gut gefallen. So ähnlich wollten wir unser Café auch gestalten", erzählt er. Das in Frankfurt wohlbekannte Logo "Wackers Kaffee" hängt auch an der Wand. Denn der Kaffee bei "Morgenstern" stammt von der Frankfurter Rösterei.

Video: Diese Bilder zeigen tatsächlich ein echtes Café

Die Niederräder sind indes aufgefordert, kreativ zu werden: Wer möchte, kann ein Foto oder Bild beisteuern, das an der Wand des Cafés aufgehängt wird. Einige groß ausgedruckte Farbfotos hängen schon da: von der ehemaligen Rennbahn, von der Bürostadt. „Wer möchte, kann einfach ein Foto vorbeibringen, die Größe sollte etwa 20 mal 30 Zentimeter betragen. Wir lassen es dann rahmen", sagt Mehmet Örtlek. 

Von Stefanie Wehr

Neu in der Stadt: Ihr Angebot ist in für ein Café in Frankfurt einzigartig: In der „Maisterei“ gibt‘s Brezeln, Brötchen und Kaffee – alles ohne Gluten. 

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